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Beiträge mit dem Schlagwort 'Gesellschaft'

100 % Leistung sind nicht genug

Die Leistungsgesellschaft von heute erwartet mehr als 100 % von jedem von uns. Wie erreicht man das? Mit Hilfe von Mathematik und Englischkenntnissen bekommt man den ultimativen Tipp:

Ersetzt man die Buchstaben das Alphabets durch Zahlen und rechnet diese zusammen, dann ergibt sich folgener Ansatz:

H A R D W O R K (=fleißiges Arbeiten)
8 1 18 4 23 15 18 11 = 98 %

K N O W L E D G E (= Wissen, Kenntnis)
11 14 15 23 12 5 4 7 5 = 96 %

Hartes Arbeiten oder besondere Fähigkeit und Wissen bringen dich also nur dem geforderten Ziel nahe, die 100 % kannst du damit nicht erreichen.

A T T I T U D E (= Einstellung, Geisteshaltung)
1 20 20 9 20 21 4 5 = 100 %

Dabei ist es ziemlich egal, welche Einstellung man hat. Die 100 % Leistung sind erreicht.

B U L L S H I T (= Mist, Schwachsinn)
2 21 12 12 19 8 9 20 = 103 %

Du kannst dich erinnern? Nicht Kenntnis und fleißiges Arbeiten bringen dich ans Ziel, aber mit Schwachsinn erreichst du ein Maximum. Wer noch mehr erreichen will, dem sei folgender Geheimtipp gegeben:

A S S K I S S I N G (= Arschkriechen)
1 19 19 11 19 19 9 14 7 = 127 %

Merkst du was? So ist es mit dem Erfolg im Leben und in der Arbeitswelt… ;-)

Pflegeurlaub - Frauensache

hmmm - ich bin mir ziemlich sicher, dass ich über dieses Thema schon einmal in den letzten 3 Jahren “bloggermäßig” geschrieben habe. Die Suchfunktion hier übergab keine Übereinstimmung und bei myblog - ja dieser Blog ist auch noch online ;-) - gibt es keine Abfrage. Die Suche in diversen Archivsortierungen brachte mich nicht weiter und kostet zuviel Zeit.

Ich möchte mich ungern wiederholen und halte mich diesmal bestimmt kürzer, aber Pflegeurlaub ist noch immer Frauensache - ich beanspruche ihn zuweilen, wenn meine Kleinen nicht so richtig auf der Höhe sind. Mir geht es allerdings sehr gut, denn mein Mann springt schon mal ein, wenn es sein muss. Außerdem arbeite ich ihn einem Bereich, in dem ich keine Kündigung befürchten muss und es für alle Ausfälle eine Lösung gibt. Nicht immer die beste für Kollegen, aber immerhin. Mir fallen bei dieser Gelegenheit aber auch Frauen ein, die es weniger gut haben.

Stehen beide Elternteile im Berufsleben, kann eine Kinderkrankheit schon mal den Alltag ins Schwanken bringen. Kinder brauchen Beistand, Eltern tun sich schwer mit ihren Arbeitgebern. Gefragt sind meist Mütter. Nicht weil Väter keineswegs wollen, sondern weil es eine “unsichtbare Regel” vorschreibt.
Das beginnt schon bei der Einstellung ins Berufsleben nach dem Karenzurlaub. “Ach, sie haben Kinder?” “Macht nichts, aber lieber nehme ich die ohne - weniger Ausfallzeiten, Sie verstehen?” Jahhh, eh! Bei Männern stellt sich diese Frage kaum - obwohl auch sie für ihre Kinder verantwortlich sind. Frauen dürfen in diesem Fall jedoch auch kontern ;-) - vielleicht zeigt es Wirkung!
Mütter müssen oft genug zu Hause bleiben, weil sonst vielleicht der Gehalt des Vaters gefährdet ist - und der ist im Allgemeinen wesentlich höher und wichtiger für das Haushaltsbudget.

Es ist schon arg, dass in unseren emanzipierten Zeiten solche Missverhältnisse auftreten. Oder sind die Frauen selbst daran schuld, dass diese Emanzipation ständig missverstanden wird - von beiden Geschlechtern?

Warum Männer …

… nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können.

Endlich kamen wir dazu, ins Kino zu gehen :-) Die nachweihnachtliche Ruhe machts doch möglich!

