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Artikelversion - Datenbank

Eine der Vorzüge von WordPress ist es, dass man Artikel unveröffentlicht speichern und jeder Zeit wieder überarbeiten und verändern kann - selbstverständlich auch veröffentlichte. WP 2.6 speichert jede Überarbeitung mit Zeitangabe in der Datenbank. Diese Historie ist vielleicht für Blogs, an denen mehrere Autoren arbeiten recht nützlich, um verschiedene Artikelversionen nachvollziehen zu können. Für mich persönlich sehe ich hier keinen Vorteil oder besonderen Nutzen. Im Gegenteil, diese Funktion belastet die Datenbank unnötigerweise.

Lösung: In der Datei wp-settings.php den Wert “true” auf “false” setzen:

$default_constants = array( 'WP_POST_REVISIONS' => false );

Benutzerdefinierte Felder

Wie sich im Administrationsbereich “Schreiben” erkennen lässt, sieht WordPress vor, zu jedem Artikel benutzerdefinierte Felder zu ermöglichen bzw. zuzufügen.

Ein solches Feld benötigt einen sg. Schlüssel und einen Wert, sowie eine entsprechende php-Anweisung in den Theme-Dateien.

<?php the_meta(); ?>

Dieser Tag hat keine Parameter; er wirkt innerhalb eines Loops. (index.php, single.php, page.php usw.).
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Galerie 2.5

WordPress 2.5 bietet nun auch eine Galeriefunktion. So weit so gut.

Es ist möglich, Bilder zu einer Galerie zusammen zu fassen und in Artikeln oder Seiten anzeigen zu lassen. Dazu lädt man die Bilder unter “Schreiben” hoch, die vorerst unter dem Titel “Galerie (Anzahl)” gesammelt werden. Diese Galerie öffnen man und bestätigt den Befehl “Galerie im Artikel verwenden”.
Angezeigt wird nun der Tag [ gallery ], vorgesehen sind folgende Parameter: columns, id, size (full, medium), orderby (ASC, ID ASC) und XHTML-Tags itemtag, icontag, captiontag (div, span, p); CSS-Codes: .gallery, .gallery-item, .gallery img, .gallery-caption; editierbar in wp-includes/media.php.

Im jeweiligen Artikel bzw. der jeweiligen Seite ist die Galerie erweiterbar, über die id-Nummer wohl auch jederzeit wieder einsetzbar. Allerdings wird die Lightboxfunktion nicht mitübernommen, wie es aussieht.
Für einzelne Galerien ist diese Funktion also durchaus nutzbar, nicht jedoch um einen Fotoblog oder eine Galerieübersicht aufzustellen. Für mein geplantes Fotoblog muss ich wohl oder übel auf ein Plugin zurückgreifen.

WP - 2.5 - Eindrücke

Die meisten meiner Blogs und auch einige Kundenblogs sind nun auf die neue Version umgestellt. Zeit für ein kleines Zwischenresümee. ;-)

Das Upgrade an sich funktioniert bei allen Blogs ohne Probleme, also ohne Fehlermeldungen. Alle meine Themes sind so ausgestattet, dass die neue Version damit umgehen kann. Auf den ersten Blick also eine runde Sache.

Über das Problem mit dem Bilderupload und den fehlenden ID-Nummern (Artikel, Kategorien) im Administrationsbereich habe ich schon einiges notiert. Ich frage mich, warum zu einer neuen Version, die doch vorher getestet wurde, sofort nach Erscheinen Plugins notwendig sind, um in gewohnter From mit WordPress arbeiten zu können. Vor allem die Fehlermeldungen beim Bilderupload haben mich schon sehr gewundert … ebenso über die Probleme mit der Einstellung des Zeitstempels. Siehe dazu den Beitrag im WP-Newsblog.
Wie ich auf den offiziellen Seiten von WP lese, soll Anfang Mai ein Update mit Bug-Fixes erscheinen.

Der Administrationsbereich ist neu gestaltet. Ob es ist dieser Form wirklich notwendig war und nun besser ist, ist wohl eher Geschmacksache. Eine kosmetische Veränderung, die gewöhnungsbedürftig ist. Ich persönlich finde es nicht sehr praktisch, dass nun die Kategoriezuweisung, der Passwortschutz, Zulassung der Kommentare und Pings unter dem Textfeld sind. Rechts daneben war es übersichtlicher. Über die Farbwahl möchte ich mich allerdings nicht beschweren … sie ist wohl das unwichtigste überhaupt.

Die Multifile-Uploadfunktion ist vorteilhaft, wenn man sie denn braucht. Dass nun die Exif-Daten der Bilder auch mitdabei sind ist wiederum sehr sinnvoll. Ansonsten möchte ich mich zur neuen Bilderverwaltung nicht mehr äußern. :-(
Die Funktion mit der “Built-in-Gallery” muss ich erst ausprobieren. Das klingt vielversprechend. [ gallery ]

Die Tag-Funktion bringt ebenfalls einen kleinen Vorteil. Ich denke, hier ist noch mehr möglich, um diese Funktion optimal und konfortabel nutzen zu können. Immerhin gut, dass man einzelne Tags nun löschen kann.

Für einen Otto-Normal-Blogger sind das wohl die wichtigsten Neuerungen, denke ich. Über weitere Features kann auf der Development-Seite von WP nachgelesen werden.

Pagebar Seitennavigation

WordPress bietet in den Standardtemplates keine Seitennavigation, sodass es für Besucher nicht überschaubar ist, aus wievielen Seiten der Blog besteht. In den Archiven wählt man zumeist zwischen “ältere Beiträge” und “neuere Beiträge” ohne weitere Angabe.

Das Plugin Pagebar von Lutz Schrör bietet die Möglichkeit einer übersichtlichen Seitennavigation.

Fügt eine erweiterte Seitennavigation in WordPress ein.

Eine ausführliche Beschreibung findet sich auf der Plugin-Seite und im Download. Installation wie üblich per FTP ins Plugin-Verseichnis, wo es aktiviert wird. Im Administrationsbereich können diverse Einstellungen vorgenommen werden. Der Code in den Dateien lässt sich automatisch oder manuell installieren (index.php, search.php, footer.php - oder je nach Bedarf).
Über die bestehende oder die mitgelieferte CSS-Datei wird die Formatierung vorgenommen. Hier im Notizblog sind die CSS-Anweisungen unverändert, bei den orangen Gedankenfussel sind sie angepasst.

Ich finde, dass ist ein sehr nützliches Plugin, das dem Besucher mehr Überblick verschafft.

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