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Beiträge mit dem Schlagwort 'Bücher'

Bücherregal - Stöckchen

Bei Veety habe ich ein Stöckchen mitgenommen. Bücherregale habe ich sehr viele und Bücher demnach auch. Ich finde es ganz zweckmäßig, wieder einmal bewusster auf die Bücher zu achten und die “guten” herauszufiltern. Sonst staube ich sie meist nur ab, ich lese Bücher nicht so oft wieder.

Wenn Deine Bibliothek (alternativ: Bücherregal) brennen würde, welche 10 Bücher würdest Du retten?

1. Traumfänger; Marlo Morgan
2. Der Schwarm; Frank Schätzing
3. Bildung; Dietrich Schwanitz
4. Die Hexe und die Heilige; Ulrike Schweikert
5. Bachblüten-Therapie; Mechthild Scheffer
6. Am Anfang war die Liebe; Stefanie Werger
7. Das Druidentor; Wolfgang Hohlbein
8. Schokolade; Linda Doeser
9. Der Besuch der alten Dame; Friedrich Dürrenmatt
10. Die Erde von oben; Yann Arthus-Bertrand

Die Auswahl ist spontan und gar nicht so leicht zu treffen. Vielleicht wären es in der Panik der Zerstörung dann doch ganz andere … wahrscheinlich würde ich mir auch die Bibel schnappen. Ich habe eine der “wertvolleren” Ausgaben und die Lexika sind ebenfalls ihr Geld wert. Die aufgezählten könnte ich im günstigen Taschenformat leicht und jederzeit wieder besorgen…

Ebner-Eschenbach

Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft.
Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 - 1916,
österreichische Schriftstellerin

Gräfin (oder Freiherrin) Ebner-Eschenbach stammt aus adeligem Geschlecht, absolvierte eine Uhrmacherlehrer, was für die damalige Zeit ungewöhnlich für eine Frau, noch dazu aus gutem Hause war. Sie setzte sich aktiv für Frauenrechte ein, was sich in ihren Werken widerspiegelt. Immerhin schrieb sie ja kaum um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern um mit ihren Gedanken ein Stück Welt zu verändern.

aphorismen
Geb. Ausgabe, 86 Seiten

Marie von Ebner-Eschenbach ist eine der bedeutensten deutschsprachigen Literaten des 19. Jhdts. (in Mähren geboren, in Wien verstorben). Sie schrieb vor allem Romane und psychologische Erzählungen. Ihr Durchbruch gelang 1880 nach damals wenig erfolglosen Dramen (Maria Stuart in Schottland, 1860) mit den Dorf- und Schlossgeschichten sowie Lotti die Uhrmacherin, 1887 folge Das Gemeindekind

Bemerkenswert sind ihre Aphorismen; Das ist eine Sammlung kurzer, aber prägnanter Gedankensplitter, die heute noch ihre Gültigkeit haben und zum Philosophieren anregen.
Immer wieder lesenswert und ideal als Geschenksbuch.

Die Druidin

Die Druidin, Birgit Jaeckel

Süddeutschland, 120 v.Chr. - die Zeit der Kelten;
Talia wächst bei ihrer Ziehmutter in der Druidenschule auf, wo sie zunächst als Heilerin ausgebildet werden soll. Als jedoch ihre Kräfte als “Seelenwächterin” entdeckt werden, schwebt sie in großer Gefahr und flieht in die Nähe ihres einflussreichen Vaters, obwohl sie keineswegs ahnen kann, ob der Fürst sie in seine Sippe aufnimmt. Angeblich hatte er befohlen, sie als Kind töten zu lassen.
Sie geht ihren Weg, der sie durch Intrigen und Machtspielereien, durch Liebe und Verrat führen sollte bis hin zur Erkenntnis, ob ihre Fähigkeit eine Gabe oder ein Fluch ist.

Diese Geschichte ist von der ersten Seite des Buchs an sehr spannend zu lesen. Birigt Jaeckel versteht es, die Zeit zurückzudrehen und gestaltet ihren Roman und die Personen damit lebendig…. obwohl dies kein historischer Roman ist, sondern eine reine Fantasiegeschichte - auch wenn die alten Orts- und Lanschaftsbezeichnungen sowie die Stämme der Kelten genannt sind.

