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Beiträge mit dem Schlagwort 'Ernährung'

Pommes fites

Ich habe mir heute - wieder einmal - Gedanken um eine gesunde Ernährung gemacht. Vor allem um frittierte Lebensmittel, die ja das Gegenteil davon sind - nur zwei Stichworte: Transfette und Acrylamid. Über dieses Thema will ich mich an dieser Stelle aber gar nicht weiter auslassen.

Ich hätte jede Wette verloren, woher Pommes frites stammen!

„Die Einwohner von Namur, Huy und Dinant haben die Gewohnheit, in der Maas zu fischen, diesen Fang dann zu frittieren, um ihren Speisezettel zu erweitern (vor allem arme Leute). Wenn die Gewässer zugefroren sind und das Angeln nur schwer möglich ist, schneiden die Einwohner Kartoffeln in Fischform und frittieren diese dann. Diese Vorgehensweise ist mehr als hundert Jahre alt.“
1781, Joseph Gérard, Quelle: Wikipedia

Aus Belgien nämlich. .. und dass Briten sie zu Spaghetti und Lasagne essen oder mit Ernussbutter oder Essig ist mir auch ziemlich neu.

ausgewogene Ernährung

Sich ausgewogen zu ernähren wird im Laufe der Zeit immer schwieriger, obwohl das Nahrungsmittelangebot so groß wie noch nie ist.
Es gibt zwar viele verschiedene Produkte, aber immer weniger Vielfalt bei den Zutaten und Nahrungsmittelquellen.

Es stehen zum Beispiel unzählige verschiedene Nudelsorten im Angebot, jedoch sind sie alle so ziemlich gleich in ihrerer Zusammensetzung, im Gegenzug gibt es viele Gemüsesorten, die gar nicht mehr für den breiten Handel angebaut werden. Oder Kekse: schaut man sich auf der Verpackung die Zutaten an, so lässt sich leicht erkennen, dass im meterlangen Supermarktregal kaum wirkliche Vielfalt erreicht werden kann. In diesen Märkten fällt das Obst- und Gemüseregal oft kleiner aus. Zu finden sind dort wenige gängige Sorten - und die locken nicht wirklich apetittlich.
In vielen Fertigprodukten steckt wesentlich mehr Chemie als ursprüngliche Lebensmittelessenzen. Es soll Kinder geben, die natürliche Lebensmittel am Geschmack gar nicht mehr erkennen, viele wissen auch nicht wie Stangensellerie oder eine Schwarzwurzel aussieht.

In einer Zeitschrift habe ich neulich gelesen, dass ein Familienhaushalt nicht mehr als zehn Gerichte auf den Tisch bringt, Singlehaushalte noch weniger. Einerseits kommt das davon, dass das Kochen schnell gehen muss und andererseits, dass der Familie nichts anderes schmeckt als sie eben kennt. Würde man nur einmal im Monat eine neues Gericht mit unbekannteren Zutaten zubereiten, wäre das schon ein großer Erfolg - für die Qualität der Ernährung, für den Genuss des Neuen und vor allem für die Gesundheit.

Eine Ernährungumstellung kann nicht von heute auf morgen erfolgen, aber jeder Schritt dorthin ist ein Erfolg.

Schlemmereien

Feiertage, Festtage bedeuten oft genug, dass ich es mir ZU gut gehen lasse und feststellen muss, dass es eigentlich das Gegenteil bewirkt - kein gutes Gefühl am Tag danach.
Solche Tage bedeuten nämlich auch “gut gehen lassen” im Sinne von Schlemmen - vor allem im Kreise unserer Verwandtschaft.
Es wird zum Essen eingeladen, reichlich aufgetischt, Kuchen und Torten konkurrieren aufs Verführerischste miteinander. … ich fände es unhöflich (so bin ich erzogen worden), nein zu sagen, oder ausgerechnet an solchen Tagen, Kalorien zu zählen - ich fände es ebenso unverständlich, wenn ich stundenlang in der Küche Köstlichkeiten zubereite aber ein Gast es vorzieht, an Salatblättern zu knabbern. Treffen wir uns in einem Restaurant, so werden natürlich auch gerne Schmankerln gewählt, nicht die Fastenspeisen.
Nachdem wir gerne lange Zeit miteinander verbringen, kommt es vor, dass so ein Festtag - absichtlich weniger elegant ausgedrückt - zu einem echten “Fresstag” verkommt.

Um das Gewissen zu beruhigen gibt es vielleicht - vielleicht - ein “Spaziergangerl”. Die Uromas können ja nicht mehr so gut .. wie praktisch für alle.

Hinterher kommt vor allem innerhalb der weiblichen Verwandtschaft das große Jammern. Die Röcke zwicken, die Blusen spannen - immerhin hatten wir drei Festtage hintereinander zu begehen!
Ich frage mich immer wieder - und heute besonders, wie man so unkontrolliert sein kann und sich nicht gegenseitig etwas wirklich Gutes tut, indem man sich weniger in der Küche bemüht.

Abgesehen davon waren die heurigen Pfingstfeiertage und der Muttertag wunderschön.

