Bloggen ohne Risiko
Jeder, der eine Homepage betreibt - also seinen Inhalt der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt begibt sich leicht in Gefahr, die Gesetzeslage und die Risken des öffentlichen Auftretens zu unterschätzen. Viele Betreiber sind nunmal Privatpersonen, die von der Juristerei wenig verstehen und davon sind wiederum viele der Ansicht, dass sie sich im www keine Gedanken um solche Gesetzeslagen machen müssen. Die Realität ist aber eine andere, gerade das Internet ist kein rechtsfreier Raum, worüber wir eigentlich recht froh sein müssen! Die Auflage einer Homepage ist immerhin weltweit von jedermann abrufbar.
Dies betrifft selbstverständlich auch Blogger. Nahezu täglich werden Inhalte veröffentlicht, die zumindest, aber nicht nur einen Grenzfall darstellen. Private Blogger wollen ihre Vorlieben mit anderen teilen. Schnell werden Datenschutz, Copyright (auch von Newslettern, Bedienungsanleitungen, Zeitungsartikeln, Liedtexte, gew. Zitate und Gedichte usw. usf.), Autorenrechtsverletzung, ungenehmigte Fremdverlinkung von Dateien, falsche Kennzeichnung, fehlendes Impressum, zweifelhafte Inhalte und ähnliches zu einem ernsthaften und mitunter auch teuren Problem. Gerade weil sich viele Webbetreiber so unbedarft verhalten, ziehen andere wiederum aus solchen Fahrlässigkeiten ihren Vorteil. Anwälte, Internetdedektive spezialisieren sich gerne in diese Richtung.
Ich kann nur jedem raten, sich genau zu überlegen, was er/sie und wie veröffentlicht und welche Konsequenzen dies haben könnte. Im Zweifelsfall eher auf eine Veröffentlichung verzichten … in diesem Sinne hat es sehr wohl einen Grund, warum auch private Webseitenbetreiber ein Impressum führen müssen.
Ein Linktipp dazu - Bloggen ohne Risiko - habe ich heute bei Agnes gefunden.
Zum Thema fällt mir auch der Begriff “Selbstdatenschutz” ein. Darüber scheinen sich viele Blogger bzw. Homepagebetreiber noch weniger Gedanken zu machen. Auch das kann u.U. etwas kosten, wenn es auch nur jede Menge Nerven sind.









