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Beiträge mit dem Schlagwort 'Gesundheit'

Einsamkeit

Am 1.3.2008 findet ein Symposion zum Thema Einsamkeit in Wien statt.

Alleine dass es so eine Veranstaltung gibt, macht klar dass Einsamkeit eine Krankheit ist. Wahrscheinlich eine recht schlimme und weit verbreitete, was mich gar nicht wundert.
Einsamkeit ist aber auch heilbar - soziale Kontakte zu fördern, Freundschaften zu pflegen will wohl auch gelernt sein.

Wobei Einsamkeit und Alleinsein völlig verschiedene Dinge sind…

Fastenzeit

Zeit der Einkehr und Besinnung. Das Fasten ist in fast allen Kulturkreisen bekannt und wird auch weitreichend praktiziert. Meist befristet sich dieser tiefsinnige Brauch auf eine bestimmte Zeit. Im Christentum sind dies vor allem die Freitage, bestimmte Tage vor hohen kirchlichen Festen und vor allem die Karwoche vor den Osterfeierlichkeiten. Streng genommen auch die 40 Tage von Aschermittwoch bis Ostersonntag. Falls wer nachrechnet: 40 Tage, weil die Sonntage nicht als Fastentage zählen.

Streng genommen müsste heute also der zweite Fastentag überwunden sein. Ohne mich! Ich verschiebe meine Fastenzeit ein wenig und fange erst ma 18. Februar damit an - aber dann richtig. Ich ziehe wieder mein F.X. Mayr Fasten durch … weniger aus spirituellen Gründen als aus Wohlfühl- und Gesundheitsgründen. Es stimmt, Fasten reinigt Körper und Geist, das gönne ich mir einmal im Jahr!

Neuerdings gibt es auch Schlagworte wie Autofasten, Computerfasten usw. Ja - auch eine Möglichkeit, die Körper und Geist gut tut.

Gehirnjogging

Wie der Körper muss auch das Gehirn “gepflegt” werden, um es leistungsfähig zu erhalten. Bereits ab dem 20. Lebensjahr erfolgt ein stetiger Abbau von Neuronen im Gehirn, allerdings werden im Hippocampus täglich neue Nervenzellen produziert. Diese Zellvorgänge kann und soll man unterstützen - durch einen angemessenen Lebensstil - halbwegs geregelter Tages- und Nachtablauf, gesunde Ernährung und körperliche und soziale Aktivität. Und: “wer rastet, der rostet” - Gehirntraining ist nicht unwichtig. Sei es durch Lernen, ein gesteigertes Interesse an bestimmten Themen oder einfach das Lösen von Rätseln.

Ich habe heute - bei diesem Sturmwetter - auf körperliche und soziale Aktivität verzichtet. Im warmen Wintergarten ließ ich mich von der Sonne blenden. Ein Wintergarten ist genau bei diesem Wetter herrlich. Nebenbei bin ich wieder einmal einem rechten Sudoku-Wahn verfallen. Ich habe nicht mitgezählt, aber es waren schon sehr viele, die ich gelöst habe. Auch das ist Gehirnjogging.

Sudoku ist kein altes japanisches Rätselspiel, wie ich immer dachte. Wikipedia belehrt mich anders: Die ursprüngliche Idee war das lateinische Quadrat (carré latin) und ging vom Schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707–1783) aus. Bis zum ersten Weltkrieg wurden solche Rätselquadrate in einer französischen Zeitung publiziert.

Das heutige Sudoku mit Einbeziehung der Blöcke, Zeilen und Spalten wurde erst 1979 von Howard Garns in einer Zeitschrift als „Number Place“ veröffentlicht.
Die ersten Sudokus wurden zwar in den USA publiziert, seinen Durchbruch erlebte das Zahlenrätsel jedoch zwischen 1984 und 1986 in japanischen Zeitschriften. Der Neuseeländer Wayne Gould brachte Sudoku von einer Japanreise mit und bot seine Rätsel, die er mit einer selbstentwickelten Software erstellte, der Times in London an. Die Tageszeitung druckte diese Sudokus und trat damit in der westlichen Welt eine Lawine los.

In Österreich wurde Sudoku Ende 2005 durch den Druck im Standard oder der Kronen Zeitung bekannt. (In Deutschland etwa zur gleichen Zeit in versch. Zeitungen) Zum weltweiten Erfolg von Sudoku hat sicherlich beigetragen, dass das Prinzip des Rätsels nicht dem Urheberrecht unterliegt und somit keine Lizenzgebühren anfallen. Sudokus können jederzeit frei erstellt und veröffentlicht werden.

