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Beiträge mit dem Schlagwort 'HWS'

Physiotherapie

… wenn medizinische Verordnungen bei mancherlei Beschwerden und Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen - Medikamente, operative Eingriffe - keinen Erfolg mehr bringen, greift man am besten auf aktive Eigenverantwortung zurück. Das heißt, man sucht einen Therapeuten auf, der das Bewusstsein um den Körper und die physiologischen Zusammenhänge schärft. Im Grunde ist es dann schon überfällig - eigentlich müssten diese Therapeuten im Vorfeld prophylaktisch einwirken - nur wer geht denn schon hin, wenn nichts schmerzt?

Die Physiotherapie geht bereits auf frühgeschichtliche Erkenntnisse zurück. Vor 4000 Jahren gab es beispielsweise in China verschiedene Formen von Massagen und Thermaltherapien. Hippokrates, 400 v.Chr., war ein Vorreiter, seine Heilmethoden finden heutzutage noch Beachtung. Er achtete auf das Prinzip der “Ganzheit” im harmonischen Wechsel. Krankheit ist ein Ungleichgewicht verschiedener körperlicher und seelischer Faktoren und kann durch Lebensumstellung bzw. Bewusstsein um Vorgänge im Körper bekämpft oder zumindest gelindert werden. Außerdem leitet sich vom Charakter eines Menschen ein nachvollziehbares Krankheitsbild ab - was ja wiederum die ganzheitliche Erscheinungsform der Symthome unterstreicht.
In der Neuzeit und unseren Breiten ist Kneipp (1827 - 1891) mit seiner Wasserkur ein verbreiteter Begriff .. und natürlich noch andere mehr.
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Autsch

Na super … die Woche fängt ja besonders gut an. Heute am Morgen konnte ich mich kaum bewegen. Das lag und liegt an einer Gelenksentzündung. Ich habe ein Sortiment an einschl. Medikamenten verschrieben bekommen und soll mich so wenig wie möglich belasten.

Also Schreibblockade an dieser Stelle - kleine Pause, in ein paar Tagen wird das wieder.

F.X. Mayr II, Tag 21

So - nun habe ich das Fasten nach F.X. Mayr tatsächlich gebrochen. Nach drei Wochen ohne Patzer! Ich habe mir heute ein Mineralwasser, ein stark prickelndes! gegönnt. Ist ja Sonntag, dachte ich mir. Mineral und ein kleines Bisschen Himbeersaft, damit es nicht gar so fad schmeckt. Nach Mayr natürlich eine Katastrophe ;-). Meinem Magen hat es allerdings fühlbar nicht geschadet.
Ich trinke generell zwar gerne Leitungswasser, aber nicht ausschließlich. Vom “blonden” Kräutertee - also kurz gezogener - halte ich gar nichts.
Dem Grillhuhn und den Bratkartoffeln konnte ich aber locker widerstehen. Für mich gab es gedünsteten Fisch und Karottengemüse. .. noch immer kein Salat.

Heuer sind meine Gelüste auf bestimmte Speisen und Getränke (Kaffee!!!) viel stärker als im letzten Jahr. Es ist zwar keine Quälerei weil ich für meine Konsequenz mit Wohlbefinden der besonderen Art belohnt werde. Fast keine Nackenverspannungen mehr, die Arthrose in der Halswirbelsäule macht mir im Moment keinen Kummer, keine Kopfschmerzen, keine Müdigkeit, keine schlechte Laune.

F.X. Mayr II, Tag 5

Ich habe nun also schon tatsächlich viereinhalb Fastentage überstanden ;-)
Das “Überstehen” ist auch relativ einfach. Von Tag zu Tag merke ich, wie viel besser es mir geht. Die anfänglichen Entgiftungserscheinungen, der Kopfschmerz, die Gereiztheit sind weg, die begleitenden Maßnahmen zum Fasten - vor allem die! - tun mir überaus gut.

Sogar die Nackenverspannungen lindern sich von Tag zu Tag. Ob das nun wirklich vom Fasten kommt, kann ich nicht beschwören, aber es wird schon seinen Teil dazu beitragen. Es ist klar, dass Verspannungen auch durch Übersäuerung des Körpers entstehen. Die Ernährung - auch gesunde - an sich ist aber eher “sauer”. Seit einigen Wochen schlafe ich mit/auf einem Nackenstützkissen - vielleicht liegt die Entspannung auch (nur) daran.

Überraschend ist immer wieder für mich, dass ich absolut keinen Hunger verspüre. Am ersten oder auch zweiten Tag vielleicht ein Gusto auf “irgendwas - egal was”. Nichts könnte mich dazu verleiten, etwas zu essen - obwohl ich jeden Tag für meine Familie koche. Jetzt wahllos zu essen wäre auch eine Qual. Der Magen, alle Verdauungsorgane kämen damit nicht zurecht und würden recht beleidigt reagieren.
Sogar die Milch-Semmel-Prozedur würde ich lieber streichen. Aber sie ist für die Kauschulung und für die Produktion der Verdauungssäfte wichtig. F.X. Mayr wird sich dabei schon etwas gedacht haben. Den Hunger zu stillen kann nicht sein Ansinnen gewesen sein, weil Hunger gibts beim Fasten nicht.
Die Halbzeit des strengen Fastens ist nun erreicht. Danach beginnt die Milde Ableitungsdiät Stufe 1.

Die “Umwelt” reagiert wie schon im letzten Jahr eher verständnislos. Jeder - in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibts keine streng Fastenden - möchte mir etwas Ess- oder Trinkbares aufzwängen oder fragt ganz erstaunt warum ich (so radikal) abnehmen will. Kann sich denn wirklich niemand vorstellen, dass Fasten ein Beitrag zur Gesundheitsvorsorge ist?

