Karl May und seine Legenden
Dialog zwischen meinen Kindern und einem Freund:
“Kennst du Winnetou?” - “WAS ist denn das?” - “Ein Indianer, wir waren gestern bei den Karl May Festspielen - das war cool - da wurde auch eine echte Granate gezündet!” - “Aha!!??”.
WAS ist denn das? Daran merkt man auch, wie alt man ist, denke ich mir beim Zuhören. (Obwohl die Geschichten von Karl May schon zu meiner Jugendzeit nicht neu und druckfrisch waren - versteht sich ja von alleine! - aber vorgelesen und nähergebracht wurden sie uns von den Eltern und Großeltern).
Zugegeben meine Kinder wussten vorher auch nichts über Karl May und seine Helden samt Unholden. Es war auch nicht Winnetou und Old Shatterhand, die es meinen Kindern im Endeffekt angetan hatten - sondern die Stunt- und Trickeinlangen. Brennende Körper, viel Rauch, alles unter dem rasanten Galopp von rassigen Pferden. DAS ist “Äktschen”!
… bei Gelgenheit krame ich in der alten Bücherkiste, da müsste auch der Schatz im Silbersee zu finden sein - vielleicht finden die Kinder doch Interesse daran.
Schon seit 1993 werden die Karl May Festspiele in Weitensfeld veranstaltet. Heuer - gestern - haben wir es endlich geschafft, eine Vorstellung zu besuchen.
Mein Herzerl schlägt ja gleich um Takte höher, wenn sich Winnetou und Old Shatterhand im galanten Trab treffen.

Ohne den “Bösen” wäre Karl May nicht Karl May. In diesem Fall die Gruppe um Cornel Brinkley und die Utah-Indianer, die den Mord an zwei ihrer Stammesmitglieder rächen wollen.


“Opfer” bleiben nicht aus. Fred Engel und Ellen Patterson werden sowohl von Cornel Brinkley als auch von den Utahs verfolgt.

Und zwischendurch ist Platz für die “Witzigen”, die das “Gute” auch auf ihre Weise unterstützen. Sam Hawkens darf nicht fehlen - und der Franzose (wie hieß er??)

Von den Stunteinlagen erzählte ich anfangs:

Wer immer in der Nähe von Weitensfeld kommt - nicht verpassen. Zwar einfach in der Inszenierung gestaltet und keine imposante Kulisse erwarten den Zuschauer, dafür aber Karl May Feeling pur.