2000 erschien das Buch “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können” von Allan und Barbara Pease. Ein Sachbuch, das das Rollenverhalten und die daraus resultierenden (Beziehungs)Missverständnisse zwischen Mann und Frau aufdecken soll. Klischees, die das Leben schreiben muss. Witzig aufbereitet und dennoch fehlt es nicht an einer gewissen Sachlichkeit, die die These vertritt, dass sich das Verhalten der Geschlechter in frühester Evolution verankert. Das Buch - das Nachfolgebuch weniger - fand ich damals nicht schlecht und so war ich trotz nicht allzuguter Bewertungen auf den Film gespannt.

Tja, der Film von Leander Haußmann war auch nicht schlecht. Kein Lehrfilm, sondern leichte Unterhaltung, nicht tiefsinnig, aber mit Witz und Humor aufbereitet. Dazu tragen nicht zuletzt die überzeugenden Schauspieler Benno Fürmann, Jessica Schwarz und Uwe Ochsenknecht bei … und natürlich auch die anderen. Herzensbrecher und Powerfrau, Alphamännchen und sein Weibchen - Stereotype mit Happyend.

Unter dem Strich betrachtet haben wir Menschen oder besser gesagt die Spezies Mann und Frau demnach nichts dazugelernt. Wir leben trotz modernen Einflüssen, wachsendem Verstand in völlig unterschiedlichen Welten. Schaut man in Beziehungen hinein, muss man zugeben, dass dieser Unterhaltungsfilm der Realität ziemlich nahe ist…

Arbeitskollegen

Fürchte den Stier von vorne, den Esel von hinten und die Kollegen von allen Seiten.
Autor unbekannt - gelesen bei aphorismen.de

Mehr Worte braucht es zu diesem Thema nicht…

Unglücksraben

Ja - es gibt sie - Menschen, die immer das Unglück anziehen. Oder besser gesagt, die niemals Zufriedenheit und Glück finden. Meine Freundin ist so ein Mensch - egal, ob sie eine neue Wohnung bezieht, eine neue Partnerschaft eingeht oder einen neuen Job annimmt. Nach kurzer Zeit findet sich ein Haken, ein Problem, das Energie raubt. Nämlich die Energie, die man (auch) für das Glücklichsein braucht.

Mir scheint es klar, dass negativ eingestellte Menschen, auch immer auf Negatives stoßen. Man muss doch nur den Fokus darauf richten und alles Gute übersehen. Positive Einstellung - woher nimmt man die wenn alles so eingefahren ist - in der Mitte des Lebens, nach all den Erfahrungen, die man sammeln durfte?

Ich habe keinen Rat für sie, obwohl es mir wesentlich besser geht und obwohl ich ihr gerne helfen möchte. Immer schon - die letzten 20 Jahre lang.

schön = Mädchen

Einer Studie des US-Psychologen Alan Miller zufolge - lese ich in meiner Tageszeitung - ist die Wahrscheinlichkeit ein Mädchen zu zeugen bei attraktiven Paaren um etliches höher als bei den weniger Schönen.
Außerdem beeinflusst auch der Beruf des werdenden Vaters das Geschlecht. Männer aus Sozialberufen oder Lehrer bekommen eher Mädchen und Mathematiker oder Physiker eher Buben zuwege.

So schauts angeblich aus!

Wir haben zwei Buben. Ich gebe zu, dass mein Mann Techniker ist aber ich wehre mich dagegen, dass wir nicht schön genug sind, um auch eine Tochter in die Welt zu setzen. Ich bin mir deshalb ziemlich sicher, dass hier noch ganz andere Faktoren eine Rolle spielen! *grinsel*

Pflegeleicht

Heute habe ich eine Schulfreundin getroffen, die ich schon viele Jahre nicht mehr gesehen habe. Sie schob einen Kinderwagen mit Zwillingsmädchen, an der Hand hatte sie ein älteres Mädchen mit Zöpfchen und herzigem Sommerkleidchen.

“Ach, du hast zwei Buben - wie pfelgeleicht - beneidenswert” - war ihr Kommentar zu meiner Familiensituation.

Drei Kinder sind sicher nicht einfach zu “pflegen” (welch unpassendes Wort im Zusammenhang mit Familienleben und Kindererziehung), aber Buben sind nicht einfacher im alltäglichen Umgang als Mädchen. Kinder sind Kinder. Ich weiß nicht welche geschlechtsspezifischen Macken Mädchen haben, aber ich weiß, dass ich einen rebellischen 11-jährigen und einen sturköpfigen 9-jährigen ins Leben führen soll.

Pflegeleicht sind einige meiner Wäschestücke, die suche ich beim Kauf auf diese Eigenschaft hin aus - aber pflegeleicht sind Kinder wohl nie. Wäre doch zu bequem und absolut keine Herausforderung an eine Elternschaft.

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