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Beiträge mit dem Schlagwort 'Goethe'

Dahlienschau mit Hummeln

Dahlien
Tableau Dahlien

Im Klagenfurter Europapark gibt es eine schöne Dahlienschau zu sehen - auch so kommt Farbe in den Herbst. Die über 1m hochen Pflanzen mit ihren prächtigen Blüten ziehen natürlich viele Blicke auf sich.
Die Dahlie ist ursprünglich in Hochebenen Mexikos und Guatemalas beheimatet, erfreut aber seit geraumer Zeit auch uns. Goethe war bekanntlich ein großer Dahlienfreund, zuvor (1791) schickte Vincente Cervantes vom Botanischen Garten der Stadt Mexiko Dahliensamen nach Madrid. Mittlerweile gibt es unzählige Arten und Gattungen.

Als Hobbyfotograf kann man sich hier nach Herzenslust austoben ;-)
So entstanden einige Hundert Fotografien, einige davon sind im Fotoblog (Galerien Dahlien und Insekten) zu finden.

In der Galerie Insekten sind vor allem Hummeln auf und in Dahlien zu sehen. Zur Hummel gibt auch die Volkskunde einiges vor:

Hummel
Hummel

Beliebt war dieses pelzige Flugtierchen zeitweilig beim braven Volk nicht.
Die Seelen von Hexen sagt man, können sich in Hummelgestalt verwandeln. Auch andere Bösewichte erscheinen als Strafe nach dem Tod als Hummeln. Bei schwarzen Messen wurden den Teilnehmern statt einer Hostie eine Hummel in den Mund gegeben … auch der Teufel bedient sich ihrer.
Gelegentlich traten Hummeln auch als Krankheitsdämonen auf.

Andererseits bringt man sie auch mit Reichtum in Verbindung. Eine am Georgstag im Geldbeutel getragene Hummel soll diesen Reichtum garantieren.

.. und natürlich ist sie - die Hummel - auch gelegen, um das Wetter zu orakeln: schwärmt sie und ihre Genossen aus, wird das Wetter gut, bleibt sie in ihrem Loch, darf man mit Regen rechnen. Sind halt nicht blöd, diese Tierchen ;-)

Übrigens, hält man den Atem an, so hintert man sie am Stechen - so sagt es zumindest der Aberglaube. Schon mal ausprobiert?

An den Mond

Heute - genauer um 10.09 Uhr, also jetzt - ist Vollmond, las ich gestern bei Grye Owl Calluna, die über das Leben mit dem Mond gut Bescheid weiß.

Goethe fand schöne Worte an den Mond:

An den Mond

Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz.

Breitest über mein Gefild
Lindernd deinen Blick,
Wie des Freundes Auge mild
Über mein Geschick.

Jeden Nachklang fühlt mein Herz
Froh- und trüber Zeit,
Wandle zwischen Freud’ und Schmerz
In der Einsamkeit.

Fliesse, fliesse, lieber Fluss!
Nimmer werd’ ich froh,
So verrauschte Scherz und Kuss,
Und die Treue so.

Ich besass es doch einmal,
Was so köstlich ist!
Dass man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergisst!

Rausche, Fluss, das Tal entlang,
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flüstre meinem Sang
Melodien zu,

Wenn du in der Winternacht
Wütend ueberschwillst,
Oder um die Frühlingspracht
Junger Knospen quillst.

Selig, wer sich vor der Welt
Ohne Hass verschliesst,
Einen Freund am Busen hält
Und mit dem geniesst.

Was, von Menschen nicht gewusst
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832

Elfenlied (Goethe)

Jetzt wäre ich fast seinen 259. Geburtstag übergangen. Ich als Goethe-Fan!

Er ist ein außerordentlich großartiger Literat, Dichter, Dramatiker, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann gewesen, der auch in der heutigen Zeit nichts an seiner Faszination eingebüßt hat.
(Johann Wolfgang von Goethe, 28.08.1749 - 22.03.1832)

Elfenlied

Um Mitternacht,
wenn die Menschen erst schlafen,
dann scheinet uns der Mond,
dann leuchtet uns der Stern
Wir wandeln und singen
und tanzen erst gern.

Um Mitternacht,
wenn die Menschen erst schlafen,
auf Wiesen, an den Erlen,
wir suchen unsern Raum
und wandeln und singen
und tanzen einen Traum.

Sicherheit (Goethe)

Wer sichere Schritte tun möchte, muss sie langsam tun.
Johann W. von Goethe, 1749 - 1832

Ich denke bei mir tut sich in den nächsten Monaten einiges Positives - ich darf mir nur nicht voreilig den Weg verbauen. Goethes Worte schreibe ich mir hinter die Ohren ;-)

Sünden (Goethe)

Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.
Johann W. von Goethe, 1749 - 1832

13 Regentage … Liebesorakel

… haben heute ihr Ende gefunden. Kaum ist die EM in Klagenfurt vorbei lacht wieder die Sonne. Das spricht für sich ;-))

Margerite
Leucanthemum vulgare - Wiesen-Margerite

Margeriten sind in ganz Europa verbreitet und auf Wiesen relativ häufig anzutreffen.
Früher galten sie als Liebesorakel - oder auch heute noch? Ich kenne es als Kinderspiel oder aus Goethes Faust in der Gartenszene, wo sich Gretchen die Liebesfrage durch eine Margerite beantworten lässt.
“Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich von Herzen, mit Schmerzen, ganz viel, ein bißchen, gar nicht” wird durch Abzupfen den Blütenblätter eruiert. Natürlich kann man dem Orakel auch andere Fragen stellen.

Zitat (Goethe)

Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.
Johann W. von Goethe, 1749 - 1832, deutscher Schriftsteller

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