orange Gedanken- und Fotofussel

Alltägliches, Besonderes und die Fussel dazwischen.

Epiphaniasfest – Heilige Drei Könige

Mittwoch, 06. Januar 2010, 19:52 UhrKOMMENTIEREN

EpiphaniasMit diesem kirchlichen Festtag ist die Weihnachtszeit beendet. Heute wird der Weihnachtsbaum aus der Wohnung entfernt und sonstige Dekoration wieder sorgfältig verpackt … oder morgen ;-) – in machen Haushalten darf der Baum bis Mariä Lichtmeß am 2. Februar (40 Tage nach Weihnachten) stehen. Ich befürchte, dass unser Baum niemals so lange “überleben” würde, obwohl er bis jetzt gar nicht stark nadelt.

Das Epiphaniasfest, das Fest der Erscheinung des Herrn, ist das älteste Fest der Kirche, das schon um 300 n.Chr. kalendarisch festgelegt war.
Ob es nun wirklich Könige waren oder wieviel “Weise” das Fest der Erscheinung Christi begründen ist unklar. Auf die Zahl “drei” kommt man, wenn man sich an den Geschenken an das Christuskind orientiert – Gold, Weihrauch und Myrrhe. Die Namen der Weisen leiten sich vom christlichen Segensspruch “Christus mansionem benedicat” ab – Caspar, Melchior und Balthasar.
Mehr Wissenswertes dazu gibt es auf den Seiten von Wikipedia zu lesen.

Die ganze Woche über waren die Sternsinger unterwegs. Sie verbreiten die Botschaft im Sinnbild der Heiligen Drei Könige und sammeln Spenden für einen guten Zweck bzw. für die Unterstützung der Entwicklungshilfe. Der Brauch des Sternsingens geht übrigens bereits auf das 16. Jahrhundert zurück.
Diesen Besuch versäume ich ungern. Zum einen, weil ich lebendige Bräuche – nicht nur im kirchlichen Bereich – schön finde und zum anderen, weil mir das Jahr über der Segensschriftzug – 20*C+M+B+10 – an der Türe fehlen würde… die Jahreszahl, der Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für die Dreifaltigkeit.
Außerdem hat sich heuer einer meiner Söhne den Sternsinger angeschlossen. In unserem (rel. kleinen) Kirchensprengel wurden immer hin fas € 9.000,– ersungen. Die Spendenfreudigkeit der Menschen ist also trotz Wirtschaftskrise gewaltig.

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Das schönste Fest

Dienstag, 29. Dezember 2009, 22:22 UhrKOMMENTIEREN

Weihnachten – Es war immer mein schönstes Fest.
Theodor Storm, 1817 – 1888

… und meines auch ;-)
Deshalb habe ich wenig Zeit, um E-Mails zu beantworten, auf Kommentare zu reagieren, die Feeds zu lesen und meinerseits zu kommentieren – eine ausgedehnte Blogrunde kommt gar nicht an oberster Stelle auf die to-do-list.
Weihnachten – Silvester – dann erst kehrt wieder der Alltag ein. :-)

Ich wünsche ebenfalls eine so ausgefüllte Weihnachtszeit!

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Frohe Weihnacht

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 7:53 Uhr5 KOMMENTARE

Ich wünsche ein frohes Fest und angenehme Weihnachtsfeiertage! Möge nach der hektischen Vorweihnachtszeit nun Ruhe einkehren! Möge das Weihnachtsmenü munden, mögen die Geschenke erfreuen und sich die Herzen öffnen … und möge, alles was DU dir wünschst und vornimmst sich erfüllen …

Weihnacht, wunderbares Land,
Wo die grünen Tannen,
Sternenflimmernd rings entbrannt,
Jeden Pilger bannen!

Glücklich kindlicher Gesang
Schwebt um heilige Hügel,
Schwebt der Heimat Welt entlang,
Sehnsucht seine Flügel.

Friedestarken Geistes Macht
Sehnt sich, zu verbünden,
Über aller Niedertracht
Muß ein Licht sich zünden.

Lebens immergrüner Baum
Trägt der Liebe Krone –
Und ein milder Sternentraum
Küßt die starrste Zone.
Karl Henckell, 1864 – 1929

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Weihnachtsgeschenke

Samstag, 19. Dezember 2009, 14:37 Uhr3 KOMMENTARE

Kleine Kinder glauben noch daran, dass das Christkind (Weihnachtsmann, Santa Claus, Father Christmas, Babbo Natale, Olentzero etc.) die Geschenke bringt. Erwachsene wissen es besser – und hier beginnt der Stress ums Beschenken. Die großen Fragen sind: WAS und WEM.

Ein Geschenk ist genau so viel wert,
wie die Liebe mit der es ausgesucht wurde.
Kalenderspruch, unbekannt

Das WARUM begründet sich aus dem Brauch oder aus der erzwungenen Gegenseitigkeit – wobei mir die Tradition richtiger erscheint. Sie entstand im 13. Jhdt. auf unterschiedlichste Weise: Die Geschenke werden am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum gelegt und am Abend geöffnet. In Frankreich beispielsweise legt man Schuhe unter den Baum, zu denen sich über Nacht Geschenke einfinden, die am nächsten Morgen geöffnet werden. In angelsächsischen Ländern verwendet man stattdessen Socken und legt sie an den Kamin … in Spanien findet die Bescherung erst am 6. Januar statt (Hlg. Drei Könige).

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25 Jahre Last Christmas

Dienstag, 15. Dezember 2009, 19:08 Uhr2 KOMMENTARE

Der weihnachtliche (?!) Ohrwurm wurde – auf den Tag genau – vor 25 Jahren, also am 15. Dezember 1984 veröffentlicht. Wham bzw. George Michael hat damit einen Klassiker komponiert, ohne dem seither die Weihnachtszeit nur halb so nett wäre.
Manche Menschen behaupten zwar, sie könnten “es” nicht mehr hören, aber trotzdem mischt der Song jährlich in den Charts ganz vorne mit.

Den Erfolg des Songs versucht der Autor Sebastian Hammelehle in einem Artikel in der Welt am Sonntag im Dezember 2004 wie folgt zu erklären:
Das wirklich Besondere an dem Lied ist, daß Wham als erste Popband die Existenz von Weihnachten einfach hinnahmen: Sie überhöhten es nicht, indem sie versuchten, den Geist des guten, alten Fests der Prä-Rock-’n’-Roll-Ära wiederzubeleben – aber sie bekämpften es auch nicht. … Vollends zeitlos wird der Hit durch das englische Wort last. Es geht ja gar nicht um das Jahr 1983, es geht immer um das vorige Jahr – diesmal also um 2003. Eine solche perpetuum-mobile-hafte Selbsterneuerung schaffen nur die wirklich großen Klassiker.
entnommen aus Wikipedia/Last Christmas

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Kommentare

  • Andizu ABC-Teekesselchen #E: Wenn ich wählen dürfte, würde ich ganz klar das erfrischende Eis vorziehen. Ich liebe...
  • Rewolve44zu ABC-Teekesselchen #E: Also bei ersten Foto konnte ich mich ja anfreunden, darauf freue ich mich schon...
  • Rewolve44zu März: Ja, aber du schreibst ja “Botanisch gesehen ist die Frühlingsknotenblume der erste Bote. Sie...
  • Rewolve44zu März: Super das Foto und die Info dazu, ich dachte im ersten Augenblick, bevor ich das Fenster...
  • kernibikernzu März: Schön, was du immer zusammenträgst. Und sehr ansprechend illustriert! LG, Thomas

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