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Beiträge mit dem Schlagwort 'Hausmittel'

Jughurt, Honig und Olivenöl

Für eine glänzende, üppige Haarpracht mache ich fast alles ;-)
Diese Hausmittelpackung soll auch gegen juckende Kopfhaut wirken … und gegen trockene Haarspitzen.

Neben diesem Hausmittel gönne ich meinen Haaren auch mal diese Naturpackung:

1 Becher Naturjoghurt, 3 EL Honig und 3 EL Ölivenöl

Diese Mischung wird auf das trockene Haar aufgetragen. Die Packung soll mindestens eine halbe Stunde wirken. Danach wie gewohnt waschen und stylen.

Kann ich nach Selbsterprobung empfehlen - für ein gepflegtes Muttertagsstyling! ;-)

Heilkunde im Mittelalter

mittelalter
Thema Mittelalter

Der Mensch im Mittelalter lebte noch im besonderen Maße von den Ressourcen, die die Natur bot. So nutzte er selbstverständlich die Heilkraft und Vorbeugung der allgegenwärtigen, unberührten Pflanzenwelt.

Klöster hatten bei der Bewahrung von antiken Pflanzenwissen eine zentrale Bedeutung. Die Mönche und Ordensbrüder schrieben bereits Bücher und fassten ihr Wissen sehr anschaulich zusammen. Einer der ersten Medizinpraktiker war Benedikt von Nursia, der um 529 in Montecassino wirkte. Sein Klosterleben war im Zeichen der Krankenpflege für Arme und Fremde ausgerichtet.
Bereits im Jahre 560 entstand unter der Leitung vom Benediktiner Cassiodor eine Schule für Ordensbründer, in der Heilwissen vermittelt wurde.

Von Kaiser Karl des Großen wurde per “Capitulare de villis” 812 genau festgelegt, wie das Klosterleben gestaltet sein soll. Die Gartengestaltung war dabei ein fixer Punkt. Rückblickend ergab sich der Begriff “Karlsgarten”. Es war vorgegeben, welche Obst-, Gemüse- und eben vor allem Kräutersorten angebaut werden müssen. Darunter befanden sich viele Heilpflanzen wie Anis, Eibisch, Ringelblume, Minze, Knoblauch oder Kerbel. Die Ordensbrüder sammelten auch Erfahrungen auf ihren zahlreichen ausgedehnten Reisen und brachten so neue Kräuter mit, die von Karl dem Großen in die Liste mit aufgenommen wurden. Die Ordensbrüder waren angehalten, die Pflanzen und deren Wirkung in Bezug auf Heilung, Linderung, Speisenzubereitung aber auch Konservierung zu studieren.
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Aromatherapie

aroma
Duftlampe

Wir sind ständig von faszinierenden Düften umgeben. Unsere Sinne reagieren klarerweise ganz besonders auf Wohlgerüche.
Aromen der Pflanzen (z.B.) können weit mehr als nur unserem Geruchsinn zu schmeicheln: Sie können mithelfen Krankheiten zu lindern, fördern die allgemeine Entspannung und beugen vielen Erkrankungen wirksam und ohne großen Aufwand vor. Wichtig ist, dass die Düfte bewusst aufgenommen werden und für Entspannung sorgen.

Die Aromatherapie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die mit Hilfe ätherischer Öle pflanzlichen Ursprungs Einfluss auf körperliche, seelische und geistige Vorgänge nehmen kann. Stoffe tierischen Ursprungs werden grundsätzlich abgelehnt, da sie oft das Leid der Tiere durch ihren Tod zur Herstellung von Ölen mit sich bringen.
Nach einer ersten groben Einteilung sind Blumen, Bäume, Kräuter und Büsche die vier Pflanzengruppen, die für die Gewinnung der aromatischen Heilsubstanzen in Frage kommen. Zur Herstellung finden wiederum nur bestimmte Pflanzenteile Verwendung, wie zarte Blütenblätter, das Holz oder die Blätter von ausgewählten Bäumen und Sträucher oder Schalen von Zitrusfrüchten.
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Fieberwickel

Meine beiden Kinder sind noch immer krank. Ein grippaler Infekt hat sie ziemlich erwischt. Bei solchen Krankheiten versuche ich auf Hausmittel zurück zu greifen, um ihnen die Beschwerden zu lindern. Der Arzt hat eine ernsthafte Viruserkrankung ausgeschlossen.

