Beiträge mit dem Schlagwort 'Abnehmen'

Dick sein

.. und sich dick fühlen sind zwei Paar Schuhe.

Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft - das ist eine Weltanschauung.
Kurt Tucholsky, 1890 - 1935, deutscher Schriftsteller und Journalist

Mir fällt in meinem Bekanntenkreis immer wieder auf, dass Schlanke sich viel zu dick fühlen und - ähh - Mollige (scheinbar) gar nicht so sehr unter ihrer Figur leiden.
Es ist sehr beruhigend, dass es Menschen mit einem hohen Selbstwertgefühl gibt, die sich nicht auf ihr Aussehen reduzieren lassen … die sich nicht von gesellschaftlichen Figurdiktaten mitreißen lassen.

Selbsteinschätzung und Messung klaffen auseinander. Hohes Übergewicht führt irgendwann zu Problemen … starkes Untergewicht aber auch.

ausgewogene Ernährung

Sich ausgewogen zu ernähren wird im Laufe der Zeit immer schwieriger, obwohl das Nahrungsmittelangebot so groß wie noch nie ist.
Es gibt zwar viele verschiedene Produkte, aber immer weniger Vielfalt bei den Zutaten und Nahrungsmittelquellen.

Es stehen zum Beispiel unzählige verschiedene Nudelsorten im Angebot, jedoch sind sie alle so ziemlich gleich in ihrerer Zusammensetzung, im Gegenzug gibt es viele Gemüsesorten, die gar nicht mehr für den breiten Handel angebaut werden. Oder Kekse: schaut man sich auf der Verpackung die Zutaten an, so lässt sich leicht erkennen, dass im meterlangen Supermarktregal kaum wirkliche Vielfalt erreicht werden kann. In diesen Märkten fällt das Obst- und Gemüseregal oft kleiner aus. Zu finden sind dort wenige gängige Sorten - und die locken nicht wirklich apetittlich.
In vielen Fertigprodukten steckt wesentlich mehr Chemie als ursprüngliche Lebensmittelessenzen. Es soll Kinder geben, die natürliche Lebensmittel am Geschmack gar nicht mehr erkennen, viele wissen auch nicht wie Stangensellerie oder eine Schwarzwurzel aussieht.

In einer Zeitschrift habe ich neulich gelesen, dass ein Familienhaushalt nicht mehr als zehn Gerichte auf den Tisch bringt, