Gewissen (Hebbel)
Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt.
Friedrich Hebbel, 1813 - 1863, deutscher Dichter
Das Gewissen “sagt” einem Menschen, ob sein Handeln in Ordnung ist oder nicht. Voraussetzung dazu sind bestimmte ethische und moralische Wertvorstellungen, die wiederum von den jeweiligen gesellschaftlichen Normen abhängig sind.
Das Gewissen als Kontrollorgan der menschlichen Psyche kann gewaltig plagen.
Nietzsche stellt das Gewissen mit den Begriffen Schuld und Pflicht auf eine Ebene. Ein reines Gewissen ist man also nicht nur sich selbst gegenüber schuldig, sondern vor allem anderen.
Wie Hebbel auf den Gedanken kommt, dass an dieser Art von Wunde keiner stirbt bzw. sterben könnte erschließt sich mir nicht ganz … ich kannte Menschen, die offenbar die Hoffnung aufgegeben haben, mit dieser Wunde leben zu können.







