Die richtigen Stöcke
… für Nordic-Walking sind sehr wichtig, damit dieses Training optimal ausgeführt werden kann. Ich war heute wieder auf einer langen Tour und sah unterwegs einige Leute mit Wanderstöcken. Auch eine gute Unterstützung beim Spazieren, aber mit Nordic-Walking hat das nicht zu tun, weil sich die besondere Technik nicht umsetzen lässt.
Der Stock ist leichter als ein herkömmlicher Wanderstock. Das Material Carbonglasfaser ist sehr widerstandsfähig und fast unverwüstlich. Ein durchgehender Stock ist noch stabiler als ein Teleskopstock. Die Länge richtet sich in etwa nach der Formel Körpergröße x 0,7.
Die Stöcke sind im Gegensatz zu Wanderstöcken mit Schlaufen versehen, die den Einsatz erleichtern und überhaupt erst ermöglichen. Diese Schlaufen lassen sich per Klettverschluss an die Hand anpassen. Schon der kleinste Druck wird über die Schlaufe auf den Stock übertragen.
Der Stockspitz ist aus Hartmetall, womit man im “Gelände” gut zurecht kommt. Für das Training auf Asphalt oder anderen harten, glatten Oberflächen empfiehlt sich das Anstecken eines Pads. Dieses Pad ist aus profiliertem Gummi, dem menschlichen Fuss nachempfunden und erreicht daher einen optimalen Halt.
Als Anfänger lässt man die Stöcke beim Gehen einfach eine Weile mitschwingen. Ist sicher gestellt, dass die Koordination “linker Fuss - rechte Hand” und umgekehrt funktioniert (im Gegensatz zum sog. Kamelschritt), dann wird der Stock bewusst eingesetzt - also man stößt sich leicht ab und lässt den Stock im Bewegungsfluss nach hinten aus. Der Stockeinsatz und die Gehgeschwindigkeit stellen sich somit von alleine ein. Je stärker der Stockeinsatz, desto größer die Schrittlänge und desto schneller ist man unterwegs.
Der Blick ist gerade nach vorne oder eher leicht nach oben gerichtet, die Schulter ist nicht hochgezogen, damit man Nackenverspannungen lindert und nicht hervorruft. Das freut wiederum die Halswirbelsäule.









