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Beiträge mit dem Schlagwort 'Randgedanken'

Eine Stunde mehr

Man könnte sich doch glatt daran gewöhnen, dass der Tag 25 Stunden hat. Daraus wird allerdings nichts. Das trifft nur einmal im Jahr zu. Nämlich heute oder schon fast gestern.

Was macht man nun mit der einen Stunde mehr? Länger aufbleiben? Länger schlafen? Bewusst eine Stunde zu “seiner” Stunde machen? Ich habe aus allem ein bisschen für mich genutzt - und im Grunde ist mir der Tag heute kürzer erschienen als sonst ;-)

In den 80er Jahren wurde die Sommerzeit in unseren Ländern wieder eingeführt. Energiesparmöglichkeiten wurden gesucht, um der Ölkrise entgegen zu wirken und in ihr wieder gefunden. Der Einfall der Sommerzeit wird einem gar nicht so ernst zu nehmenden Aufsatz von Benjamin Franklin aus dem Jahre 1784 zugeschrieben und wurde bis zu Zeiten des ersten Weltkrieges in einigen europäischen Ländern und in den USA praktiziert. Der Einwand der Bauern, dass sich die Nutztiere auf diese Zeitkorrektur bzw. -verschiebung nicht einstellen werden können, hat sich als haltlos erwiesen, sagt man.

Heute ist die Wissenschaft wieder ein Stückchen weiter. Die biologische Uhr lässt sich nicht so leicht manipulieren, sagt man nun. Die Zeitumstellungen machen sich sehr wohl bemerkbar, nicht nur beim Vieh der Bauern oder - gar in der Wildnis, die davon gar nichts mitbekommen. Beneidenswert!

nicht dass, …

… ich vergessen hätte, dass ich dieses Blog habe, ziemlich gerne Gedankenfussel hier einbringe. Nein. Und ich habe auch ab und an ein schlechtes Gewissen, wenn ich tagelang nicht aktualisiere. Es liegt auch nicht daran, dass es keine Gedankenfussel mehr gäbe - in meinem Kopferl arbeit es ja ständig ;-)
Gerade die letzten Tage und Wochen - aber … es gibt Ereignisse und Begebenheiten, die soviel Raum und Zeit in Anspruch nehmen, dass reine Fusseleien ein wenig unwichtig erscheinen. Obwohl … kennt ja jeder! ;-)

Aber - ja - keine Ahnung - eigentlich - was mich davon abhält … wer ein Blog ins Netz wirft, sollte sich auch darum kümmern. Ich nehme mich (wieder einmal) beim Wort!

Der Herbst ist eine wundervolle Zeit - die Vergänglichkeit vor Augen, so farbenfroh, so ruhig, wenn man sich darauf einlassen kann. Wie das Leben - nur dass man mit Sicherheit weiß, dass es danach immer einen Winter und einen Frühling geben wird. Mit oder ohne sein Beisein, mit oder ohne sein Dasein.

Herbst-Gefühl
Müder Glanz der Sonne!
Blasses Himmelblau!
Von verklungner Wonne
Träumet still die Au.
An der letzten Rose
Löset lebenssatt
Sich der letzte lose,
Bleiche Blumenblatt!
Goldenes Entfärben
Schleicht sich durch den Hain!
Auch Vergehn’n und Sterben
Däucht mir süß zu sein.
Karl von Gorek

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Arbeitswochenende

Das Wochenende sollte man zur Erholung nutzen. Kraft tanken für die nächste Woche. Ab und zu kann “Arbeit” ebenfalls erholsam sein. Nämlich dann, wenn sie Freude macht, nicht alltäglich ist. So wird aus Arbeit eine nette Beschäftigung - je nach dem wie man sie eben betrachtet.

