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Beiträge mit dem Schlagwort 'Ernährung'

Ernährungscheck

Natürlich bin ich “spitze” bei so einem “Test” ;-) Ich kenne mich mit guter Ernährung aus, ich lese viel darüber, beschäftige mich damit, setze sie auch ein - schon der Kinder wegen. Wenn ich mich nur selber konsequenter daran halten könnte! Streckenweise gelingt es ja - aber ich bin ein echter Genussmensch, und Genuss hat nicht immer etwas mit gut zu tun - zumindest hat sich das in meinem Kopferl all die Jahre nicht manifestiert. Ein Auf und Ab - aber dennoch mit viel Hintergrundwissen ;-)))

Ich denke, ich bin in diesem Sinne ziemlich normal!

Zum Test: “Ernährungscheck“.

18 von 18 Punkten
Alle Achtung Hut ab! Sie haben, was Ernährung angeht, richtig was drauf! Wenn Sie Ihr Wissen auch im Alltag anwenden, sollte Ihre Gesundheit davon profitieren. Machen Sie weiter so!

Dinkelpalatschinken

Schon vor 15.000 Jahren war Dinkel als Pflanze im asiatischen Raum bekannt - der Urweizen sozusagen, jedenfalls ein Vorläufer des Weizen. Im 18. Jahrhundert mauserte sich dieses Getreide zu einem wichtigen Handelgut. Heutzutage greift man wegen der sehr guten Verträglichkeit immer gerne auf die Körner oder das Mehl zurück.

Für Palatschinken nimmt man für eine Hauptmahlzeit für 4 Personen etwa 800 ml Milch, 4 Eier, ein wenig Salz - je nach Fülle (süß oder pikant) ein bis zwei Esslöffel Zucker oder eben keinen - und soviel Dinkelmehl, dass ein recht flüssiger Teig entsteht. Eventuell einen Schuss Mineralwasser zugeben, damit die Palatschinken flaumig werden. Nach und nach in Butter oder Öl ausbacken.

Für die Fülle habe ich heute für eine Palatschinke Ribiselmarmelade genommen und für die andere 200 g Nüsse mit 100 g Honig gemischt und dann in Milch aufgekocht.

Lecker!

Und das alles zu Ehren von Hildegard von Bingen, die Dinkel als das wichtigste Getreide bezeichnet hat. Dinkelmehl kann Weizenmehl durchaus ersetzen - “Nervenkekse” sind wohl bekannt. Am 17. September 1179 ist sie im Kloster Rupertsberg bei Bingen verstorben und hat uns ihre “Hildegard-Medizin” überlassen.

Ok - ich gebe es zu - es war ein Zufall. Gerade eben habe ich einen Artikel über sie und ihr Wirken gelesen und das Sterbedatum passt rein zufällig mit meinen Dinkelpalatschinken zusammen.

Thema Ernährung

Diese Woche steht beim ORF unter den Themenschwerpunkt Ernährung. Gesund oder nicht gesund, fettleibig oder magersüchtig, konsumorientiert oder magenschonend; Tierschutz, regionale oder globale Zusammenhänge zwischen Ernährung und Wirtschaft, Politik oder Geschäftsmäßigkeit - all diese Schlagworte werden diskutiert und unter die Lupe genommen. Zwischendurch gibts auch Spielfilme zum Thema, um die schwere Kost leichter zu verdauen.

Mir passen diese Themen grad in meinen Denkprozess. Gestern habe ich zwar schon einiges versäumt, aber nicht alles ;-)
Auch zu diesem Thema scheiden sich die Geister, wie gestern in “offen gesagt” mitverfolgt werden konnte. Die letzte Weisheit hat wohl auch hier niemand mit dem Löffel gegessen.

Empfehlenswerte Sendungen dennoch - über das Essen spricht man ohnehin viel zu wenig, obwohl wir täglich damit umgehen müssen. Wen interessieren hier globale Zusammenhänge und Missstände oder tiefer liegende gesundheitliche Aspekte? Ein bisserl Aufklärung schadet nicht und lässt uns vielleicht das nächste Schnitzerl besser schmecken oder lässt uns gerne darauf verzichten.

Fettsteuer

Bei dieser Überschrift dachte ich ja schon an eine besonders gscheite politische Idee. Nämlich Übergewichtige mit einer Steuer zu belegen. Sie sind immerhin im Gesundheitswesen nicht kostengünstig. Aber wohin sollte denn das führen???

ABER - es liest sich anders. Diesem ORF-Artikel nach, sollten lt. einem Medizinerwunsch fettreiche Lebensmittel durch einen Steueraufschlag teurer werden und im Gegenzug dazu gesundes Obst und Gemüse billiger. Das lasse ich mir gefallen.

Gerade Gemüse ist wirklich nicht günstig. Ich kann mir gut vorstellen, dass das mit ein Grund ist, warum es nicht häufig und in aller Vielfalt auf die Teller gelangt. Dabei lässt sich Leckeres damit zubereiten.

Zum Beispiel dieser Gemüseauflauf:

500 g Kartoffel
250 g Mozarella
in etwa je die gleiche Menge Tomaten, Zucchini, Auberginen (vorher salzen und eine Weile ziehen lassen, abtrocknen), Paprika, (usw.)
Olivenöl, Salz, Pfeffer
gehackter Kräutermix (italienische Kräutermischung, od. Oregano alleine)
Semmelbrösel

Die Kartoffel und das Gemüse in Scheiben schneiden und abwechselnd mit dem Mozarelle in eine gut mit Olivenöl geölte Auflaufform schichten. Jede Schicht mit Kräuter und wenig Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss mit Semmelbrösel (ev auch mit Kräuter gemischt) bestreuen und ein paar Spritzer Olivenöl verteilen.

Ab damit ins Rohr. Bei 200 Grad wird der Auflauf in einer Stunde gar und schmeckt auch als Hauptgericht gut. Ansonsten passt ein Hühnerfilet recht gut dazu.

Lebensmittellexikon

So genau weiß ich nicht mehr, was ich gesucht habe ;-) - ich habe dann aber doch einige Zeit mit dem Lebensmittellexikon verbracht.

Genuss braucht Bildung
Der Grundsatz von lebensmittellexikon.de lautet “Genuss braucht Bildung”. Dementsprechend möchte lebensmittellexikon.de Ihnen die ganze Tiefe der kulturellen Bedeutung des Essens, der Herstellung und der Zutaten näher bringen.

Dieses Lexikon ist sehr umfangreich und bringt jede Menge an Information. Nicht schlecht zu wissen, wie das so ist mit den Dingen, die wir täglich essen (sollten).

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