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Beiträge mit dem Schlagwort 'Gesundheit'

Bärlauch - Allium Ursinum

Um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben sind Bewegung und Vitamine vonnöten. Mit der Bewegung sieht es heute nicht gut aus, es regnet in Strömen.
Für einen Vitaminvorrat habe ich gestern gesorgt. Frisch gepflückter Bärlauch wurde heute zu einer Sauce verarbeitet, aus dem Rest wurde ein Pesto und ein Topfenaufstrich.

Der Bärlauch hat seinen Namen, weil er eines der ersten Nahrungsmittel für Bären nach dem Winterschlaf ist (sagt man). Verwandt ist diese Pflanze mit dem Schnittlauch und dem Knoblauch - der Geschmack sammelt sich etwa in der Mitte an. Bärlauch sieht dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich, deren Blätter allerdings hochgiftig sind!

“Waldknoblauch” - wie man ihn volkskundlich nennt, ist eine alte Heilpflanze, die bis in die Jungsteinzeit bekannt ist. Germanen, Kelten oder Römer kannten bereits seine Wirkung und setzten ihn bei Magen-Darmproblemen oder um den Blutdruck auszugleichen ein.

Gnocchi mit Bärlauch

Wenn es schnell gehen soll - wie bei mir heute - dann kauft man am besten fertige Gnocchi. Natürlich kann man sie aus Kartoffeln, Mehl und Grieß auch selbst zubereiten ;-)

Für die Sauce dünstet man eine Zwiebel in Rapsöl (z.B.), nimmt den Topf von der Herdplatte und verrührt zwei EL Mehl mit dem Zwiebel. Mit einem halben Liter Milch und etwas Gemüsebrühe mit Salz wird nun aufgegossen und auf mittlerer Flamme unter mehrmaligen Rühren eingedickt. Verfeinert wird diese Sauce mit Sahne oder Creme fresh. Zum Schluss gibt man kleingeschnittenen Bärlauch dazu. Der Bärlauch selbst sollte nicht mehr erhitzt werden.

Sauce über die Gnocchi verteilen. Gut passt ein grüner Salat dazu.

Rauchverbot

Nachdem einige Länder ein totales Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden beschlossen haben, fand ich den österr. Mittelweg gut. Die Gastronomie stellt eigene (abgeschlossene) Raucherzonen zur Verfügung, kleinere Lokale haben die Wahl zwischen Nichtraucher - und Raucherbetrieb.
Ab gestern ist alles anders - zumindest die Diskussionsbasis! Als ob unsere Regierung nicht andere Probleme hätte, lässt sie (bzw. ein Teil davon) mit dem Rauchverbot aufhorchen.

Selbstverständlich bin ich als Gelegenheitsraucher dafür, Nichtraucher und Kinder zu schützen und zwar dort wo es Sinn macht. Ich möchte auch nicht überall vollgequalmt werden, aber ich sehe auch, dass in bestimmten Lokalen die Raucherecken ziemlich einsam aussehen und im Raucherbereich akuter Platzmangel herrscht.
Mit militanten Nichtrauchern zu diskutieren macht jedenfalls wenig Sinn. Sie warten mit überzogenen Statistiken auf, die ihre Argumenten völlig unglaubwürdig dastehen lassen. Die Erkrankungs- und Sterberate liest sich in Horrorzahlen, jedoch muss man sie schon hinterfragen.

Ich bin dagegen, die Rauchergruppe so massiv auszugrenzen. Raucher sind weder Mörder noch Selbstmörder. Zigaretten sind immerhin legal erwerbbar und bringen den Staat noch dazu jede Menge Steuereinnahmen. Warum soll sich ein Raucher nun quasi verstecken oder schämen müssen?

Im Übrigen fühle ich mich in Gaststätten eher durch Betrunkene gestört als durch Zigarettenrauch. Auch diese Aufregung könnte meiner Gesundheit schaden.
Man sollte über ein Alkoholverbot nachdenken und natürlich über den fetten Schweinsbraten in bodenständigen Restaurants. Zwar schadet man dadurch nur der eigenen Gesundheit (Passivessen gibt es NOCH nicht) - aber es gibt Statistiken, dass man in Gesellschaft fettleibiger Personen leicht selbst zu Fehlernährung verleitet wird.

Online zur Bikinifigur

Oh doch ich weiß, was “gesunde Ernährung” bedeutet. Die Theorie kenne ich aus unzähligen Sachbüchern und Ernährungsberatungen. Ich möchte meine Familie und mich gesund ernähren, aber irgendwie klappt das nur beschränkt. Eine Zeitlang achte ich beim Einkauf und beim Kochen darauf, dann schleicht sich wieder der hausgebackene Schlendrian ein. Im Alltag ist es auch nicht immer leicht, sich ausgewogen zu ernähren. Mir fehlt vor allem zu Mittag die Zeit zum ausgewogenen, abwechslungsreichen Kochen und wenn, dann schaffe ich es bis 20.00 Uhr, mich an gewisse Vorgaben zu halten und danach wird anständig daneben geschlagen. Das Abendessen fällt demnach auch für die Familie aus oder es fällt zu üppig und zu spät aus.
Mit dem Freizeitsport ist es ähnlich, mal über Monate konsequent und mit Freude, mal überhaupt nicht. Das hat gesundheitliche Gründe oder das ist pure Bequemlichkeit.