Bärlauch - Allium Ursinum

Um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben sind Bewegung und Vitamine vonnöten. Mit der Bewegung sieht es heute nicht gut aus, es regnet in Strömen.
Für einen Vitaminvorrat habe ich gestern gesorgt. Frisch gepflückter Bärlauch wurde heute zu einer Sauce verarbeitet, aus dem Rest wurde ein Pesto und ein Topfenaufstrich.

Der Bärlauch hat seinen Namen, weil er eines der ersten Nahrungsmittel für Bären nach dem Winterschlaf ist (sagt man). Verwandt ist diese Pflanze mit dem Schnittlauch und dem Knoblauch - der Geschmack sammelt sich etwa in der Mitte an. Bärlauch sieht dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich, deren Blätter allerdings hochgiftig sind!

“Waldknoblauch” - wie man ihn volkskundlich nennt, ist eine alte Heilpflanze, die bis in die Jungsteinzeit bekannt ist. Germanen, Kelten oder Römer kannten bereits seine Wirkung und setzten ihn bei Magen-Darmproblemen oder um den Blutdruck auszugleichen ein.

Gnocchi mit Bärlauch

Wenn es schnell gehen soll - wie bei mir heute - dann kauft man am besten fertige Gnocchi. Natürlich kann man sie aus Kartoffeln, Mehl und Grieß auch selbst zubereiten ;-)

Für die Sauce dünstet man eine Zwiebel in Rapsöl (z.B.), nimmt den Topf von der Herdplatte und verrührt zwei EL Mehl mit dem Zwiebel. Mit einem halben Liter Milch und etwas Gemüsebrühe mit Salz wird nun aufgegossen und auf mittlerer Flamme unter mehrmaligen Rühren eingedickt. Verfeinert wird diese Sauce mit Sahne oder Creme fresh. Zum Schluss gibt man kleingeschnittenen Bärlauch dazu. Der Bärlauch selbst sollte nicht mehr erhitzt werden.

Sauce über die Gnocchi verteilen. Gut passt ein grüner Salat dazu.

Online zur Bikinifigur

Oh doch ich weiß, was “gesunde Ernährung” bedeutet. Die Theorie kenne ich aus unzähligen Sachbüchern und Ernährungsberatungen. Ich möchte meine Familie und mich gesund ernähren, aber irgendwie klappt das nur beschränkt. Eine Zeitlang achte ich beim Einkauf und beim Kochen darauf, dann schleicht sich wieder der hausgebackene Schlendrian ein. Im Alltag ist es auch nicht immer leicht, sich ausgewogen zu ernähren. Mir fehlt vor allem zu Mittag die Zeit zum ausgewogenen, abwechslungsreichen Kochen und wenn, dann schaffe ich es bis 20.00 Uhr, mich an gewisse Vorgaben zu halten und danach wird anständig daneben geschlagen. Das Abendessen fällt demnach auch für die Familie aus oder es fällt zu üppig und zu spät aus.
Mit dem Freizeitsport ist es ähnlich, mal über Monate konsequent und mit Freude, mal überhaupt nicht. Das hat gesundheitliche Gründe oder das ist pure Bequemlichkeit.

Naja so kommt es, dass mein Gewicht ständig schwankt. 5 kg auf oder ab (macht in Summe auch mal 10 kg) ist für mich normal. Das will ich so aber nicht.
Außerdem neigt mein jüngerer Sohn, sich meinem Problem anzuschließen.

Wie geschrieben, ich habe sehr viele Sachbücher und auch Kochbücher zum Thema sowie Anleitungen von Ernährungsexperten. Ohne ständige Motivation geht hier anscheinend gar nichts.

Also habe ich beschlossen, mir diese Motivation online zu besorgen. Seit ein paar Tagen bin ich bei einem “schlanker-leben-Portal” angemeldet. Dieses enthält für mich einen eigenen Bereich, eine Art Tagebuch mit Entwicklungs- und Gewichtskurven, Ernährungsplänen und dem sg. “Kost-Manager”. Das ist das Herzstück dieser Plattform. Dort können Rezepte oder Lebensmittel und Getränke eingetragen werden, die man im Laufe des Tages isst und auch die Aktivitäten. Aufgrund der persönlichen Daten wird so der Kaloriebedarf ermittelt sowie auch andere Werte wie Kohlenhydrate, Proteine, Fettanteile usw. Alleine diese Werte vor sich zu sehen, hat schon etwas für sich. Außerdem gibt es eine Rezpetdatenbank mit über 500 Speisen. Das ganze System ist in 3 Schritten aufgebaut; Abnehmen - Ernährungsschulung - Gewicht halten.
Weitere Angeboten sind verschiedene Diskussionsforen mit Experten oder anderen Mitgliedern, Neuigkeiten zum Thema und jahreszeitlich abgestimmte Artikel zu bestimmten Lebensmitteln.

