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Beiträge mit dem Schlagwort 'Kinder'

Keine Häschen ins Nest

keine lebenden Tiere ins Osternest
zur Aktion klicken

Bei Wu-Lan-Tong bin ich auf diese Aktion gestoßen, die ich ebenfalls unterstützen kann. Tiere verschenken ist nicht nur zu Ostern eine heikle Sache, aber gerade an diesen Feiertagen werden vor allem Kleintiere (”Osterhasen”) ins Osternest gelegt.

Tiere soll man generell nur dann verschenken, wenn man sich sicher ist, dass der Beschenkte damit umgehen kann und will. Immerhin muss dieser ein Tierleben lang die Verantwortung übernehmen. Das ist oft genug gar nicht so einfach.

Bei Kindern ist es sowieso problematisch. Die anfängliche Freude wandelt sich schnell in Interessenslosigkeit. Ich merke das bei unseren zwei Rennmäusen. Nach einiger Zeit waren es ausschließlich meine Mäuse. Die Kinder schauen zwar ab und zu in den Käfig, aber das war es dann auch. .. und wie sie sich diese Rennmäuse gewünscht haben. Wochenlang lagen sie mir in den Ohren, bis sie mich weichgeklopft hatten.

Pflegeurlaub - Frauensache

hmmm - ich bin mir ziemlich sicher, dass ich über dieses Thema schon einmal in den letzten 3 Jahren “bloggermäßig” geschrieben habe. Die Suchfunktion hier übergab keine Übereinstimmung und bei myblog - ja dieser Blog ist auch noch online ;-) - gibt es keine Abfrage. Die Suche in diversen Archivsortierungen brachte mich nicht weiter und kostet zuviel Zeit.

Ich möchte mich ungern wiederholen und halte mich diesmal bestimmt kürzer, aber Pflegeurlaub ist noch immer Frauensache - ich beanspruche ihn zuweilen, wenn meine Kleinen nicht so richtig auf der Höhe sind. Mir geht es allerdings sehr gut, denn mein Mann springt schon mal ein, wenn es sein muss. Außerdem arbeite ich ihn einem Bereich, in dem ich keine Kündigung befürchten muss und es für alle Ausfälle eine Lösung gibt. Nicht immer die beste für Kollegen, aber immerhin. Mir fallen bei dieser Gelegenheit aber auch Frauen ein, die es weniger gut haben.

Stehen beide Elternteile im Berufsleben, kann eine Kinderkrankheit schon mal den Alltag ins Schwanken bringen. Kinder brauchen Beistand, Eltern tun sich schwer mit ihren Arbeitgebern. Gefragt sind meist Mütter. Nicht weil Väter keineswegs wollen, sondern weil es eine “unsichtbare Regel” vorschreibt.
Das beginnt schon bei der Einstellung ins Berufsleben nach dem Karenzurlaub. “Ach, sie haben Kinder?” “Macht nichts, aber lieber nehme ich die ohne - weniger Ausfallzeiten, Sie verstehen?” Jahhh, eh! Bei Männern stellt sich diese Frage kaum - obwohl auch sie für ihre Kinder verantwortlich sind. Frauen dürfen in diesem Fall jedoch auch kontern ;-) - vielleicht zeigt es Wirkung!
Mütter müssen oft genug zu Hause bleiben, weil sonst vielleicht der Gehalt des Vaters gefährdet ist - und der ist im Allgemeinen wesentlich höher und wichtiger für das Haushaltsbudget.

Es ist schon arg, dass in unseren emanzipierten Zeiten solche Missverhältnisse auftreten. Oder sind die Frauen selbst daran schuld, dass diese Emanzipation ständig missverstanden wird - von beiden Geschlechtern?

Fieberwickel

Meine beiden Kinder sind noch immer krank. Ein grippaler Infekt hat sie ziemlich erwischt. Bei solchen Krankheiten versuche ich auf Hausmittel zurück zu greifen, um ihnen die Beschwerden zu lindern. Der Arzt hat eine ernsthafte Viruserkrankung ausgeschlossen.

Durch einen Wadenwickel kann man das Fieber zeitweilig um gut einen Grad senken. Dazu braucht man 2 Baumwolltücher, 2 Handtücher, ev. eine wasserfeste Unterlage, lauwarmes Wasser und einige Spritzer Apfelessig.
Die Baumwolltücher werden mit Essigwasser befeuchtet und um die Waden gewickelt, darüber schlägt man die trockenen Handtücher. Nach 10 Minuten wiederholt sich die Prozedur - danach wird Fieber gemessen - es sollte nun gesunken sein.
Nicht anwenden sollte man solche Wickel, wenn sich die Füsse trotz hoher Körpertemperatur kalt anfühlen.