Durch einen Wadenwickel kann man das Fieber zeitweilig um gut einen Grad senken. Dazu braucht man 2 Baumwolltücher, 2 Handtücher, ev. eine wasserfeste Unterlage, lauwarmes Wasser und einige Spritzer Apfelessig.
Die Baumwolltücher werden mit Essigwasser befeuchtet und um die Waden gewickelt, darüber schlägt man die trockenen Handtücher. Nach 10 Minuten wiederholt sich die Prozedur - danach wird Fieber gemessen - es sollte nun gesunken sein.
Nicht anwenden sollte man solche Wickel, wenn sich die Füsse trotz hoher Körpertemperatur kalt anfühlen.

Kirschkern - Säckchen

Meine neue Errungenschaft gegen die Bewerden mit und in der Halswirbelsäule ist ein Kirschkern-Säckchen. So eines hatte ich schon im Haus, als die Kinder klein waren. Damals hat es gegen Bauch- oder Ohrenschmerzen gute Dienste geleistet. Irgenwo ging es wohl verloren… entsorgt wahrscheinlich, außerdem habe ich an dieses geniale Kissen gar nicht mehr gedacht. Ich selber habe es damals nie benutzt.

Aber jetzt: es ist für Wärmetherapien, die meiner HWS besonders gut tun, wesentlich besser als eine simple Wärmeflasche - zudem könnte ich bei Bedarf auch eine Kältetherapie durchführen.

Gut ist so ein Kissen als Wärmeanwendung bei:
- Nackenverspannungen
- Rückenbeschwerden
- Chronische, rheumatische Beschwerden
- Muskelschmerzen und -verhärtungen
- Bauchschmerzen
- Darmträgheit
- Chronische Bronchitis
- Menstruationsbeschwerden
keinesfalls bei Entzündungen, Herzerkrankungen oder Ekzemen.

Als Kälteanwendung bei:
- Rheumatische Schmerzen
- Hexenschuss, Ischias
- Kopfschmerzen/Migräne
- Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen
- Gelenkentzündungen und -versteifungen
- Reizzustände an Bändern, Muskeln oder Sehnen
- Insektenstiche
keinesfalls bei Unterkühlung, Kälteempfindlichkeit, Durchblutungsstörungen, Nieren- oder Blasenbeschwerden.

Raue Hände

Sie baden gerade Ihre Hände darin” - an diesen Werbespruch aus alten Zeiten habe ich heute gedacht, als ich meine Hände darin badete :-) - nicht in Geschirrspülmittel selbstverständlich, sondern in Olivenöl.

Gerade die kalte Winterzeit verlangt viel von unserer Haut, besonders an den Händen. Die Haut fühlt sich leicht rauh und spröde an - das muss nicht sein.

Ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel:
Eine flache Schale mit lauwarmen Olivenöl füllen, die Hände 10 - 15 Minuten darin baden. Danach gut abwaschen … und das geschmeidige Gefühl genießen ;-)

Klee

Es soll einige Hundert Arten von dieser - eigentlich unscheinbaren - Pflanze geben - in unseren Breiten ist vor allem der Wiesenklee bzw. Rotklee bekannt. Genutzt wird Klee hauptsächlich als Futterpflanze. Obwohl sich hier der Klee vor arge Hungermäuler schützt. Er produziert nämlich Phyto-Östrogene, die bei Säugetieren verhütend wirken. Auch Pflanzen müssen sich schließlich verteitigen.

Interessant wird es, wenn man sich auf die Suche nach dem “Glücksklee” begibt. Vierblättrige Kleeblätter zu finden ist nicht all zu einfach, aber passiert bestimmt jedem mal, wenn er aufmerksam eine Wiese durchstreift.

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Vom Himmel kam geflogen eine Taube,
Sie brachte ein Kleeblatt mit dreifachem Laube.
Sie ließ es fallen; glücklich wer es findet.
Drei Blättchen sind es:
Hoffnung - Liebe - Glaube!

Friedrich Rückert

Das Kraut des Klees enthält Isoflavone, Proteine, Gerbstoffe und einige andere günstige Wirkstoffe. Es hilft in der Heilkunde vor allem bei Wechselbeschwerden, Verstopfung, Leberschwäche und wirkt blutreinigend.

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