Beiträge mit dem Schlagwort 'Frühling'
Schmetterlinge

Die ersten Schmetterlinge und Falter dieses Frühlings sind bereits “unterwegs”. Die Insektengruppe der Schmetterlinge ist nach den Käfern mit rund 180.000 Arten die zweitgrößte. Noch längst sind nicht alle Arten bekannt bzw. erforscht.
Laut Wikipedia findet sich der deutsche Name “Schmetterling” zum ersten Mal im Jahre 1501. Er leitet sich aus dem ostdeutschen Wort “Schmetten” ab, das soviel wie “Rahm” bedeutet. Der englische Name “butterfly” lässt auf ähnliches schließen. Man hat jedenfalls beobachtet, dass sich Schmetterlinge vom Duft des Rahms sehr angezogen fühlen.
Durch die Bedrohung ihrer Fressfeine haben Schmetterlinge im Laufe der Zeit zur Tarnung, Täuschung oder auch Warnung auf ihren Flügeln entwickelt. Für sie das Überlebensschutz, für Fotografen z.B. ist das ein schöner Blickfang.
…den ganzen Beitrag lesen »
Lied des Dichters
Sonnenschein und Blumenbeete,
Alle Blüten sind ja dein!
Denk’ nicht dran, wie oft verwehte,
Was so schön im Frühlingsschein!
Weiß und rote Apfelblüten
Breiten über dich ihr Zelt;
Kümmert’s dich, daß Stürme wüten
Und die Pracht zu Boden fällt?
Willst du gar nach Früchten fragen
In des Baumes Blütezeit?
Warum seufzen, warum klagen?
Kommt ja ohnehin das Leid!
Mögen bied’re Vogelscheuchen
Klappern doch auf ihrer Stang’,
Schöner als ein ängstlich Keuchen
Klingt ein lust’ger Vogelsang.
Warum nur den Sperling jagen
Von dem reichen Apfelbaum?
Mag als Sanglohn ihm behagen,
Daß dein Hoffen blieb ein Traum?
Glaube, du gewinnst beim Tausche,
Hast du statt der Frucht Gesang;
Denke, daß die Zeit verrausche! –
Auch die Jugend währt nicht lang.
Ich will leben, ich will singen,
Bis die letzte Hecke kahl.
Mag, wer will den Acker düngen
Mit den Blättern, gelb und fahl!
Auf den Zaun denn! draußen schimmert’s,
Jedes Tierlein sucht sein Fest;
Mir die Blumen; wen bekümmert’s,
Wer da nimmt den toten Rest!
Henrik Ibsen, (1828 - 1906), norwegischer Dramatiker









