Beiträge mit dem Schlagwort 'Blüten'
Gelb
Gelb ist eine Signalfarbe und bedeutet im Allgemeinen “Achtung”. Diese Farbe ist für giftige Tiere typisch, z.B. die Wespe (nicht für den Menschen lebensbedrohlich (außer Allergiker), doch aber für einige Wesen aus der Tierwelt. Gelb in Kombination mit Schwarz wird als Warntafel für Radioaktivität eingesetzt oder sie steht im Straßenverkehr für bestimmte Zeichen.
Gelb ist aber auch eine Symbolfarbe und kennzeichnet z.B. die Post, die “gelbe” Tonne, das Gelbkreuz etc., es symbolisiert auch die Ewigkeit.
In der Farbharmonie steht Gelb für Kreativität, Intelligenz, Farbe des Verstandes, Gelassenheit, Lebensfreude.
Italien - Grado

Die im 2. Jhdt. gegründete Lagunenstadt Grado liegt in Oberitalien in der Nähe vom bekannt historischen Aquileia und Venedig. Geschichtlich betrachtet lag Grado in seiner Gründerzeit im Römischen Reich, später gehörte es zur Republik von Venedig bis es dem habsburgischem Kaisertum 1815 unterlag. Im ersten Weltkrieg fiel Grado dann an Italien.
Über viele Jahrhunderte wurde Grado von Seeräubern geblündert, jedoch blieben die wertvollen, frühchristlichen Kirchen erhalten. Das Baptisterium San Giovanni Battista in der Altstadt sei hier besonders erwähnt.
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Lied des Dichters
Sonnenschein und Blumenbeete,
Alle Blüten sind ja dein!
Denk’ nicht dran, wie oft verwehte,
Was so schön im Frühlingsschein!
Weiß und rote Apfelblüten
Breiten über dich ihr Zelt;
Kümmert’s dich, daß Stürme wüten
Und die Pracht zu Boden fällt?
Willst du gar nach Früchten fragen
In des Baumes Blütezeit?
Warum seufzen, warum klagen?
Kommt ja ohnehin das Leid!
Mögen bied’re Vogelscheuchen
Klappern doch auf ihrer Stang’,
Schöner als ein ängstlich Keuchen
Klingt ein lust’ger Vogelsang.
Warum nur den Sperling jagen
Von dem reichen Apfelbaum?
Mag als Sanglohn ihm behagen,
Daß dein Hoffen blieb ein Traum?
Glaube, du gewinnst beim Tausche,
Hast du statt der Frucht Gesang;
Denke, daß die Zeit verrausche! –
Auch die Jugend währt nicht lang.
Ich will leben, ich will singen,
Bis die letzte Hecke kahl.
Mag, wer will den Acker düngen
Mit den Blättern, gelb und fahl!
Auf den Zaun denn! draußen schimmert’s,
Jedes Tierlein sucht sein Fest;
Mir die Blumen; wen bekümmert’s,
Wer da nimmt den toten Rest!
Henrik Ibsen, (1828 - 1906), norwegischer Dramatiker