Übrigens kann man auch auf meiner Homepage Sudoku spielen.

Fieberwickel

Meine beiden Kinder sind noch immer krank. Ein grippaler Infekt hat sie ziemlich erwischt. Bei solchen Krankheiten versuche ich auf Hausmittel zurück zu greifen, um ihnen die Beschwerden zu lindern. Der Arzt hat eine ernsthafte Viruserkrankung ausgeschlossen.

Durch einen Wadenwickel kann man das Fieber zeitweilig um gut einen Grad senken. Dazu braucht man 2 Baumwolltücher, 2 Handtücher, ev. eine wasserfeste Unterlage, lauwarmes Wasser und einige Spritzer Apfelessig.
Die Baumwolltücher werden mit Essigwasser befeuchtet und um die Waden gewickelt, darüber schlägt man die trockenen Handtücher. Nach 10 Minuten wiederholt sich die Prozedur - danach wird Fieber gemessen - es sollte nun gesunken sein.
Nicht anwenden sollte man solche Wickel, wenn sich die Füsse trotz hoher Körpertemperatur kalt anfühlen.

Burnout

Wie es weitergeht, wenn nichts mehr geht? Wenn das morgendliche Aufstehen als Sinnlosigkeit erscheint, Lust- und Antriebslosigkeit und chronische Müdigkeit den Alltag bestimmten - dann, ja spätestens dann … aber wer spricht schon gerne offen über seine Belastung? Das ist ganz normal - doch wer erst einmal darüber reden kann, der hat schon ein Stück gewonnen.

Das Leben stellt ständig wachsende Anforderungen an uns alle, doch manchmal sind Körper und Seele nicht mehr in der Lage, dem allen gerecht zu werden. Völlige Erschöpfung und ein Gefühl des innerlichen ausgebrannt Seins sind die Folge. Mit einem Wort - Burnout!

Dieses Phänomen kann bei Menschen aller Berufsgruppen auftreten. Besonders gefährdet sind Menschen, die in helfenden, heilenden oder in lehrenden Berufen - dazu würde ich auch eine Mutter und Hausfrau zählen - tätig sind sowie auch deren Familienmitglieder. Ich meine, weil hier die Verantwortung gegenüber Mitmenschen besonders groß ist. Das ist eine Belastung über längere Zeit mit keiner Aussicht, sie los zu werden.

Die Entwicklung des Burnout ist mit einem Wasserstrudel vergleichbar. Der Betroffene durchläuft mehrere Phasen mit fließendem Übergang, bis er an einem Nullpunkt angelangt ist. Die Erschöpfungszustände werden in den ersten Phasen nicht erkannt und auf Unzulänglichkeit geschlossen. Irgendwann gelangt man an Unzufriedenheit und kompensiert diese mit noch mehr Einsatz. Die Folgen sind wohl klar. Die Zeit für das Privatleben, Familie, Hobby und Freunde wird immer geringer, der Rückzug aus dem sozialen Umfeld scheint vorprogrammiert, das Gefühl für die eigene Persönlichkeit geht verloren. Im Inneren macht sich eine bange Leere breit. Das Leben hat keinen Sinn mehr. Aus.

Wie immer im Menschsein gibt es auch hier Unterschiede zwischen Mann und Frau. Frauen fällt es vorerst wesentlich leichter über Probleme zu reden, Männer ziehen sich eher zurück. In weiterer Folge wandelt sich das Verhalten: Frauen werden ruhiger, in sich gekehrt und machen sich Vorwürfe, stellen sich sozusagen tot. Männer hingegen sind gereizt, zeigen erhöhte Risikobereitschaft z.B. beim Autofahren oder flüchten sich in Alkohol. Das Verhalten mag zwar unterschiedlich sein, doch das Ergebnis ist gleich. Die Lebensqualität ist vermindert und beeinflusst das Berufs- und Privatleben.

Überarbeitung, Erschöpfung und letztendlich Burnout sind jedoch kein Zeichen von Schwäche, sondern ein ernstzunehmendes Warnsignal.
Dieser Verlauf kann über Jahre dauern und wird meist erst ernst genommen, wenn es zu körperlichen Erkrankungen kommt. Spätestens dann heißt es zu handeln. Lethargie wäre fehl am Platz und auch Angehörige oder Freunde sollten dies nun erkennen. Hilfe ist angesagt!

