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Beiträge mit dem Schlagwort 'Wellness'

Farbharmonie

Es ist sehr schwierig, die richtige Farbe für sich zu finden. Farben für Kleidung oder Dekoration kann man leicht austauschen - aber wie ist es mit der Farbe für Wände? Ich finde sie spielt für das Wohlbefinden eine große Rolle. Die eigenen vier Wände (oder natürlich mehr) müssen für alle Lebenssituationen gerüstet sein. Für den Alltag, für die Notfälle, für Freud und Leid, für Geist und Seele. Sie sind Rückzugsort und Mittelpunkt zugleich.
Eine spontan gewählte Farbe wird all diesen Situationen nicht lange standhalten können, Modefarben verlieren schnell ihren Reiz und allzu gewöhnliches wirkt mit der Zeit langweilig. Wer will schon alle paar Monate Maler beauftragen? Für einige Jahre müsste schon eine Einigung zwischen Farben und Wohnen erziehlt werden.
Zudem wird es doppelt schwierig, wenn man nicht alleine wohnt!

Morgen ziehen Maler in unsere Wohnung ein. Ausgestattet mit Olivtönen für den Vorraum, Aquatönen für die Küche und verschiedene Terratönen für das Wohnzimmer. Ich bin schon gespannt, ob wir unsere Vorstellungen so übermitteln konnten, dass es am Ende so aussieht, wie wir es wollten.
Ach ja - ein bisserl Orange darf es im Wohnzimmer auch sein ;-)

Aromatherapie

aroma
Duftlampe

Wir sind ständig von faszinierenden Düften umgeben. Unsere Sinne reagieren klarerweise ganz besonders auf Wohlgerüche.
Aromen der Pflanzen (z.B.) können weit mehr als nur unserem Geruchsinn zu schmeicheln: Sie können mithelfen Krankheiten zu lindern, fördern die allgemeine Entspannung und beugen vielen Erkrankungen wirksam und ohne großen Aufwand vor. Wichtig ist, dass die Düfte bewusst aufgenommen werden und für Entspannung sorgen.

Die Aromatherapie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die mit Hilfe ätherischer Öle pflanzlichen Ursprungs Einfluss auf körperliche, seelische und geistige Vorgänge nehmen kann. Stoffe tierischen Ursprungs werden grundsätzlich abgelehnt, da sie oft das Leid der Tiere durch ihren Tod zur Herstellung von Ölen mit sich bringen.
Nach einer ersten groben Einteilung sind Blumen, Bäume, Kräuter und Büsche die vier Pflanzengruppen, die für die Gewinnung der aromatischen Heilsubstanzen in Frage kommen. Zur Herstellung finden wiederum nur bestimmte Pflanzenteile Verwendung, wie zarte Blütenblätter, das Holz oder die Blätter von ausgewählten Bäumen und Sträucher oder Schalen von Zitrusfrüchten.
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Gehirnjogging

Wie der Körper muss auch das Gehirn “gepflegt” werden, um es leistungsfähig zu erhalten. Bereits ab dem 20. Lebensjahr erfolgt ein stetiger Abbau von Neuronen im Gehirn, allerdings werden im Hippocampus täglich neue Nervenzellen produziert. Diese Zellvorgänge kann und soll man unterstützen - durch einen angemessenen Lebensstil - halbwegs geregelter Tages- und Nachtablauf, gesunde Ernährung und körperliche und soziale Aktivität. Und: “wer rastet, der rostet” - Gehirntraining ist nicht unwichtig. Sei es durch Lernen, ein gesteigertes Interesse an bestimmten Themen oder einfach das Lösen von Rätseln.

Ich habe heute - bei diesem Sturmwetter - auf körperliche und soziale Aktivität verzichtet. Im warmen Wintergarten ließ ich mich von der Sonne blenden. Ein Wintergarten ist genau bei diesem Wetter herrlich. Nebenbei bin ich wieder einmal einem rechten Sudoku-Wahn verfallen. Ich habe nicht mitgezählt, aber es waren schon sehr viele, die ich gelöst habe. Auch das ist Gehirnjogging.

