Das www ist eine bunte Mischung, die aus den verschiedensten Intuitionen der Webseitenersteller entstanden ist. Das ist im Prinzip auch gut so. Und doch sollte man bei der Farbwahl und -kombination eines Blogs einige Überlegungen nicht außer Acht lassen, die für den Erfolg entscheidend sein können.
Eine Farbe alleine ist langweilig. Im Zusammenspiel mit anderen Farben entfaltet sie jedoch auch ihre Wirkung auf den Betrachter. Je mehr Farben allerdings dazu kommen desto schwieriger wird es, eine Harmonie zu gewinnen. Dazu bedarf es gewisser Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die in das Farbkonzept miteinbezogen werden müssen.
Eine einfache Methode ein harmonisches Farbkonzept zu erstellen, ist die Zusammenstellung von Farben einer Tonstufe oder deren Kombination.
Gewagter sind Kombinationen verschiedener Tonstufen, wobei hier die gegenseitige Wirkung der Farben beachtet werden sollte. So wirkt zum Beispiel ein und der selbe Ton auf dunklem oder hellen Hintergrund völlig anders. Klar ist allerdings auch, dass es kaum websichere Farben gibt. Ein und die selbe Farbe kann durchaus auf verschiedenen Bildschirmen verschieden dargestellt werden.
RGB-Farbmodell
Um im Web eine Farbe zu schaffen, nutzt man das so genannte RGB-Farbmodell (Farbkreis mit den Primärfarben Rot, Gelb und Blau). Die Mischung zweier Primärfarben ergibt eine Sekundärfarbe und in weiterer Mischfolge Tertiärfarben. Dieses Farbmodell mit dem jeweiligen RGB-Anteil ergibt also eine logische Abfolge aller im Web dargestellten Farben. Farben werden im Allgemeinen im Hexadezimalsystem ausgegeben (Teile Rot, Teile Grün, Teile Blau). In neueren Webstandards sind auch Farbnamen (engl. z.B. “red”, “grey”, “navi”, etc) zugelassen. Mit ein wenig Erfahrung und nützlichen Hilfstools ist es möglich, relativ einfach den gewünschten Farbtyp mit den entsprechenden RGB-Anteilen und der Regelung durch Farbsättigung etc. zu produzieren.
Soviel zur theoretischen Farbdarstellung, wie sieht es aber nun mit der Farbenlehre für das Webdesign aus?
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