Beiträge mit dem Schlagwort 'Weihnachten'

Heiligen Drei Könige

Mit diesem kirchlichen Festtag ist die Weihnachtszeit beendet. Heute wird der Weihnachtsbaum aus der Wohnung entfernt und sonstige Dekoration wieder sorgfältig verpackt…

Ob es nun wirklich Könige waren oder wieviel “Weise” das Fest der Erscheinung Christi begründen ist unklar. Auf die Zahl “drei” kommt man, wenn man sich an den Geschenken an das Christuskind orientiert - Gold, Weihrauch und Myrrhe. Die Namen leiten sich vom christlichen Segensspruch “Christus mansionem benedicat” ab - Caspar, Melchior und Balthasar.
Mehr Wissenswertes dazu gibt es auf den Seiten von Wikipedia zu lesen.

Die ganze Woche über waren die Sternsinger unterwegs. Sie verbreiten die Botschaft im Sinnbild der Heiligen Drei Könige und sammeln Spenden für einen guten Zweck bzw. für die Unterstützung der Entwicklungshilfe. Der Brauch des Sternsingens geht übrigens bereits auf das 16. Jahrhundert zurück.
Diesen Besuch versäume ich ungerne. Zum einen, weil ich lebendige Bräuche - nicht nur im kirchlichen Bereich - schön finde und zum anderen, weil mir das Jahr über der Segensschriftzug - 20*C+M+B+08 - an der Türe fehlen würde… der Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für die Dreifaltigkeit.

Siegerfoto

Siegerfoto
1. Platz - Fotoholiker Wettbewerbe

Mich freut es sehr, dass mein Beitrag beim Fotoholiker-Wettbewerb zum Thema “Advent” die meisten Stimmen bekam.

Fotografiert wurde in Velden am Wörthersee. Dort “schwamm” ein großer Adventkranz am See und stimmte auf die Weihnachtszeit ein. Für diese Nachtaufnahme habe ich kein Stativ verwendet, dennoch gelang ein nahezu klares, scharfes Foto…

Mathematik zu Weihnachten

Ich habe die Arbeit schon erledigt. Oder nein, das Vergnügen hatte ich schon ;-) Im letzten Abdruck hatte ich gestern alle Geschenke gekauft und die meisten davon weihnachtlich verpackt. Nicht sehr aufwändig ist die Verpackung - aber hübsch sollen die Geschenke schon unterm Christbaum auf die Empfänger warten.

Leider habe ich den Artikel auf orf.at zu spät entdeckt. Ich hätte doch glatt für das Einpacken der Weihnachtsgeschenke einen Taschenrechner benötigt. Ist selbstverständlich für das nächste Jahr im hintersten Hinterstübchen notiert! ;-)

Die ideale Verpackungsformel für Weihnachtsgeschenke.

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muss ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein gloldner Kindertraum hernieder,
ich fühl´s, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm

Gimme 5 - Weihnachtszeit

Die Fragen der Woche von Gimme 5 kommen mir ja grad recht - so etwas in der Art wollte ich ohnehin hier deponieren:

1. Schmückst du deine Wohnung festlich?
Festlich schon, aber das heißt nicht bunt, schrill und blinkend sondern eher dezent mit Porzellanengerl, Adventkranz und - gesteck, eine Krippe ohne Jesuskind (das kommt dann am 24.12. hinein), Weihnachtsstern. Das war´s dann schon.
Wenn ich durch die Straßen gehe, gruselt es mich vor zu viel Kitsch.

2. Wirst du einen Adventskalender haben? Wenn ja, was für einen? Gekauft oder geschenkt?
Ich nicht, aber meine Kinder. Jedes seinen eigenen - gekauft und mit Schokolade gefüllt. Jedes Jahr nehme ich mir fix vor, einen zu sticken oder basteln - so einen mit 24 Säckchen, die ich dann selber befülle - aber was nimmt man sich nicht alles vor.

