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Beiträge mit dem Schlagwort 'Kinder'

schön = Mädchen

Einer Studie des US-Psychologen Alan Miller zufolge - lese ich in meiner Tageszeitung - ist die Wahrscheinlichkeit ein Mädchen zu zeugen bei attraktiven Paaren um etliches höher als bei den weniger Schönen.
Außerdem beeinflusst auch der Beruf des werdenden Vaters das Geschlecht. Männer aus Sozialberufen oder Lehrer bekommen eher Mädchen und Mathematiker oder Physiker eher Buben zuwege.

So schauts angeblich aus!

Wir haben zwei Buben. Ich gebe zu, dass mein Mann Techniker ist aber ich wehre mich dagegen, dass wir nicht schön genug sind, um auch eine Tochter in die Welt zu setzen. Ich bin mir deshalb ziemlich sicher, dass hier noch ganz andere Faktoren eine Rolle spielen! *grinsel*

Eltern - Gimme 5

Ich bin gerne Mutter und will natürlich immer nur das Beste für unsere Kinder. Ob das Beste auch das Richtige ist, kann ohnehin schwerlich bewiesen werden ;-)

Via Gimme 5 gibt es heute Fragen zur Elternschaft. Auf meiner Homepage finden sich etliche Themen für Eltern - von der Schwangerschaft bis zum Schulbeginn, über das Verständnis für Babys und Kleinkinder bis hin zum Spiel und Lernen.

1. Willst Du/hast Du ein Kind?
Ich wollte beide!

2. Was würdest Du in der Erziehung anders machen als Deine Eltern?
Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. Der Generationskonflikt war zumindest in der Endphase meiner Kindheit enorm. Aber im Grunde war ihre Erziehungsarbeit in Ordnung ;-)
Das “anders machen” ergibt sich aus dem Zeitenwandel. Mein Verständnis für mancherlei Kinderangelegenheiten ist zwangsläufig ein anderes, als das Verständnis vor einigen Jahrzehnten.

3. Ist es toll jung Eltern zu werden oder besser älter zu sein (über 30)?
Ich war 28 beim ersten Kind - für das richtige Alter. Hat wohl beides seine Vor- und Nachteile. Elternschaft ist immer eine Herausforderung bzw. sollte immer eine sein, egal wie alt man ist.

4. Strenge oder antiautoritäre Erziehung?
Der Mittelweg ist perfekt, nur schwierig ihn immer zu gehen.

5. Den Spruch “Die andern dürfen aber auch!” hat wohl jeder schonmal gesagt oder als Eltern gehört: Was haben Deine Eltern dazu gesagt? Was sagst Du zu Deinem Kind?
Eigentlich war ich immer eine derjenigen, die eh vieles bis alles durften, was sie wollten.
Wir als Eltern: “Was andere tun, muss nicht das Beste sein”…

Eine kinderlose Woche

… neigt sich dem Ende zu!

Kinderlos bedeutet für mich aus einer gewissen Routine herausgerissen zu werden - einerseits natürlich schön, andererseits schrecklich. Sie fehlen mir, wenn auch nur für ein paar Tage. Die letzten Tage haben mein Mann und ich jedenfalls ausgiebig genützt, um das zu tun, was Kinder nicht gerne mögen. Langer Stadtbummel, lange Nächte im Freien bei Kerzenschein auf den Terrassen um den See, Tanzveranstaltung, schöne Restaurantbesuche. Es war dennoch eine “ruhige” Woche - und nun freue ich mich auf Kindergeschrei!

Umgekehrt haben sich unsere Kinder auch eine Woche Urlaub ohne Eltern verdient. Sie haben bestimmt viel zu erzählen und einiges werden sie wohl auch verschweigen *grinsel*

Der Weg ist das Ziel

Wanderungen sind nicht jedermanns Sache. Jedermann hatte letzte Woche auch Namen – nämlich die meiner zwei Buben im Alter von 11 und 9 Jahren. Ehrlich gesagt, habe ich in diesem Alter auch andere Vorstellungen eines Urlaubs gehabt. Kinder wollen sich nicht in dieser Form erholen, sie erkennen sie auch noch gar nicht.

Das Ziel der ersten Wanderung auf der Hochrindl war das Weiße Kreuz auf 1805 m. Von unserer Almwohnung aus eine Gehstrecke von rund 4,5 Stunden hin und zurück. Das sollten auch an und für sich wanderunlustige Kinder gut verkraften, wobei genug Zeit für Pausen, Jausenstation, Spaß und Spielereien bleibt. Unterwegs waren wir immerhin knapp über 8 Stunden.

