Lesbarkeit und Kontrast

Webseiten transportieren verschiedene Inhalte, die genau so beim Besucher ankommen sollten, das ihr Ziel erreicht wird. Gerade Blogs verfolgen das Ziel einer Stammleserschaft.
Inhalte werden einerseits durch Texte und andererseits durch Bildmaterial dargestellt. Sie sollen eine unverwechselbare und leicht erkennbare Aussage haben!
Wichtig dabei ist die optimale Ausgewogenheit und der logische Aufbau innerhalb einer Webseite.

Die beste Formulierung der interessantesten Inhalte nützt nichts, wenn sie nicht lesbar ist oder die Augen des Besuchers zu sehr anstrengt. Dabei hilft ein ausgewogener Kontrast, ein unaufdringliches Design sowie eine ruhige Oberfläche. Das Layout muss den Inhalt unterstützen und ihn nicht unübersichtlich verkümmern lassen.
Durch eine optische Gliederung mit Hilfe von sinnvoller Absatzgestaltung, grafischer Teilung und bekannte Formatierungsmöglichkeiten aus der Textverarbeitung (Fett- oder Kursivdruck, Zentrierung, Unterstreichung, farbliche Stilmittel) wird der Inhalt aufgelockert. Die Lesbarkeit erhöht sich auch durch die Vermeidung von bildschirmfüllender Formatierung, vor allem bei großen Bildschirmen. Solche Strukturen erzielt man durch feste oder flexible Abstände der Seitenränder oder durch den Einsatz absoluter Positionierungen am Bildschirm.

Sollen die Augen des Besuchers auf Firmenprodukte und Bildpräsentationen gelenkt werden, so empfiehlt sich eine ruhige, einladende Umgebung.
Hier muss im besonderen Maße auf das Ziel und auf die gewünschte Wirkung der einzelnen Grafiken Rücksicht genommen werden.

Eine besonders negative Auswirkung auf die Aufnahme von Inhalten haben stark animierte oder grell bunte Homepages auf ihre Besucher. Es ist vielleicht zwischendurch ganz witzig, solche Seiten zu besuchen, doch Stammbesucher werden sich kaum einfinden. Problematisch ist auch der Einsatz von Hintergrundmusik. Viele Besucher empfinden es als extrem lästig beim Surfen durch die meist schlechte Klangqualität berieselt zu werden und können sich nur schwer auf die Inhalte konzentrieren. Zudem ist Musik immer auch eine Lizenzfrage und kann unter Umständen zu Gesetzeskonflikten führen.
Verpönt sind mancherorts auch lange Textseiten, wobei ich persönlich der Meinung bin, dass dies eine Geschmacksache ist, ob für ein Thema ein wenig gescrollt oder eben öfter geklickt werden muss. Einzelne Rubriken gehören allerdings sorgfältig getrennt, um die Orientierung zu erleichtern …

  1. Michael Aringer
    schreibt am 21. Juli 2008 um 14:34 Uhr:

    Hi, man kann viel über Lesbarkeit von Texten schreiben, doch wenn der Artikel dann im Blocksatz verfasst ist, wird es unglaubwürdig. Blocksatz funktioniert im Internet nun einmal nicht, da es keine optimale Möglichkeit der Silbentrennung gibt, um den Blocksatz flüssig zu halten. Servus, Michael

  2. Isabella
    schreibt am 26. Juli 2008 um 20:35 Uhr:

    Hallo!
    … stimmt, von Vorteil ist Blocksatz im Web nicht. Dein Argument ist mir nicht neu und bei kommerziellen Projekten wird er von mir keinesfalls definiert.
    Ich denke, in diesem Blog habe ich die Sache durch fixe Breitenangaben ein wenig im Griff - obwohl ….
    Breite Zwischenräume lasse ich nicht entstehen, was natürlich bei den Kommentaren außer Kontrolle graten könnte ;-)
    LG Isabella.

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