Burnout ist eine Krankheit! Also ist es ratsam, einen Professionisten aufzusuchen. Keine Selbstexperimente - aber klar ist, dass der Zeitdruck abzubauen ist und der Lebensstil geändert werden muss. Entspannung, Ausgleichssport, Zeit zum Alleinsein und nochmals Entspannung oder auch die Umstellung der Ernährung ist hier vonnöten.
Psychotherapie kann eine hilfreiche Maßnahme sein sowie auch unter Umständen eine medikamentöse Therapie. Bekämpft werden müssen vor allem die Begleiterscheinungen wie Depression, Angststörung, Panikattacken oder Magen- Darmstörungen. Burnout ist das äußere Zeichen, dass man sich zu viel zugemutet hat, eine Art Hilfeschrei des Körpers und der Seele!

Ein Gespräch ist oft der beste Anfang! Eine Freundin von mir hat darüber gesprochen - und ich zugehört. Mehr kann ich nicht tun. Aber sie.

Weihnachtsspeck

In so vielen Blogs habe ich nun davon gelesen, wie man sich bemüht, die figürlichen Nachwirkungen der Feiertage loszuwerden. Kaum Männer schreiben darüber, aber Frauen entwickeln ihre Strategien. Bei “Gedankensprudler” lese ich dazu die Überschrift: "Warum machen wir Frauen uns so nen Kopp ..."
Einerseits wohl, weil Frauen offenbar generell auf ihre Figur eher achten und andererseits weil viele Frauen gesundheitsbewußter sind, in diesem Sinne vorbeugend denken. Männer reagieren doch erst, wenns es irgendwo schmerzt - pauschalisiere ich mal freiweg.

Kürzlich habe ich im Fernsehen - weiß nimmer wo und wann - einen Bericht über “Dicke-Clubs” gesehen. Ja die nennen sich so, oder ähnlich. Übergewichte, meist schwer übergewichtige Menschen, die sich zusammentun, um gemeinsam Spaß zu haben, gemeinsam zu Essen und gemeinsam zu philosophieren, dass Übergewicht gar nicht uncool ist und dass man sich sauwohl fühlt. Übrigens schien mir der Frauen-Männeranteil hier ausgewogen ;-)

Ja klar! Ich glaube keinem übergewichtigen Menschen, dass er keine Probleme hat - sei es gesundheitliche, seelische oder in Bezug auf alltägliche, körperliche Anforderungen. Ich glaube auch keinem spindeldürren, dass er keine Probleme hat. Essstörungen sind nicht vorgesehen in unserer Entwicklung - aber dagegen soll man jedenfalls etwas unternehmen.

Tja - ich selber - mal mehr mal weniger Speck. Den optimalen Weg habe ich auch nicht gefunden. Mich mögen Kalorien ganz besonders und ich die Dinge, in denen sie enthalten sind.
Ich bin nach den Feiertagen auch nicht unbelastet! ;-) - ein paar Entschlackungstage muss ich schon einlegen. Gestern gabs Reis mit Gemüse als Hauptmahlzeit und sonst Äpfel, wann und wie viel ich wollte. Ich wollte gar nicht viel…

Schokolade

Ich mag sie einfach - in vielen Variationen. Neuerdings besonders die Sorten, die einen hohen Kakaobohnenanteil haben.

Schokolade enthält Theobromin. Dies stimuliert das zentrale Nervensystem und wirkt stimmungsaufhellend.
Ein wenig Koffein wirkt anregend und Antioxidantien schützen den Körper vor negativen Zellveränderungen.
Ist ja soweit nichts Neues. Hochwertige Schokolade in Maßen ist gesund und tut gut!

Aber dass 50 g Schokolade soviel Antioxidantien enthalten wie 15 Gläser Orangensaft oder sechs Äpfel wusste ich nicht - das las ich heute übrigens in einem Werbeprospekt eines bekannten Supermarktes. So macht man Werbung und Lust auf Einkäufe!

Schokolade wird aus den Bohnen des Kakaostrauches gewonnen. Bohnen sind Gemüse. Zucker wird aus Zuckerrüben gewonnen. Rüben sind Gemüse. Also ist Schokolade ein Gemüse!!
unbekannt - Quelle: aphorismen.de

So sehe ich das auch! ;-)

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