Sudoku ist kein altes japanisches Rätselspiel, wie ich immer dachte. Wikipedia belehrt mich anders: Die ursprüngliche Idee war das lateinische Quadrat (carré latin) und ging vom Schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707–1783) aus. Bis zum ersten Weltkrieg wurden solche Rätselquadrate in einer französischen Zeitung publiziert.

Das heutige Sudoku mit Einbeziehung der Blöcke, Zeilen und Spalten wurde erst 1979 von Howard Garns in einer Zeitschrift als „Number Place“ veröffentlicht.
Die ersten Sudokus wurden zwar in den USA publiziert, seinen Durchbruch erlebte das Zahlenrätsel jedoch zwischen 1984 und 1986 in japanischen Zeitschriften. Der Neuseeländer Wayne Gould brachte Sudoku von einer Japanreise mit und bot seine Rätsel, die er mit einer selbstentwickelten Software erstellte, der Times in London an. Die Tageszeitung druckte diese Sudokus und trat damit in der westlichen Welt eine Lawine los.

In Österreich wurde Sudoku Ende 2005 durch den Druck im Standard oder der Kronen Zeitung bekannt. (In Deutschland etwa zur gleichen Zeit in versch. Zeitungen) Zum weltweiten Erfolg von Sudoku hat sicherlich beigetragen, dass das Prinzip des Rätsels nicht dem Urheberrecht unterliegt und somit keine Lizenzgebühren anfallen. Sudokus können jederzeit frei erstellt und veröffentlicht werden.

Übrigens kann man auch auf meiner Homepage Sudoku spielen.

Kirschkern - Säckchen

Meine neue Errungenschaft gegen die Bewerden mit und in der Halswirbelsäule ist ein Kirschkern-Säckchen. So eines hatte ich schon im Haus, als die Kinder klein waren. Damals hat es gegen Bauch- oder Ohrenschmerzen gute Dienste geleistet. Irgenwo ging es wohl verloren… entsorgt wahrscheinlich, außerdem habe ich an dieses geniale Kissen gar nicht mehr gedacht. Ich selber habe es damals nie benutzt.

Aber jetzt: es ist für Wärmetherapien, die meiner HWS besonders gut tun, wesentlich besser als eine simple Wärmeflasche - zudem könnte ich bei Bedarf auch eine Kältetherapie durchführen.

Gut ist so ein Kissen als Wärmeanwendung bei:
- Nackenverspannungen
- Rückenbeschwerden
- Chronische, rheumatische Beschwerden
- Muskelschmerzen und -verhärtungen
- Bauchschmerzen
- Darmträgheit
- Chronische Bronchitis
- Menstruationsbeschwerden
keinesfalls bei Entzündungen, Herzerkrankungen oder Ekzemen.

Als Kälteanwendung bei:
- Rheumatische Schmerzen
- Hexenschuss, Ischias
- Kopfschmerzen/Migräne
- Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen
- Gelenkentzündungen und -versteifungen
- Reizzustände an Bändern, Muskeln oder Sehnen
- Insektenstiche
keinesfalls bei Unterkühlung, Kälteempfindlichkeit, Durchblutungsstörungen, Nieren- oder Blasenbeschwerden.

Schwitzstuben

Entspannendes saunieren würde meiner Halswirbelsäule gut tun. Der Wechsel zwischen Kalt und Warm mobilisiert antientzündliche und schmerzlindernde Stoffe.
Soweit so gut - in einer schön gepflegten Thermenlandschaft mache ich das auch recht gerne, ab und an verlasse ich die Sauna aber auch, weil mir die Mitschwitzer nicht passen. Das ist nicht deren Problem, sondern meins - schon klar.
Ich fühle mich zwischen schwitzenden Menschen, die sich nicht an gewisse Saunaregeln halten ziemlich unwohl. Fühle ich mich nicht wohl, kann ich mich nicht entspannen, die Wirkung genießen und somit bringt die ganze Prozedur nur halb soviel bis gar nichts.

