Blogroll Studie 2008
Ich bin kürzlich darauf aufmerksam gemacht worden und möchte ebenfalls darauf hinweisen
Eine Teilnahme an dieser Umfrage ist bis 29.02.2008 möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ich bin kürzlich darauf aufmerksam gemacht worden und möchte ebenfalls darauf hinweisen
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Der Beitrag Bloggen ohne Risiko hat mir einige Reaktionen per E-Mail beschert. Ich finde es sehr schade, dass nicht die Kommentarfunktion genutzt wurde, damit ich jedem Schreiber darauf im Kontext anworten kann. Aber gut, es scheint nicht jedermanns Sache zu sein, dazu “öffentlich” Stellung zu beziehen. Herzlichen Dank dennoch für die Meinungen.
Ich möchte trotzdem an dieser Stelle meine Gedanken dazu festhalten ohne Passagen aus den E-Mails wörtlich zu zitieren ;-).
Also nocheinmal:
Ich bin der Ansicht, dass eine Homepage bzw. ein Blog ein jederzeit abrufbares öffentliches Medium darstellt, dass sich - wie jedes andere Medium - gewissen gesetzlichen oder ethischen Regeln beugen muss. Das heißt nicht, dass ich alle Gesetze gut heiße, dennoch muss ich sie befolgen, so lange sie bestehen. Breche ich sie - noch dazu vorsätzlich - darf ich mich über die Konsequenzen nicht wundern oder mich darüber aufregen, wobei natürlich die Verhältnismäßigkeit der Konsequenz ein anderes Thema ist. Sie ist absehbar - so wie auch andere Gesetze das “Leben” regeln. Auch in diesem Falle gilt der Ausspruch: “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht”. Deshalb scheint es mir sehr logisch, dass ich mich um den Umgang mit meinen Webseiten kümmere, was nicht ausschließt, dass ich mich irren kann, dass ich etwas falsch interpretiere oder blauäugig übersehe. Schon gar nicht möchte ich mich mit “überdurchschnittlichen” Wissen in dieser Sache (das ich gar nicht habe! und haben kann, ich bin kein Jurist) hervortun oder dieses jemandem aufzwängen. Ich betreibe nur schon einige Jahre verschiedene Webseiten, berate Kunden (soweit es mir möglich erscheint!) auf diesem Gebiet und versuche nach bestem Gewissen zu handeln.
Ja - ich gebe es frei weg zu, dass ich manche der mir bekannten Gesetze im Grundwesen nicht für falsch erachte - einschließlich Impressumspflicht und die Einhaltung des Copyrights. Eigentlich selbstverständlich, oder?
Aber ich bin niemand, der mit dem Finger auf andere zeigt und schon gar kein Kläger oder Richter. Das liegt mir fern. Jeder sollte für sich selbst verantwortlich sein.
Befremdlich wirkt für mich dennoch die Uneinigkeit und Inkonsequenz mit sich selbst, die manche Webseitenbetreiber hegen. Werden Texte, Grafiken, Layouts oder Fotos aus oder von der eigenen Webseite “geklaut” so reagieren sie entsetzt und blähen sich auf - wobei der Anspruch auf Urheberrechte wage sein dürfte. Hingegen werden auf der eigenen Webseite ähnliche Verstöße mit einem Augenzwinkern weggewischt. Hinweise darauf werden sogar als unerhörter Angriff aufgepauscht. Ja was denn nun?
Es muss niemand in Hysterie verfallen und hinter jedem Satz einen dunklen Schatten vermuten. Es ist noch immer so, dass im Grunde jeder über alles schreiben darf, solange er/sie sich moderat ausdrückt, nicht verletzend gegenüber Personen (deshalb per E-Mail und nicht als Kommentar???) wirkt, ethisch nicht völlig daneben greift und keine Schutzrechte verletzt. So einfach ist das. Niemand muss sich das Bloggen oder die Erstellung einer privaten Homeapge vermiesen lassen, es gibt so viele unterschiedliche, themenreiche und überaus interessante Blogs und Homepages, die auf der rechten Seite stehen.
… und niemand muss meinen, dass ich mich den Bloggern gegenüber unsolidarisch verhalte, wie mir vorgeworfen wird. Ich sehe hier allerdings den Begriff “Solidarität” ein wenig unpassend. Was soll er in diesem Zusammenhang bedeuten? Auch zwischen den Zeilen vom Beitrag “Bloggen ohne Risiko” kann ich nichts erkennen, was darauf schließen lässt.
So - gewissermaßen ein Wort zum Sonntag.
Jeder, der eine Homepage betreibt - also seinen Inhalt der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt begibt sich leicht in Gefahr, die Gesetzeslage und die Risken des öffentlichen Auftretens zu unterschätzen. Viele Betreiber sind nunmal Privatpersonen, die von der Juristerei wenig verstehen und davon sind wiederum viele der Ansicht, dass sie sich im www keine Gedanken um solche Gesetzeslagen machen müssen. Die Realität ist aber eine andere, gerade das Internet ist kein rechtsfreier Raum, worüber wir eigentlich recht froh sein müssen! Die Auflage einer Homepage ist immerhin weltweit von jedermann abrufbar.
Dies betrifft selbstverständlich auch Blogger. Nahezu täglich werden Inhalte veröffentlicht, die zumindest, aber nicht nur einen Grenzfall darstellen. Private Blogger wollen ihre Vorlieben mit anderen teilen. Schnell werden Datenschutz, Copyright (auch von Newslettern, Bedienungsanleitungen, Zeitungsartikeln, Liedtexte, gew. Zitate und Gedichte usw. usf.), Autorenrechtsverletzung, ungenehmigte Fremdverlinkung von Dateien, falsche Kennzeichnung, fehlendes Impressum, zweifelhafte Inhalte und ähnliches zu einem ernsthaften und mitunter auch teuren Problem. Gerade weil sich viele Webbetreiber so unbedarft verhalten, ziehen andere wiederum aus solchen Fahrlässigkeiten ihren Vorteil. Anwälte, Internetdedektive spezialisieren sich gerne in diese Richtung.
Ich kann nur jedem raten, sich genau zu überlegen, was er/sie und wie veröffentlicht und welche Konsequenzen dies haben könnte. Im Zweifelsfall eher auf eine Veröffentlichung verzichten … in diesem Sinne hat es sehr wohl einen Grund, warum auch private Webseitenbetreiber ein Impressum führen müssen.
Ein Linktipp dazu - Bloggen ohne Risiko - habe ich heute bei Agnes gefunden.
Zum Thema fällt mir auch der Begriff “Selbstdatenschutz” ein. Darüber scheinen sich viele Blogger bzw. Homepagebetreiber noch weniger Gedanken zu machen. Auch das kann u.U. etwas kosten, wenn es auch nur jede Menge Nerven sind.
DAS Schmankerl zum Fasching sind die Krapfen, vorzugsweise mit Marillenmarmelade gefüllt und mit viel, sehr viel Staubzucker oben drauf. Das halbflüssige Innenleben und der feine Zucker machen das Essen sowieso zur Kunst und zu einem besonderen Faschingsvergnügen ![]()
Nicht nur in Österreich, auch in Deutschland zum Beispiel. Von Berliner Ballen ist hier die Rede, wie ich bei Luckilucki erfahren konnte. Ihre Geschichte hat er ausführlich beschrieben, ebenso Links zu Rezepten gesetzt.
In Österreich schreibt man die Krapfen der Wiener Kuchenbäckerin Cäcilia Krapf zu, die im 17. Jahrhundert in ihrer Backstube wirkte. Angeblich bereitete sie ein Hefegebäck zu als sie ein Lehrling über Gebühr ärgerte. Sie warf ein Stück Teig nach ihm, das allerdings im heißen Schmalztopf landete - der Krapfen war “geboren”.
Am Wiener Kongresses im Jahr 1815 sollen über zehn Millionen Krapfen verspeist worden sein. Zu dieser Zeit war es auch Brauch, dass junge Mädchen den Krapfen auseinander brachen und ihren Kavalieren eine Hälfte davon reichten. Nahmen sie an galt die Verlogung als besiegelt.
Soweit reicht die Bedeutung heute nicht mehr, aber schmecken lassen wir sie uns gerne.
Ich fotografiere selber zwar sehr gerne, habe demnach ein großes Archiv an Fotografien für allerlei Gelegeneheiten. Ab und an brauche ich dennoch ein passendes Foto für Print- oder Onlinezwecke. Fotografien gibt es viele im Netz, aber stehlen und eine Abmahnung werde ich keinesfalls riskieren! Ich mag es auch nicht, wenn meine Fotos auf anderen Homepages ohne Absprache verwendet werden *grr*
Bei lorm.de habe ich eine nützliche Liste mit 114 Adressen zu Fotodatenbanken gefunden, die lizenzfreie Bilder - für private Zwecke kostenlos - anbieten. Tolle Arbeit, dankeschön
Die Stadtrichter zu Clagenfurth tagen ab morgen wieder. Das letzte Mal war ich vor Jahren bei dieser Faschingssitzung, die immer recht unterhaltsam ist. Im Weihnachtstrubel denke ich nie dran, Plätze zu reservieren und dann ist es meist zu spät … mal sehen, ob ich diesmal noch welche bekomme. Morgen vormittag nehme ich den Kampf um die Karten in Angriff!
Ansonsten bleibt es mir nur, den Narrenblog zu verfolgen - das mach ich aber sowieso die nächste Zeit
Bla Bla - ist übrigens der Klagenfurter Faschingsgruß!
Pingdienste für Blogs gibt es ja genug. Aber die meisten davon sind englischsprachig, haben darum auch wenige deutschsprachige Blogs in ihren Listen. Die Suche nach neuem Lesestoff wird - für mich zumindest - erschwert. Zudem macht es wenig Sinn, den eigenen Blog dort anzumelden.
Bloggernetz.de ist ein deutschsprachiger Pingdienst, der die letzten 5 Titel der angemeldeten Blogs übernimmt. Zudem kann man von dort aus, das betreffende Blog per RSS-Feed abonnieren.
Der Service ist kostenlos und verspricht Qualitätskontrolle.
Ich habe die orangen Gedankenfussel vorgestern angemeldet und sie (die Titel) wurden relativ schnell übernommen. Wordpress verfügt im Administrationsbereich über Einstellungsmöglichkeiten für Pingdienste, ansonsten steht ein Formular zur Verfügung. Auf der Suche nach neuen interessanten Blogs bin ich bislang jedoch eher auf mir schon bekannte aus einem bestimmten Kreis gestoßen *grinsel*. Macht aber soweit nichts - die Mitgliederzahl wird bestimmt wachsen und ihre deutschsprachige Vielfalt zeigen.
Ach ja - falls wer nicht weiß, was dieser Service bedeutet, auf bloggernetz.de lässt sich selbstverständlich genug Information darüber finden …

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