Fundstück
… aus den Archiven. Dieses Bild habe ich vor längerer Zeit für eine Blogaktion zusammengestellt und heute beim “Aufräumen” gefunden. Passt aber gerade noch zum heutigen Tag.
Fasching “bei mir daheim” vor 35, 32 und 30 Jahren!

… aus den Archiven. Dieses Bild habe ich vor längerer Zeit für eine Blogaktion zusammengestellt und heute beim “Aufräumen” gefunden. Passt aber gerade noch zum heutigen Tag.
Fasching “bei mir daheim” vor 35, 32 und 30 Jahren!

Was für ein Jännerwetter!?
15 Grad plus sind bei dieser Jahreszeit gefühlte 20. Normalerweise sollten Werte im Januar weit unter Null liegen. Das habe ich im Winter auch wesentlich lieber, immerhin ist man eher auf Kälte eingestellt.
Die Sturmwarnungen sind - seit gestern - auch heute noch aktuell. In weiten Teilen Kärntens weht es gewaltig. Wenn die Luft mit über 100 km/h hinwegfegt, bleibt man ab besten in der Wohnung. Die Sturmspitzen sollen erst heute Nachmittag erreicht werden… zum Orf-Bericht.
Eigentlich war für heute ein Schitag geplant - der Sturm macht uns einen Strich durch die Rechnung. Die meisten Schigebieten haben ihren Betrieb eingestellt.
Unser Wohnzimmer ist seit gestern sowas ähnliches wie ein Lazarett. Beide Kinder sind krank, mir geht es auch nicht prickeld. Ein grippaler Infekt hat uns alle erwischt.
Im eigenen Bett bleiben will dennoch keiner so recht. Also haben wir auf dem großen Sofa unser Krankenlager aufgeschlagen.
“Erfinderin” eines Lazaretts - eines Militärkrankenhaus - ist übrigens Florence Nightigale, die Mitte des 19. Jhdts. im Krimkrieg Kranke verpflegte.
Das Wort selbst geht offenbar auf den Schutzheiligen der Kranken Lazarus zurück. Auf der Insel Santa Maria di Nazaretto wurde seinerzeit ein “Pestkrankenhaus” eingerichtet. Gerade um die Gegend von Venedig wurde Lazarus sehr verehrt. Im Volksmund wurde dieses Krankenhaus “Lazaretto” genannt.
… ich jetzt gerne. Das Wetter ist mehr als triste - so wie meine Stimmung. Rundherum nur Unannehmlichkeiten, vor denen ich mich nicht drücken kann ![]()
Vielleicht finde ich am Abend noch genügend Zeit, um Urlaubskataloge durchzublättern. Wird eh höchste Zeit, wenn ich für den Sommer den Frühbucherbonus kassieren möchte …
Ich erwähnte es hier schon öfter: Montag ist NICHT mein Tag:
Über den Morgen und den stressigen Vormittag im Büro will ich gar nicht erzählen.
Zu Mittag sollte ich noch einige Zutaten für das Essen kaufen - und zwar im Eilmarsch, weil meine Kinder hungrig zu Hause warten. Die paar Lebensmittel waren schnell im Wagerl, an der Kasse gings auch recht flott - und dann stand ich da - vor meinem Auto ohne Autoschlüssel. Ich habe jede Tasche durchkramt - nix, keine Spur von meinem Schlüssel. Ich sage euch, da steht man ziemlich dumm am Parkplatz mit seinen Tüten! Das Geschäft habe ich nochmals “durchsucht”, alle Angestellten befragt - nix.
Zum Glück war mein Mann in der Nähe. Er brachte mir einen Ersatzschlüssl - und dann fängt es an: das große Grübeln! Wo habe ich den nur verschlampt? Zwischen Obst und Salat oder doch an der Fleischtheke? Oder hat ihn mir jemand geklaut? …
Am Abend rief ich im Geschäft an. Ich dachte nach dem Putzen könnte er vielleicht aufgetaucht sein - nicht die Spur! In diesem Fall bin ich froh, dass ich gerne rede - ich schilderte der Verkäuferin noch einmal ganz genau welche Regale ich aufgesucht habe, welche Waren in gekauft habe. Sie hatte wohl ein Schnurlostelefon und ging mit mir per Telefonanweisung das Geschäft ab - und, jaaaaa zwischen den Salathäuptel war er! Mir fiel ein, dass dort das Handy geklingelt hat, ich es mit einer Hand ohne Hinzusehen aus der Tasche zog, mit der anderen Hand ein Sackerl für den Salat abriss und den Blick auf die Radieschen gerichtet hatte.
Der Tag war dann durch den Zeitverlust völlig aus der Balance - und ich auch. Den Schlüssel hole ich morgen ab und zeige mir bei der netten Verkäufern erkenntlich. Ihr Einsatz ist ja auch nicht selbstverständlich.
Eigentlich ist diese Geschichte ja mehr als peinlich ;-). Ich erzähle sie aber trotzdem, weil es bedenklich ist, wie automatisiert, gedankenlos und undbewusst man Alltagsdinge erledigt. Ich musste nämlich wirklich eine Weile grübeln, wo ich den Schlüssel hintat - nämlich immer in die Tasche, oder diesmal doch nicht? - ich musste im Kopferl gründlich recherchieren, welchen Weg ich im Geschäft genommen habe. Das ist gar nicht einfach.
Ich werde mich bemühen, auch Alltagsangeleigenheiten bewusster anzugehen. Abgesehen, dass solche Geschichten kaum ein zweites Mal passieren, kann es nicht schaden - vorbeugend sozusagen.
Einen persönlichen Rückblick auf 2007 hat es an dieser Stelle nicht gegeben. Ich blicke diesmal lieber in die Zukunft. Nur soviel: 2007 war ein Jahr der kleinen Hochs und der weniger kleinen Tiefs. Alles überstanden? Als ob ein Jahreswechsel ein Lebenswechsel ist. Dennoch - es geht mir überaus gut, ich will mich nicht groß beklagen. Manche Probleme erlegt man sich selber auf, manche gilt es einfach zu bewältigen. Also schau ich optimistisch in die Zukunft. Auf ein gutes Neues! Strikte Vorsätze wären nur dazu da, um gebrochen zu werden. Einschränkungen oder ein Umdenken nehme ich mir vor, aber Verbote - nein, warum auch!?
Ich bedanke mich für all die lieben Mails, SMS und Kommentare im Blog zum Jahreswechsel. Für all eure Wünsche und netten Worte - so kann ja nichts mehr schiefgehen. Ich nehme euch beim Wort!
Selber war ich weniger fleißig beim Schreiben oder zeitgerechtem Bedanken - aber ich freue mich ganz bestimmt und denke auch an viele, die es gar nicht vermuten würden
Ein bisserl mehr als 22 Stunden sind wir nun im Jahr 2008. Wie schnell die Zeit vergeht *grins*.
Der Jahreswechsel ist gelungen und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Dass dann der Neujahrstag eher an mir vorbeihuscht, ist nicht verwunderlich. Einen ausgedehnten “Spaziergang” mit den Stöcken habe ich mir gegönnt und sonst den Tag eher vom Sofa aus betrachtet…

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