Frauensache Pflegeurlaub
“Zur Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf” - Sprichtwort aus Afrika.
Bei uns sieht es aber eher so aus, dass es nur die Mutter braucht. Zumindest dann, wenn es um die allt䧬ichen Belange geht. Der Mann ist auch nach jahrelangem Versuch einer Gehirnw䳣he der Versorger. M?gelten immer noch als karrieres? und familienfeindlich, wenn sie es wagen einen guten Job auszu?der eben auch seine Zeit einfordert.
Dass der Zuverdienst der Frauen in den Familien oft genug eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist, kann man ja verdrä®§en - wie es gerade in einschlä§©ge Diskussionen passt.
Familie und Beruf ist eine Gratwanderung.
Das Problem haben wir zwar ganz gut gel? doch es gibt immer wieder Tage, an denen ich buchst䢬ich zwischen zwei St?sitze. Karrieres? in dem Sinn bin ich zwar nicht, mit dem Halbtagsjob auch nicht ?rdert - aber ich w?chon gerne dringende Dinge im B?itgerecht erledigen. Daf?de ich schlie߬ich bezahlt.
Wochenlang war ein Termin f?te Vormittag angesetzt, ich habe mich darauf gut vorbereitet und ich m?e auch gerne als verlä³³lich gelten.
Und nun bin ich zu Hause - der Kleine wacht mit Fieber auf und klagt ?alsschmerzen. Es gibt ?upt keine Wahl. So selbstverst䮤lich man sich um seine Kinder k? und eindeutig k? m?e, so schwer f䬬t es, den Ruf einer berufst䴩gen Mutter zu best䴩gen.
Mein Mann hat vormittags ebenfalls wichtige Termine und kann erst ab Morgen zu Hause bleiben. Aber da ist MEINE Sache bereits gelaufen…