Ich habe mir einen spannenden Auftrag an Land gezogen. Keine Routinearbeiten, eine wahre Herausforderung! Um Problemlösungen zu finden, braucht es Zeit. In der Arbeits- und Alltagswoche habe ich die nicht am Stück. Also wurden meine Männer kurzerhand “in Urlaub” geschickt - sie genießen zwei Tage in einer Erlebnistherme - und mache mich seit gestern ans Werk … natürlich ist noch lang kein Einde in Sicht, aber der Anfang ist getan :-)

Der weitaus größte Teil des menschlichen Wohlbefindens besteht aus einer beständig fortlaufenden Arbeit mit dem Segen, der darauf ruht, und der sie schließlich zum Vergnügen macht. Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.
Freiherr von Humboldt, 1767 - 1835

Das Los der Frauen

.. via E-Mail von einer Freundin erhalten, nicht neu, aber irgendwie - naja das Los der Frauen eben. Aber wer wird denn jammern ;-))

Bleiben wir unsere Kinder in die Kinderkrippe, sind wir Rabenmütter.
Bleiben wir zu Hause, verkommen wir hinter dem Kochtopf.

Verwenden wir Make up, tragen wir Kriegsbemalung.
Verwenden wir keines, vernachlässigen wir unser Äußeres.

Verrichten wir anspruchslose Arbeit, haben wir keinen Ehrgeiz.
Erfüllen wir qualifizierte Aufgaben, sind wir mit unserem Beruf verheiratet.

Zeigen wir Gefühle, sind wir Heulsusen.
Beherrschen wir uns, sind wir Eisberge.

Sind wir hilfsbereit, werden wir ausgenutzt.
Kümmern wir uns nur um unsere eigene Arbeit, sind wir unkollegial.

Sind wir sehr attraktiv, halten wir unsere Kollegen von der Arbeit ab.
Sind wir es nicht, gelten wir als unscheinbar.

Sind wir Powerfrauen, schimpft man uns Emanze.
Sind wir angepasst, fehlt uns der Pfeffer.

Sind wir intelligent, dürfen wir es nicht zeigen.
Sind wir es nicht, müssen wir wenigstens attraktiv sein.

Kommen wir mit Grippe in die Arbeit, stecken wir die anderen an.
Bleiben wir zu Hause, legen wir uns wegen jeder Kleinigkeit
ins Bett.

Tragen wir Mini, stören wir den Arbeitsfrieden.
Tragen wir Maxi, haben wir wohl Krampfadern.

Sind wir montags müde lästert man.
Sind wir taufrisch, lästert man auch.

Gehen wir gerne aus, sind wir Partygirls die saufen.
Bleiben wir daheim, gelten wir als Mauerblümchen.

Sind wir trinkfest, saufen wir alle Männer unter den Tisch.
Trinken wir nichts, ist mit uns nichts anzufangen.

Leisten wir viel, verlieren wir unseren Charme.
Leisten wir wenig, verlieren wir die Stellung.

Wie wir es machen, machen wir es falsch - oder!?! Wir können machen was wir wollen - und das sollten wir auch tun!

Regentag

… schon ist er da - der Regentag.

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Ich habe trotzdem keine besondere Lust auf Maus und Bildschirm. ;-)

2 Stunden ohne Strom

Nachdem gestern durch einen Schaden, den ein Bagger verursacht hatte, viele Klagenfurter Stadtteile ohne Strom waren, hat es heute die restlichen Stadtteile getroffen. Ursache war ein defektes Kabel.

Vom 11.55 bis 14.10 waren Tausende Haushalte betroffen. Eigentlich sind rund 2 Stunden ohne Strom durchaus kein Drama,WENN

  • nicht gerade das halbfertige Mittagessen am Herd stünde
  • wenigstens die Kaffeemaschine ohne Strom laufen würde
  • der Himmel nicht gerade so wolkenverhangen wäre, dass Lesen zur reinen Augenprobe wird
  • wenn zumindest das Telefon ginge
  • oder wenigstens das warme Wasser nicht elektrisch beheizt würde (meinen kleinen Boiler in der Küche hatte ich knapp vorher entleert)

etwas weniger egoistisch gesehen, WENN

  • Gewerbe- und Industriebetriebe nicht still stehen würden
  • EDV-Anlagen nicht ausfallen würden
  • die Kassen in den Geschäften nicht stillstehen würden
  • die Kühlanlagen nicht ausfallen würden, sofern kein Ersatzgenerator vorhanden ist
  • Warn- und Arlamsysteme nicht betroffen wären
  • die Beleuchtung und Belüftung in Tunnels nicht ausfallen würden

… ließe sich schier endlos fortsetzen.

Ohne Strom sind wir nicht. Diese Abhängigkeit kann schon nachdenklich machen, obwohl sie so selbstverständlich ist.

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