Schmetterling

Weiß jemand, was das für ein Schmetterling ist?
So zart - so unnahbar.
Es gibt unzählige Zitate mit und über Schmetterlinge und auch hohe Dichter haben sich ihrer angenommen. Wem wundert´s? Ich nehme sie gerne als Motive für meine Fotografien - passen sie doch immer wieder mal auf Grußschreiben, Karten oder Einladungen. Nicht fehl in einem Fotoarchiv!
Über manche Zitate kann man trefflich philosophieren - sind sie subtil genug, um ständig übernommen zu werden? Bei manch einer Aussage, frage ich mich schon, wo denn nun die Tiefsinnigkeit liegt - vielleicht bin ich aber auch zu unsensibel, um es zu verstehen. Demgegenüber stehen ja immer noch die, die ich sehr wohl zu deuten weiß!

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.
(Wilhelm Busch)

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.
(Hans Christian Andersen)

Was für die Raupe das Ende der Welt, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling.
(Laotse)

Das Glück, das glatt und schlüpfrig rollt,
tauscht in Sekunden seine Pfade,
ist heute mir, dir morgen hold
und treibt die Narren rund im Rade.
Laß fliehn, was sich nicht halten läßt,
den leichten Schmetterling laß schweben,
und halte dich nur selber fest;
Du hältst das Schicksal und das Leben.
(Ernst Moritz Arndt)
Jetzt wäre es nur noch fein zu wissen, wie diese Schmetterlinge heißen - davon habe ich keine Ahnung.

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