3. Wie verläuft deine Vorweihnachtszeit?
4. Was stört dich an der Weihnachtszeit?
Stressig und das stört mich auch gleichzeitig. Da hetze ich von einer Weihnachtsfeier zur nächsten, von einem Weihnachtsmarktbesuch zum anderen, von einem Glühweinstandel zum besseren. Dazwischen wird gebacken, geputzt, für das Fest der Feste geplant und organisiert, Weihnachtseinkäufe getätigt, die Hetze nach dem ultimativen Geschenk beginnt, die aufgehalsten Einkäufe der Verwandten für die Kinder ….im Büro steht der Jahresabschluss bevor und für meine kleine Firma auch (Buchhaltung ist aber dennoch notwendig *grr*).
Und wenn ich dann mal Zeit für mich habe - wird´s nicht grad schöner. Zur Ruhe komme ich nicht wirklich - das ganze Jahr über habe ich relativ bewusst gelebt, aber gerade - wie jedes Jahr - in der Weihnachtszeit denke ich drüber nach. Das ist eher ein Grübeln. Mit vielen Problemen konfrontiert, manche davon auch gut gelöst, manche weniger gut, andere aufgeschoben soweit möglich, sich für Anliegen engagiert, die beruhigen - ABER irgendetwas fehlt. Ja es gibt die guten Erinnerungen an dieses Jahr - war ja kein schlechtes - warum ich dann trotzdem nicht ganz zufrieden bin und die Leere füllen will, weiß ich nicht. Und das ist nicht die beste Voraussetzung für das nächste Jahr….

5. Was magst du an der Weihnachtszeit?
Das am Ende doch Frieden einkehrt, sich der Stress legt und die Leere auf wundersame Weise gefüllt wird. Einfach so. Weihnachten macht Sinn - den darf sich jeder selber aussuchen und sollte ihn nutzen - wie auch immer.

1. Advent

Die erste Adventwoche bricht an - kaum zu glauben.

Der erste Advent bedeutet im christlichen Glauben Wiederkunft Christe am Jüngsten Tag.

Historisch bekannt ist es, dass die Adventzeit zum ersten Mal im 5. Jahrhundert bewusst und dokumentierbar zelebriert wurde. Der Ursprung scheint im Gebiet rund ums italienische Ravenna zu liegen.

Früher galt die die Zeit zwischen dem viertletzten Sonntag vor dem Christtag und demselbigen als Fasten- und Bußzeit, in der nicht weltlich gefeiert werden durfte. Der Tanz sowie das Heiraten beispielsweise waren strengstens untersagt. Es war und ist die Zeit der inneren Einkehr. Adventkalender und Adventkranz gab es in der mittelalterlichen Zeit noch keinen. Diese wurden erst im 19. bzw. 20. Jahrhundert erfunden, um die Vorfreude auf Weihnachten zu steigern.
Diese Zeit fällt in unseren Breiten in die dunkle Jahreszeit mit den langen Nächten. Es ist also nicht verwunderlich, dass heidnische Bräuche durch die Kirche nicht verbannt, sondern nur abgewandelt wurden. Stellte man früher Lichter auf, um gute Geister einzuladen, so sah man es nun als Licht Christus, das Hoffnung geben soll.
Auch das Aufstellen von Krippen hat seinen Ursprung bereits in der mittelalterlichen Zeit. Franz von Assisi ist hier vielleicht einer der Begründer dieses Brauches. Er stellte eine Stallszene in einer Höhle nach, um damit dieses Geschehnis den Gläubigen nahe zu bringen. Da die Menschen nicht nach Bethlehem reisen konnten, bauten sie sich dieses Ereignis nach.

Seit langen Zeiten sind Frauen damit beschäftigt Gebäck zuzubereiten. Gewürze wie Anis oder Pfeffer waren in der mitteralterlichen Zeit sehr teuer und begehrt. Bis heute ist der Duft von Anisplätzchen oder Pfefferkuchen nicht mehr wegzudenken.
Es waren doch auch Wochen voller unheilbringener Mythen, die die Dunkelheit der langen Nächte, die eisigen Schneestürme und der tiefe Winter mit sich brachten. So wurden einerseits der Glaube und die Vorfreude jedes Jahr aufs Neuerliche durch zahlreiche Riten, die sich bis heute erhalten haben, bekundet - andererseits die Riten, die das Böse abwehren und das Gute anziehen soll beibehalten.

Advent

Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
daß er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Matthias Claudius (1740 - 1815)

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  • Dringt durch des Aberglaubens Nacht,
    Die euch zu finstern Köpfen macht.
    Christian F. Gellert
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