In all diesen Stunden wurde miteinander geredet, auch heikle Themen angesprochen, gelacht, gescherzt, über die Pflanzenvielfalt gestaunt, Schmetterlinge, Kuhherden und anderes Getier beobachtet, riesige Ameisenhaufen bewundert, eifrig geschnitzt, fotografiert … und natürlich auch hin und wieder ob der Strapazen ausgiebig gejammert. Ich sehe die Kinder selten so viele Stunden am Stück in dieser Begeisterung, in dieser Tatkraft und in dieser herrlichen Einigkeit mit sich und mit mir.

Unser Ziel war ein Holzkreuz und eine herrliche Aussicht. Die Kinder fragten mich, wozu sie HIER hin wandern mussten. Welch unsinnige Aktion, hier gibt’s nix – außer dieses Kreuz!

Der Weg ist das Ziel – liebe Kinder, und wir hatten einen langen gemeinsamen Weg an diesem Tag!

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Pflegeleicht

Heute habe ich eine Schulfreundin getroffen, die ich schon viele Jahre nicht mehr gesehen habe. Sie schob einen Kinderwagen mit Zwillingsmädchen, an der Hand hatte sie ein älteres Mädchen mit Zöpfchen und herzigem Sommerkleidchen.

“Ach, du hast zwei Buben - wie pfelgeleicht - beneidenswert” - war ihr Kommentar zu meiner Familiensituation.

Drei Kinder sind sicher nicht einfach zu “pflegen” (welch unpassendes Wort im Zusammenhang mit Familienleben und Kindererziehung), aber Buben sind nicht einfacher im alltäglichen Umgang als Mädchen. Kinder sind Kinder. Ich weiß nicht welche geschlechtsspezifischen Macken Mädchen haben, aber ich weiß, dass ich einen rebellischen 11-jährigen und einen sturköpfigen 9-jährigen ins Leben führen soll.

Pflegeleicht sind einige meiner Wäschestücke, die suche ich beim Kauf auf diese Eigenschaft hin aus - aber pflegeleicht sind Kinder wohl nie. Wäre doch zu bequem und absolut keine Herausforderung an eine Elternschaft.

Ein Jugendstreich …

… nicht nur einen, den meine Freunde und ich in meiner Jugend begangen hatten! ;-)
Aber sie waren harmlos, richteten kaum Schaden an und auch wenn es hin und wieder Konsequenzen zu tragen gab, war es im Nachhinein doch ein Spaß, ein Streich eben.

Die Zeiten ändern sich, die Jugendlichen auch.
Gestern versetzte ein 13-Jähriger viele Schüler, Lehrer und Eltern in Angst und wohl auch Schrecken. Bei einer Tageszeitung langte ein anonymer Brief mit der Androhung eines Amoklaufes in einem Klagenfurter Gymnasium ein. Die Polizei reagierte und leitete in allen in Frage kommenden Schulen ihren Einsatzplan ein. Mein Großer erzählte mir, dass alle Schüler in den Klassenzimmern bleiben mussten, überall “Heckenschützen” präsent waren - “Mama, das war wie im Fernsehen!”

Am Ende stellte sich heraus, dass dieser Schüler wissen wollte, was passiert, wenn so ein Drohbrief oder so eine Ankündigung in die Öffentlichkeit gebracht wird. Er rechnete gar nicht damit, dass überhaupt etwas passiert! Und das in Zeiten wie diesen …

Zeitungsbericht

Glück ins Haus

… bringen heute vormittag die “Schapper” in manchen Teilen Österreichs. Heute - am unschuldigen Kindertag - ziehen die Kinder mit ihren Weidenruten von Haus zu Haus und bringen ihre Glücks- und Segenswünsche verbunden mit leichten Schlägen und bestimmten Sprüchen. Dafür gibts Süßigkeiten oder Geld.

Je nach Region sind die Sprüche verschieden, bei uns sind diese zwei bekannt:

Schapp, schapp
frisch und g´sund,
long leb´n, g´sund bleiben,
nix kluntzn, nix klog´n,
bis i wieder kum schlog´n.

oder

Frisch und g´sund,
frisch und g´sund,
beißt di ka Floh,
beißt di ka Hund
beißt di ka Wolf, ka Bär,
gib nua gnua Schappenguat her.

Der Brauch geht im Christentum auf den Kindsmord zu Herodeszeiten in Betlehem zurück und in den heidnischen Wurzeln wird die Sehnsucht nach dem Frühling gesehen. Ruten stehen als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit.

Heutzutage wird der Brauch - zumindest bei uns in der Stadt - nicht mehr so wahr genommen. Ehrlich gesagt, hatte ich als Kind damit auch keine Freude und meine eigenen schicke ich auch nicht los. Nur die engeren Verwandten werden ordentlich geschappt…. übrigens, wer nach 12.00 Uhr kommt, bekommt keinen Lohn, sondern wird ins Ofenloch gesteckt!

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