Schmetterling

Weiß jemand, was das für ein Schmetterling ist?
Gestern kam mein Mann mit einer Schachtel voll lebender!!! Maden und Fliegenlarven nach Hause. Gschmackig fürs Abendessen ;-))
Gedacht waren diese Leckerbissen allerdings für ein Vogelbaby, das er schon einige Tage beobachtet hatte. Von den Eltern verlassen und hilflos. Wir ziehen es nun auf. Im Internet gibt es ja viele Informationen dazu. Die Nacht hat es gut überstanden, es frisst uns aus der Hand bzw. aus einer “Spritze” und fühlt sich anscheinend schon wohler. Jetzt müssen wir ihm nur noch das Fliegen beibringen *grübel*. Aber es zeigt schon gute Ansätze…

Unsere Tierheime sind überfüllt, alt und dementsprechend desolat. Nun wird seitens der Politik und Tierschützern schon lange Zeit über einen Neu-, Um-, Aus- oder sonstigen Bau diskutiert - mit Erfolg eigentlich. Die Umsetzung ist es halt, an der es scheitert.
Aufhorchen ließ dieser Tage ein Politiker mit seiner Aussage, dass Tiere, die schon länger im Tierheim ihr Dasein fristen eingeschläfert werden sollen. Mit der weichherzigen Begründung, dass DAS ohnehin kein gutes Tierleben sein kann - welch eine Erlösung also.
Bleibt nur zu hoffen, dass diese Gedanken nicht weitergreifen. Schrecklich. Traurig.
In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
Und mittendrin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und oben drüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht, ganz dicht.
So warm wie der Hans hat´s niemand nicht.
Sie hör´n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Christian Morgenstern
Ob die Spatzen nun heuer auch wirklich auf Schnee warten, weiß ja niemand so genau. Ich hätte schon gerne ein wenig Weiß - zumindest auf den Bergen wäre es schön. In der Stadt mag ich ihn ja nicht so und schon gar nicht vor dem Garagentor.
Außer Regen fällt jedoch auch heute nix vom Himmel.
Wie gut so ein Blog doch ist. Meine Kinder fragten mich heute, wie lange wir unsere Rennmäuse Maggie und Lucy schon haben. “Moment ich schau mal in den Gedankenfussel nach.” Am 22. Mai war es also, als sie bei uns eingezogen sind. Mittlerweile haben sie sich auch schon gut eingelebt:

Es sind zwar keine Kuscheltiere, aber sie haben soweit Vertrauen in Menschenhände gefasst, dass sie nicht auf der Flucht sind:

Es macht Spaß, ihnen viel Raum zum Entdecken zu schaffen. Neugierig werden immer neu gestaltete Mäuseburgen aus Pappschachteln erkundet:



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