Naja so kommt es, dass mein Gewicht ständig schwankt. 5 kg auf oder ab (macht in Summe auch mal 10 kg) ist für mich normal. Das will ich so aber nicht.
Außerdem neigt mein jüngerer Sohn, sich meinem Problem anzuschließen.

Wie geschrieben, ich habe sehr viele Sachbücher und auch Kochbücher zum Thema sowie Anleitungen von Ernährungsexperten. Ohne ständige Motivation geht hier anscheinend gar nichts.

Also habe ich beschlossen, mir diese Motivation online zu besorgen. Seit ein paar Tagen bin ich bei einem “schlanker-leben-Portal” angemeldet. Dieses enthält für mich einen eigenen Bereich, eine Art Tagebuch mit Entwicklungs- und Gewichtskurven, Ernährungsplänen und dem sg. “Kost-Manager”. Das ist das Herzstück dieser Plattform. Dort können Rezepte oder Lebensmittel und Getränke eingetragen werden, die man im Laufe des Tages isst und auch die Aktivitäten. Aufgrund der persönlichen Daten wird so der Kaloriebedarf ermittelt sowie auch andere Werte wie Kohlenhydrate, Proteine, Fettanteile usw. Alleine diese Werte vor sich zu sehen, hat schon etwas für sich. Außerdem gibt es eine Rezpetdatenbank mit über 500 Speisen. Das ganze System ist in 3 Schritten aufgebaut; Abnehmen - Ernährungsschulung - Gewicht halten.
Weitere Angeboten sind verschiedene Diskussionsforen mit Experten oder anderen Mitgliedern, Neuigkeiten zum Thema und jahreszeitlich abgestimmte Artikel zu bestimmten Lebensmitteln.

Klingt jedenfalls gut! Ich bin schon gespannt, ob ich die 3 im Voraus bezahlten Monate durchhalte bzw ob ich es so schaffe, eine Ernährungsumstellung mit der ganzen Familie durchzuziehen. ;-)

Ernährung

Beim Zahnarzt im Wartezimmer blätterte ich eine Zeitung durch. „Medizin heute“ oder so ähnlich. Viel Zeit hatte ich ja nicht zum Lesen ;-)

Ein Artikel ging auf die heutige Ernährungsweise ein. Nichts Neues – wir essen zu viel, zu fett, zu süß, zu salzig und zu wenig natürlich. Ernährungswissenschaftler führen die schlechte Wahl der Lebensmittel auf ein zu geringes Angebot in den Läden an. Er meint, es gäbe kaum Gemüse oder Obst, das zum Zubeißen wirklichen Anreiz bietet. Das Sortiment beschränkt sich auf ein paar Sorten und die meisten Menschen kennen auch nicht mehr. So wirkt die Auswahl fade und lädt eben nicht dazu ein, den Magen damit zu füllen. Zudem ist die Ware nicht naturbelassen, sondern massiv nachbehandelt bzw. für den Handel vorbereitet. Noch im 19. Jahrhundert wurden in unseren Breiten zum Beispiel über 5000 Äpfelsorten angebaut, heute sind es gerade mal an die 500 und nur wenige davon finden sich im Obstregal.

Ich finde das Angebot an gesunden Lebensmitteln nicht so mickrig. Es ist bunt gemischt aber vielleicht ein wenig (zu) exotisch. Klar ist, dass Früchte, die bei uns nicht gedeihen können, entweder künstlich belichtet und klimatisiert werden oder importiert und eventuell sogar chemisch nachgereift werden. Klar ist, dass Handelswaren auch auf geringen Distanzen von ihrer Natürlichkeit immer einbüßen. Klar ist auch, dass es im 19. Jahrhundert nicht so viele Alternativen gab. Keine ungesunden Fertiggerichte, kein Fastfood… und auch oft genug kein Geld, um täglich ein Schnitzerl zu verzehren. Ich bin mir trotzdem nicht so sicher, dass die Leute damals wirklich gesünder in Hinblick auf Fett und Zucker aßen auch wenn es weniger davon im Angebot gab. Sie verbrauchten allerdings im Alltag mehr Kalorien.

Wie wäre es also, wenn die Auswahl an heimischen Gemüsen und Obst zwar vielfältiger, jedoch weniger für das Auge aufbereitet wäre? Dann gäbe es zwar viele Apfelsorten mehr, doch einige mit Flecken und Dellen oder gar ein wenig verrunzelt. Gesünder wahrscheinlich, aber deshalb mehr gegessen? Glaube ich nicht. Noch mehr Angebot würde doch nur noch mehr überfordern.
Wie wäre es, wenn es keine Importware mehr gäbe? Also auf so manch eine Ananas, Kiwi, Mango oder Banane möchte ich nicht verzichten. Auch nicht, wenn mir hundert verschiedene Äpfelsorten zur Verfügung stehen. Ein Apfel ist eben doch “nur” ein Apfel, obwohl er gut schmeckt - zwischendurch. Mit dem Angebot an Lebensmitteln bin ich generell sehr zufrieden, man bekommt doch alles, was man braucht und noch viel mehr. Man muss auch gar nicht überall zulangen.