Ich verlange nicht viel: nur dass die Saunagänger vor dem Gang duschen, sich danach abtrocknen, ihr Handtuch so groß ist, dass kein Schweiß auf das Holz tropft, Männlein und Weiblein eine bequeme aber keine ungenierte Haltung einnehmen, die Tratschereien sich leise gestalten, dass Aufgüsse erträglich bleiben, dass auch vor dem Gang ins Kaltbecken kurz geduscht wird … und natürlich dass der Ruheraum nicht zweckentfremdet wird.
Vorweg klarerweise, dass die Räumlichkeiten sauber sind und ein bisserl einen Wohlfühltouch repräsentieren.
Das alles ist leider nicht selbstverständlich!

Nun heißt es, vor Ort eine geeignete Sauna zu finden oder selber eine einzurichten, wobei zweiteres eine Platzfrage ist ;-).
Ich suche mir am besten Testpersonen, die ich losschicke und erwarte mir detaillierte Berichte.

Wandern und Wellness

Bad Hofgastein
Blick über Bad Hofgstein - zur Vergrößerung klicken

Ins Gasteinertal führte uns unser Kurzurlaub. Wandern und Wellness ist eine gute Kombination - mit allen Sinnen genießen sozusagen. Das Wetter war uns hold, auf rund 1000 - 1400 m Seehöhe konnten wir auch noch schneefrei die Berge und Almen erkunden. Ein Tagesmarsch steil bergauf belohnte uns mit einer schönen Aussicht über z.B. Bad Hofgastein, ein Ort mit alter Geschichte und modernen Kurstrukturen. Hier haben wir auch unser Quartier gefunden. Ein gutes Hotel mit äußerst guter Küche und Verwöhncharakter. Eine Wellnessoase wirkte gegen Muskelverspannungen, die der Aufstieg tagsüber befürchten ließ.

Gasteiner Wasserfall
Wasserfall Bad Gastein - zur Vergrößerung klicken

Im Nachbarort Bad Gastein fühlt man sich direkt in die Kaiserzeit versetzt. Der Baustil, das Flair - man könnte sich glatt vorstellen Sissy fährt augenblicklich mit ihrer Kutsche vorbei. Obwohl sie ja eher vorbei gelaufen wäre, sie soll eine sportliche Dame gewesen sein. Ich denke, dass sie tagsüber einen Gipfel der Hohen Tauern bestiegen hat, ihre Gefolgschaft zum Schwitzen brachte und sich danach im Badeschloss von Bad Gastein entspannte, um sich für neue Herausforderungen fit zu halten. Naja - wir taten es ihr nach. Aus dem Badeschloss wurde nichts, Gepäckträger hatten wir auch keine - brauchten wir aber gar nicht ;-) - aber der Ort bietet die gemütliche Felsentherme.
Ein “Wahrzeichen” von Bad Gastein ist übrigens ein Wasserfall, der mitten durchs Dorf über 341 m fällt. Die durch Zerstäubung negativ ionisierte Luft ist er ein wichtiges Kurmittel des Ortes. So schien es auch.

Seit Montag hat mich dennoch der Alltag wieder….

Fango

Tut mir etwas weh, was nicht wirklich nach Krankheit aussieht, dann schiebe ich den Arztbesuch lange vor mir her. Die Halswirbeln und die Nackenmuskulatur sind´s. Eh klar - einseitige Haltung vor dem Bildschirm, Telefonhörer “klemmen”, schweres Handtäschchen ;-) - das alles rächt sich irgendwann. Da hilft auch mehr oder weniger regelmäßiges Joggen wenig.

Nun bekomme ich einige Therapiebehandlungen. Elektro- und Magnetfeld, Streckbank und andere physiotherapeutische Übungen stehen am Programm. Für zu Hause habe ich eine Salbe und - das gefällt mir am besten - eine Fangoanwendung verschrieben bekommen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas in dieser praktischen Anwendungsform gibt. Nicht dass ich mir (ekeligen) Schlamm auflegen muss - nein, der heilende Stoff wirkt aus einer Wärmepackung. Im Backofen wird der “Fangopolster” erhitzt und dann auf die entsprechenden Körperstellen aufgelegt - sauber, entspannend und wohltuend.

Sollte man sich öfter gönnen, nicht nur wenn es schmerzt.

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