Die richtigen Stöcke

… für Nordic-Walking sind sehr wichtig, damit dieses Training optimal ausgeführt werden kann. Ich war heute wieder auf einer langen Tour und sah unterwegs einige Leute mit Wanderstöcken. Auch eine gute Unterstützung beim Spazieren, aber mit Nordic-Walking hat das nicht zu tun, weil sich die besondere Technik nicht umsetzen lässt.

Der Stock ist leichter als ein herkömmlicher Wanderstock. Das Material Carbonglasfaser ist sehr widerstandsfähig und fast unverwüstlich. Ein durchgehender Stock ist noch stabiler als ein Teleskopstock. Die Länge richtet sich in etwa nach der Formel Körpergröße x 0,7.
Die Stöcke sind im Gegensatz zu Wanderstöcken mit Schlaufen versehen, die den Einsatz erleichtern und überhaupt erst ermöglichen. Diese Schlaufen lassen sich per Klettverschluss an die Hand anpassen. Schon der kleinste Druck wird über die Schlaufe auf den Stock übertragen.
Der Stockspitz ist aus Hartmetall, womit man im “Gelände” gut zurecht kommt. Für das Training auf Asphalt oder anderen harten, glatten Oberflächen empfiehlt sich das Anstecken eines Pads. Dieses Pad ist aus profiliertem Gummi, dem menschlichen Fuss nachempfunden und erreicht daher einen optimalen Halt.

Als Anfänger lässt man die Stöcke beim Gehen einfach eine Weile mitschwingen. Ist sicher gestellt, dass die Koordination “linker Fuss - rechte Hand” und umgekehrt funktioniert (im Gegensatz zum sog. Kamelschritt), dann wird der Stock bewusst eingesetzt - also man stößt sich leicht ab und lässt den Stock im Bewegungsfluss nach hinten aus. Der Stockeinsatz und die Gehgeschwindigkeit stellen sich somit von alleine ein. Je stärker der Stockeinsatz, desto größer die Schrittlänge und desto schneller ist man unterwegs.
Der Blick ist gerade nach vorne oder eher leicht nach oben gerichtet, die Schulter ist nicht hochgezogen, damit man Nackenverspannungen lindert und nicht hervorruft. Das freut wiederum die Halswirbelsäule.

Kirschkern - Säckchen

Meine neue Errungenschaft gegen die Bewerden mit und in der Halswirbelsäule ist ein Kirschkern-Säckchen. So eines hatte ich schon im Haus, als die Kinder klein waren. Damals hat es gegen Bauch- oder Ohrenschmerzen gute Dienste geleistet. Irgenwo ging es wohl verloren… entsorgt wahrscheinlich, außerdem habe ich an dieses geniale Kissen gar nicht mehr gedacht. Ich selber habe es damals nie benutzt.

Aber jetzt: es ist für Wärmetherapien, die meiner HWS besonders gut tun, wesentlich besser als eine simple Wärmeflasche - zudem könnte ich bei Bedarf auch eine Kältetherapie durchführen.

Gut ist so ein Kissen als Wärmeanwendung bei:
- Nackenverspannungen
- Rückenbeschwerden
- Chronische, rheumatische Beschwerden
- Muskelschmerzen und -verhärtungen
- Bauchschmerzen
- Darmträgheit
- Chronische Bronchitis
- Menstruationsbeschwerden
keinesfalls bei Entzündungen, Herzerkrankungen oder Ekzemen.

Als Kälteanwendung bei:
- Rheumatische Schmerzen
- Hexenschuss, Ischias
- Kopfschmerzen/Migräne
- Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen
- Gelenkentzündungen und -versteifungen
- Reizzustände an Bändern, Muskeln oder Sehnen
- Insektenstiche
keinesfalls bei Unterkühlung, Kälteempfindlichkeit, Durchblutungsstörungen, Nieren- oder Blasenbeschwerden.

Schwitzstuben

Entspannendes saunieren würde meiner Halswirbelsäule gut tun. Der Wechsel zwischen Kalt und Warm mobilisiert antientzündliche und schmerzlindernde Stoffe.
Soweit so gut - in einer schön gepflegten Thermenlandschaft mache ich das auch recht gerne, ab und an verlasse ich die Sauna aber auch, weil mir die Mitschwitzer nicht passen. Das ist nicht deren Problem, sondern meins - schon klar.
Ich fühle mich zwischen schwitzenden Menschen, die sich nicht an gewisse Saunaregeln halten ziemlich unwohl. Fühle ich mich nicht wohl, kann ich mich nicht entspannen, die Wirkung genießen und somit bringt die ganze Prozedur nur halb soviel bis gar nichts.

Ich verlange nicht viel: nur dass die Saunagänger vor dem Gang duschen, sich danach abtrocknen, ihr Handtuch so groß ist, dass kein Schweiß auf das Holz tropft, Männlein und Weiblein eine bequeme aber keine ungenierte Haltung einnehmen, die Tratschereien sich leise gestalten, dass Aufgüsse erträglich bleiben, dass auch vor dem Gang ins Kaltbecken kurz geduscht wird … und natürlich dass der Ruheraum nicht zweckentfremdet wird.
Vorweg klarerweise, dass die Räumlichkeiten sauber sind und ein bisserl einen Wohlfühltouch repräsentieren.
Das alles ist leider nicht selbstverständlich!

Nun heißt es, vor Ort eine geeignete Sauna zu finden oder selber eine einzurichten, wobei zweiteres eine Platzfrage ist ;-).
Ich suche mir am besten Testpersonen, die ich losschicke und erwarte mir detaillierte Berichte.

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