Viele Worte über diesen Lesestoff will ich gar nicht verlieren - selber lesen, ich kann es empfehlen! ;-)

123 Buch

Agnes hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Diesmal geht es um ein Buch, die Seite 123, Satz 6 bis 8:

  • Nimm das erste Buch in deiner Nähe (das mindestens 123 Seiten hat).
  • Öffne das Buch auf Seite 123.
  • Finde den fünften Satz.
  • Poste die nächsten drei Sätze.
  • Wirf dein Stöckchen an 5 weitere Blogger!

Er musste weniger als fünf Minuten warten. Er war gegen seinen Willen beeindruckt. Die Leichenstarre setzt normalerweise drei Stunden nach dem Tod ein.
Aus “Eisige Stille” von Anne Frasier, ein Thriller.

Ich habe in den letzten Wochen dieses Stöckchen schon so oft in mir bekannten Blogs gesehen … zu Punkt 5 der Stöckchenaufgabe also: wer noch nicht hat, darf sich gerne bedienen!

Bücher

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.
Heinrich Heine, deutscher Dichter und Journalist, 1797 - 1856

Schon wahr… die Macht eines Buches, einer Geistesströmung, einer Veröffentlichung für die Allgemeinheit. Inhalte und die Verfasser derer können lenken und manipulieren.
Heutzutage verdrängt das Internet bzw. die Publikationen im Internet häufig das Buch, oder die Macht bestimmter Autoren. Der Nutzer ist nun noch mehr gefordert, Informationen zu differenzieren. Ob allen diese Anforderung bewusst ist, ist doch sehr fraglich.

Warum Männer …

… nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können.

Endlich kamen wir dazu, ins Kino zu gehen :-) Die nachweihnachtliche Ruhe machts doch möglich!

2000 erschien das Buch “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können” von Allan und Barbara Pease. Ein Sachbuch, das das Rollenverhalten und die daraus resultierenden (Beziehungs)Missverständnisse zwischen Mann und Frau aufdecken soll. Klischees, die das Leben schreiben muss. Witzig aufbereitet und dennoch fehlt es nicht an einer gewissen Sachlichkeit, die die These vertritt, dass sich das Verhalten der Geschlechter in frühester Evolution verankert. Das Buch - das Nachfolgebuch weniger - fand ich damals nicht schlecht und so war ich trotz nicht allzuguter Bewertungen auf den Film gespannt.

Tja, der Film von Leander Haußmann war auch nicht schlecht. Kein Lehrfilm, sondern leichte Unterhaltung, nicht tiefsinnig, aber mit Witz und Humor aufbereitet. Dazu tragen nicht zuletzt die überzeugenden Schauspieler Benno Fürmann, Jessica Schwarz und Uwe Ochsenknecht bei … und natürlich auch die anderen. Herzensbrecher und Powerfrau, Alphamännchen und sein Weibchen - Stereotype mit Happyend.

Unter dem Strich betrachtet haben wir Menschen oder besser gesagt die Spezies Mann und Frau demnach nichts dazugelernt. Wir leben trotz modernen Einflüssen, wachsendem Verstand in völlig unterschiedlichen Welten. Schaut man in Beziehungen hinein, muss man zugeben, dass dieser Unterhaltungsfilm der Realität ziemlich nahe ist…

Tod und Teufel

Tod und Teufel
Tod und Teufel

Dieser Roman von Frank Schätzing war heuer mein Strandbegleiter, den ich für diese Zwecke heiß empfehlen kann.

Köln, 1260: der Tage- und Gelegenheitsdieb Jacop der Fuchs beobachtet den Mord am Dombaumeister Gerhard Morart. Allerdings wird auch er vom Mörder gesehen. Eine Hetzjagd durch das historische Köln nimmt seinen Lauf, die Jacops Freunde und Mitwisser in den Tod zieht. Mit Hilfe des Gelehrten Jaspar Rodenkirchen, der schönen Richmondis und ihrem Vater entflechtet sich eine mörderische Intrige der Patrizier gegen den Erzbischof …

Wer Köln kennt wird sich an den historischen Schauplätzen wohl fühlen, ansonsten ist es ein Roman und keinesfalls ein Geschichtsbuch, wodurch sich dieser Krimi locker und flüssig lesen lässt. Historische Hintergründe finden sich in Dialogen mit Jacop von minderen Stand und Bildung, demnach sind sie seicht und oberflächlich gehalten. Die mittelalterliche Gesellschaftsstruktur wird jedoch wunderbar beschrieben.

Übrigens: Meister Gerhard, der geniale Schöpfer des Kölner Doms stürzte tatsächlich vom Gerüst. Die Umstände ließen sich bis heute nicht klären.

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