Mit diesem kirchlichen Festtag ist die Weihnachtszeit beendet. Heute wird der Weihnachtsbaum aus der Wohnung entfernt und sonstige Dekoration wieder sorgfältig verpackt … oder morgen
– in machen Haushalten darf der Baum bis Mariä Lichtmeß am 2. Februar (40 Tage nach Weihnachten) stehen. Ich befürchte, dass unser Baum niemals so lange “überleben” würde, obwohl er bis jetzt gar nicht stark nadelt.
Das Epiphaniasfest, das Fest der Erscheinung des Herrn, ist das älteste Fest der Kirche, das schon um 300 n.Chr. kalendarisch festgelegt war.
Ob es nun wirklich Könige waren oder wieviel “Weise” das Fest der Erscheinung Christi begründen ist unklar. Auf die Zahl “drei” kommt man, wenn man sich an den Geschenken an das Christuskind orientiert – Gold, Weihrauch und Myrrhe. Die Namen der Weisen leiten sich vom christlichen Segensspruch “Christus mansionem benedicat” ab – Caspar, Melchior und Balthasar.
Mehr Wissenswertes dazu gibt es auf den Seiten von Wikipedia zu lesen.
Die ganze Woche über waren die Sternsinger unterwegs. Sie verbreiten die Botschaft im Sinnbild der Heiligen Drei Könige und sammeln Spenden für einen guten Zweck bzw. für die Unterstützung der Entwicklungshilfe. Der Brauch des Sternsingens geht übrigens bereits auf das 16. Jahrhundert zurück.
Diesen Besuch versäume ich ungern. Zum einen, weil ich lebendige Bräuche – nicht nur im kirchlichen Bereich – schön finde und zum anderen, weil mir das Jahr über der Segensschriftzug – 20*C+M+B+10 – an der Türe fehlen würde… die Jahreszahl, der Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für die Dreifaltigkeit.
Außerdem hat sich heuer einer meiner Söhne den Sternsinger angeschlossen. In unserem (rel. kleinen) Kirchensprengel wurden immer hin fas € 9.000,– ersungen. Die Spendenfreudigkeit der Menschen ist also trotz Wirtschaftskrise gewaltig.
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