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Städtereise - Stöckchen
Volldoll.de hat dieses Stöckchen für den gef. Gebrauch liegen lassen, ich habe es mir mitgenommen. Erstens weil ich gerne Städte bereise, aber viel zu wenige Gelegenheiten dazu habe. Kinder und Städtereisen passen nicht wirklich zusammen. Aber irgendwann nehme ich bestimmt noch die ein oder andere Stadt in “Angriff”.
In welchen Städten bist du schon gewesen?
Also länger als nur eine Durchfahrt oder einen Nachmittag, “echte Urlaubstage mit Stadttour” eben; eine spontane Auswahl: …
Wien, Graz, Salzburg, Linz, München, Mannheim, Heidelberg, Tübingen, Oldenburg, Paris, Prag, Strassburg, Laibach, Triest, Bern, Athen, Thesaloniki, Florenz, Sienna, Tunis …
Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
Wien ist immer eine Woche wert und auch recht nahe, Paris finde ich auch recht nett.
Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
Tunis - allerdings gab es dort eine Verkettung mieser Umstände, die eigentlich mit der Stadt selber wenig zu tun haben. An die Mentalität des Bazartrubels in der Medina müsste man sich vielleicht erst gewöhnen, um sich dort wohl zu fühlen.
Welches ist dein Reisemittel für die Städte zu erreichen?
Flugzeug oder Auto. Noch nie mit dem Zug fällt mir auf
Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
naja - alle, wenn es geht *lach*, Barcelona, Stockholm, Lissabon, Rom wären die nahesten Gedanken.
Wie immer an dieser Stelle, das Stöckchen darf gerne mitgenommen werden!
Umag
… ist ein kleines Hafenstädchen und bekannter Tourismusort in Kroatien, nahe der slowenischen und italienischen Grenze. Schon im Altertum wurde Umag vom römischen Adel entdeckt und als Sommerresidenz benutzt.
Nicht zum ersten Mal verbrachten wir unseren Badeurlaub dort. Die Hotels haben sich in den letzten Jahren sehr zu ihrem Vorteil geändert. Moderne Ausstattung, gute Verpflegung, unaufdringliches Unterhaltungsprogramm gestalten den Aufenthalt äußerst angenehm. Schöne Gartenanlagen und Poollandschaften bzw. Wellnessbereiche laden zur Entspannung ein. Der felsige Strand war (zumindest in “unserer” Bucht) herrlich, ist er doch zudem mit der “blauen Flagge”, dem Umweltzeichen besonders guter Wasserqualität ausgezeichnet. Hier findet jeder sein Sonnenplätzchen.
Alles in allem liegt eine schöne Woche hinter uns!

Mehr Fotos auf isa-diagonal.net
Der Weg ist das Ziel
Wanderungen sind nicht jedermanns Sache. Jedermann hatte letzte Woche auch Namen – nämlich die meiner zwei Buben im Alter von 11 und 9 Jahren. Ehrlich gesagt, habe ich in diesem Alter auch andere Vorstellungen eines Urlaubs gehabt. Kinder wollen sich nicht in dieser Form erholen, sie erkennen sie auch noch gar nicht.
Das Ziel der ersten Wanderung auf der Hochrindl war das Weiße Kreuz auf 1805 m. Von unserer Almwohnung aus eine Gehstrecke von rund 4,5 Stunden hin und zurück. Das sollten auch an und für sich wanderunlustige Kinder gut verkraften, wobei genug Zeit für Pausen, Jausenstation, Spaß und Spielereien bleibt. Unterwegs waren wir immerhin knapp über 8 Stunden.
In all diesen Stunden wurde miteinander geredet, auch heikle Themen angesprochen, gelacht, gescherzt, über die Pflanzenvielfalt gestaunt, Schmetterlinge, Kuhherden und anderes Getier beobachtet, riesige Ameisenhaufen bewundert, eifrig geschnitzt, fotografiert … und natürlich auch hin und wieder ob der Strapazen ausgiebig gejammert. Ich sehe die Kinder selten so viele Stunden am Stück in dieser Begeisterung, in dieser Tatkraft und in dieser herrlichen Einigkeit mit sich und mit mir.
Unser Ziel war ein Holzkreuz und eine herrliche Aussicht. Die Kinder fragten mich, wozu sie HIER hin wandern mussten. Welch unsinnige Aktion, hier gibt’s nix – außer dieses Kreuz!
Der Weg ist das Ziel – liebe Kinder, und wir hatten einen langen gemeinsamen Weg an diesem Tag!


Dem Backofen entflohen
Ich vertrage Hitze recht gut, besser als Kälte jedenfalls. Ein bisserl Schwitzen schadet ja nicht, mein Kreislauf steckt hohe Temperaturen locker weg. Viel Trinken ist dabei natürlich Pflicht - am besten Wasser pur!
Trotzdem war es nicht schlimm, dass ich das “Saharawetter” letzte Woche nicht in der Stadt abbekommen habe. Auf der Alm hatte es kaum über 26 Grad, gerade richtig zum Wandern - wie ich finde. Am Abend wurde sogar der Kachelofen bemüht! Rund 1600 m hoch lag unsere “Almhütte” mit fantastischer Aussicht über halb Kärnten, auch mit entfernten Blick nach Klagenfurt, das tagsüber allerdings unter einer Hitzedunstglocke verschwand.
Schön war die Woche, seit gestern hat mich der Sommer in der Stadt wieder. Zeit, um Fotos webtauglich zu sortieren oder gar für längere Surftouren im Internet nehme ich mir nicht viel. Wäre jetzt pure Verschwendung. Wer weiß, wie lange dieser Sommer noch ein Sommer bleibt.
…
.. nur noch drei Wochen bis zum nächsten Urlaub! Zwischendrin ist es nicht übel - ich zerre von der vergangenen Woche und kann die Vorfreude auf das Meer genießen. Was will man mehr?!
Rom
Mein Mann war ein paar Tage in Rom - ohne mich!
Einer muss sich schließlich um wichtigere Dinge kümmern ;-)))
DER Fotograf ist mein Mann nicht, keine Leidenschaft die wir teilen. Er hat nicht einmal daran gedacht, eine unserer (meiner!) Kameras einzupacken. Mit dem Handy wurde fotografiert *tztztzzz*

Ein Betriebsausflug hat ihn in diese Stadt gebracht. Er hat noch lange nicht alle seine Eindrücke erzählt - ist sowieso besser, er ZEIGT sie mir bei Gelegenheit vor Ort. Nach Rom wollte ich schon immer einmal, aber es läuft ja nicht davon. Wird schon werden. Vorher stehen sowieso die Sommerurlaube und eine andere Städtereise an.
Ich bin jetzt ein bisserl hin- und hergerissen.