Halloween

.. reizt mich überhaupt nicht - oder doch? Ich mag diesen übergeschwappten Brauch nicht sonderlich, ich finde keinen Weg zum Sinn - obwohl es - das Fest? - angeblich tiefe Wurzeln hat. Ich bemühe mich um Bräuche und Brauchtum, aber ich bin bodenständig. Wie alte Leute eben sind - sagen meine Kinder!

Hätte ich keine Kinder, die halloweeninfiziert sind - ginge der morgige Abend spurlos an Gruseleien und “Bettelei um Süßes” vorüber. Ist aber nicht so. Meine Racker schleppten mich heute in einige Geschäfte, wo sie sich für morgen rüsteten. Grausige Masken, schwarze Umhänge, Luftschlangenspray - alles furchterregendes Zeugs - kurz vor der Kasse hätte ich am liebsten eine (unsinne) vergebliche Diskussion über Sinn und Unsinn von Brauchtum gehalten - aber dann wäre wohl ich das Gruseligste für die Kinder gewesen.
Mit Süßem decke ich mich morgen ein - nicht dass mir noch ein Gruselmonster einen Streich spielt, den ich ja wirklich nicht verdiene!

Nein - ich denke, auch Kinder müssen ihre Feste mit ihren Freunden feiern können. Hätten meine Eltern gewisse Bräuche unterbunden oder nicht ins Bewusstsein gebracht, würde ich mich heute wohl nicht dafür interessieren….

Herbstfest

An unserer Volksschule wird es - zumindest heuer - kein Weihnachtsfest geben. Es gibt viele Kinder mit anderen Glaubensrichtungen an der Schule. Diese Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder mehr oder weniger gezwungen sind, in der Schule an Weihnachtsfeierlichkeiten teil zu nehmen.

Deshalb wurde von den Kindern und Lehrern ein Herbstfest gestaltet. Jahreszeiten betreffen wohl alle Kinder und auch alle Eltern, der Glaube lässt sich ausklammern - außer man sucht auch hier nach etwaigen Brücken.

Den ersten Teil lasse ich meinerseits völlig unkommentiert, zum zweiten Teil kann ich nur sagen, dass die Kleinen wieder einmal ganz groß waren. Es ist einfach herrlich, wenn sie ihre Lieder singen, ihre Gedichte aufsagen und die Klassen thematisch gestalten. Sogar für das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt - gesunde Jause und ein eigens für diese Schule kreiertes Brot, das nicht nur im Herbst Anklang finden wird.

Elternabend

4. Klasse Volksschule, also ein wichtiges Jahr für Kinder - die Wahl der nächsten Schulform steht in einigen Monaten an. Die Klasse hat eine neue Lehrerin, die Schüler und auch wir Eltern somit eine Umstellung im “Detail”. Im Klassenforum werden Angelegenheit wie schulautonome freie Tage, die individuelle Unterrichtsführung der Lehrerin, Lehrgänge, Projekte und Ausflüge besprochen oder bestimmte Termine behandelt. Viele Punkte kommen zur Abstimmung - die Eltern haben sehr wohl einen gewissen Einfluss auf schulische Entscheidungen.

Das Bildungssystem steht laufend in Diskussion. Unsere Kinder sind in vielen Belangen leistungsschwach. Die “Schuld”, wenn man davon im Einzelnen überhaupt sprechen kann, wird abwechselnd der Politik und den Lehrern zugesprochen. Letzteren wird wenig Engagement und wenig Wille zur adäquaten Wissensvermittlung unterstellt.

Am gestrigen Elternabend sind von 28 Schülern 6 Elternteile erschienen. 6 Eltern haben Interesse am Schulalltag ihres Kindes, 6 Eltern wollen Informationen, wie sie ihre Kinder am besten unterstützen können, 6 Eltern wollen die neue Lehrerin und ihre Vorstellungen zur Ausbildung ihrer Kinder in der letzten Klasse dieser Schulform kennen lernen.

Der erste Schultag …

ist für meine beiden Buben naturgemäß ziemlich aufregend. Gestern abend konnten sie nicht einschlafen, heute morgen waren sie dennoch vor ihrer Weckzeit hellwach. Ein 9- und ein 11-jährigen Schüler blicken mit gemischten Gefühlen auf den Tag. Einerseits die Freude, alle Mitschüler wieder zu sehen, andererseits das Wissen, nun wieder täglich mit Lernen belastet zu sein.

Mittag bin ich neugierig, wie es war - was es Neues gibt, wie der Stundenplan aussieht, wer sich den besten Platz in der Klasse ergattert hat usw. usf.

Den Jüngeren brauche ich nicht erst fragen, er plappert darauf los und erzählt bis ins kleinste Detail von seinem Vormittag. Der Ältere ziert sich. Alles muss ich ihn aus der Nase ziehen. Nach dem eindringlichen “Verhör” ist er fast beleidigt - und ich weiß immer noch nicht alles. ;-)

So unterschiedlich sind sie - meine zwei Racker. Ich wünsche ihnen und mir jedenfalls, dass es ein gutes Schuljahr wird!

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