Klingt jedenfalls gut! Ich bin schon gespannt, ob ich die 3 im Voraus bezahlten Monate durchhalte bzw ob ich es so schaffe, eine Ernährungsumstellung mit der ganzen Familie durchzuziehen. ;-)

Ernährung

Beim Zahnarzt im Wartezimmer blätterte ich eine Zeitung durch. „Medizin heute“ oder so ähnlich. Viel Zeit hatte ich ja nicht zum Lesen ;-)

Ein Artikel ging auf die heutige Ernährungsweise ein. Nichts Neues – wir essen zu viel, zu fett, zu süß, zu salzig und zu wenig natürlich. Ernährungswissenschaftler führen die schlechte Wahl der Lebensmittel auf ein zu geringes Angebot in den Läden an. Er meint, es gäbe kaum Gemüse oder Obst, das zum Zubeißen wirklichen Anreiz bietet. Das Sortiment beschränkt sich auf ein paar Sorten und die meisten Menschen kennen auch nicht mehr. So wirkt die Auswahl fade und lädt eben nicht dazu ein, den Magen damit zu füllen. Zudem ist die Ware nicht naturbelassen, sondern massiv nachbehandelt bzw. für den Handel vorbereitet. Noch im 19. Jahrhundert wurden in unseren Breiten zum Beispiel über 5000 Äpfelsorten angebaut, heute sind es gerade mal an die 500 und nur wenige davon finden sich im Obstregal.

Ich finde das Angebot an gesunden Lebensmitteln nicht so mickrig. Es ist bunt gemischt aber vielleicht ein wenig (zu) exotisch. Klar ist, dass Früchte, die bei uns nicht gedeihen können, entweder künstlich belichtet und klimatisiert werden oder importiert und eventuell sogar chemisch nachgereift werden. Klar ist, dass Handelswaren auch auf geringen Distanzen von ihrer Natürlichkeit immer einbüßen. Klar ist auch, dass es im 19. Jahrhundert nicht so viele Alternativen gab. Keine ungesunden Fertiggerichte, kein Fastfood… und auch oft genug kein Geld, um täglich ein Schnitzerl zu verzehren. Ich bin mir trotzdem nicht so sicher, dass die Leute damals wirklich gesünder in Hinblick auf Fett und Zucker aßen auch wenn es weniger davon im Angebot gab. Sie verbrauchten allerdings im Alltag mehr Kalorien.

Wie wäre es also, wenn die Auswahl an heimischen Gemüsen und Obst zwar vielfältiger, jedoch weniger für das Auge aufbereitet wäre? Dann gäbe es zwar viele Apfelsorten mehr, doch einige mit Flecken und Dellen oder gar ein wenig verrunzelt. Gesünder wahrscheinlich, aber deshalb mehr gegessen? Glaube ich nicht. Noch mehr Angebot würde doch nur noch mehr überfordern.
Wie wäre es, wenn es keine Importware mehr gäbe? Also auf so manch eine Ananas, Kiwi, Mango oder Banane möchte ich nicht verzichten. Auch nicht, wenn mir hundert verschiedene Äpfelsorten zur Verfügung stehen. Ein Apfel ist eben doch “nur” ein Apfel, obwohl er gut schmeckt - zwischendurch. Mit dem Angebot an Lebensmitteln bin ich generell sehr zufrieden, man bekommt doch alles, was man braucht und noch viel mehr. Man muss auch gar nicht überall zulangen.

F.X. Mayr II, Tag 8

Mir geht es nach wie vor bestens ;-)
… ich könnte mich allenfalls wiederholen: Fasten macht den Kopf frei und man fühlt sich, als ob man Bäume ausreißen könnte. Kann man allerdings nicht, sollte ich vielleicht noch anmerken. Kraftproben solcher Art oder auch Ausdauersport im oberen Limit kann man während dieser Fasterei vergessen. Obwohl man sich gut fühlt, merkt man nach kurzer Zeit, dass doch ein wenig Energie fehlt. Nordic Walken, gemütliches Radfahren, Schwimmen und Spazieren klappen allerdings ohne Begleiterscheinungen. Mir fällt auf, dass ich durstiger bin als sonst und nehme zu allen “Outdoor” Aktivitäten eine kleine Wasserflasche mit.

Weil ich immer wieder auf das Abnehmen mit F.X. Mayr und den Gewichtsverlust angesprochen werde - auch an dieser Stelle:
Die F.X. Mayr - Kur ist ein Heilfasten, keine Diät. Der Gewichtsverlust stellt sich natürlich auch ein, aber nicht in so großem Ausmaß. Je nach Körpergewicht und dementsprechenden ersten Wasserverlust etc. nimmt man mehr oder weniger viel ab. Beispiel an mir: 7 Tage strenges Fasten bringen knappe 2 Kilo weniger auf der Waage. Das Gewicht reduziert sich erst, wenn man wieder zu essen beginnt. (und dann natürlich das Richtige laut F.X. Mayr)
Die Kur ist auf 5 Wochen begrenzt und hält strenge Regeln. Abnehmen hat aber vor allem mit dem Essverhalten etwas zu tun, d.h. dieses muss auf Dauer geändert werden, um erfolgreich abzunehmen und dieses Gewicht auch zu halten.
Außerdem braucht man für das Fasten die richtige Einstellung, sonst wird es doch zum Hungern und somit zur Qual.

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