Einsamkeit

Am 1.3.2008 findet ein Symposion zum Thema Einsamkeit in Wien statt.

Alleine dass es so eine Veranstaltung gibt, macht klar dass Einsamkeit eine Krankheit ist. Wahrscheinlich eine recht schlimme und weit verbreitete, was mich gar nicht wundert.
Einsamkeit ist aber auch heilbar - soziale Kontakte zu fördern, Freundschaften zu pflegen will wohl auch gelernt sein.

Wobei Einsamkeit und Alleinsein völlig verschiedene Dinge sind…

Fastenzeit

Zeit der Einkehr und Besinnung. Das Fasten ist in fast allen Kulturkreisen bekannt und wird auch weitreichend praktiziert. Meist befristet sich dieser tiefsinnige Brauch auf eine bestimmte Zeit. Im Christentum sind dies vor allem die Freitage, bestimmte Tage vor hohen kirchlichen Festen und vor allem die Karwoche vor den Osterfeierlichkeiten. Streng genommen auch die 40 Tage von Aschermittwoch bis Ostersonntag. Falls wer nachrechnet: 40 Tage, weil die Sonntage nicht als Fastentage zählen.

Streng genommen müsste heute also der zweite Fastentag überwunden sein. Ohne mich! Ich verschiebe meine Fastenzeit ein wenig und fange erst ma 18. Februar damit an - aber dann richtig. Ich ziehe wieder mein F.X. Mayr Fasten durch … weniger aus spirituellen Gründen als aus Wohlfühl- und Gesundheitsgründen. Es stimmt, Fasten reinigt Körper und Geist, das gönne ich mir einmal im Jahr!

Neuerdings gibt es auch Schlagworte wie Autofasten, Computerfasten usw. Ja - auch eine Möglichkeit, die Körper und Geist gut tut.

Gehirnjogging

Wie der Körper muss auch das Gehirn “gepflegt” werden, um es leistungsfähig zu erhalten. Bereits ab dem 20. Lebensjahr erfolgt ein stetiger Abbau von Neuronen im Gehirn, allerdings werden im Hippocampus täglich neue Nervenzellen produziert. Diese Zellvorgänge kann und soll man unterstützen - durch einen angemessenen Lebensstil - halbwegs geregelter Tages- und Nachtablauf, gesunde Ernährung und körperliche und soziale Aktivität. Und: “wer rastet, der rostet” - Gehirntraining ist nicht unwichtig. Sei es durch Lernen, ein gesteigertes Interesse an bestimmten Themen oder einfach das Lösen von Rätseln.

Ich habe heute - bei diesem Sturmwetter - auf körperliche und soziale Aktivität verzichtet. Im warmen Wintergarten ließ ich mich von der Sonne blenden. Ein Wintergarten ist genau bei diesem Wetter herrlich. Nebenbei bin ich wieder einmal einem rechten Sudoku-Wahn verfallen. Ich habe nicht mitgezählt, aber es waren schon sehr viele, die ich gelöst habe. Auch das ist Gehirnjogging.

Sudoku ist kein altes japanisches Rätselspiel, wie ich immer dachte. Wikipedia belehrt mich anders: Die ursprüngliche Idee war das lateinische Quadrat (carré latin) und ging vom Schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707–1783) aus. Bis zum ersten Weltkrieg wurden solche Rätselquadrate in einer französischen Zeitung publiziert.

Das heutige Sudoku mit Einbeziehung der Blöcke, Zeilen und Spalten wurde erst 1979 von Howard Garns in einer Zeitschrift als „Number Place“ veröffentlicht.
Die ersten Sudokus wurden zwar in den USA publiziert, seinen Durchbruch erlebte das Zahlenrätsel jedoch zwischen 1984 und 1986 in japanischen Zeitschriften. Der Neuseeländer Wayne Gould brachte Sudoku von einer Japanreise mit und bot seine Rätsel, die er mit einer selbstentwickelten Software erstellte, der Times in London an. Die Tageszeitung druckte diese Sudokus und trat damit in der westlichen Welt eine Lawine los.

In Österreich wurde Sudoku Ende 2005 durch den Druck im Standard oder der Kronen Zeitung bekannt. (In Deutschland etwa zur gleichen Zeit in versch. Zeitungen) Zum weltweiten Erfolg von Sudoku hat sicherlich beigetragen, dass das Prinzip des Rätsels nicht dem Urheberrecht unterliegt und somit keine Lizenzgebühren anfallen. Sudokus können jederzeit frei erstellt und veröffentlicht werden.

Übrigens kann man auch auf meiner Homepage Sudoku spielen.

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07
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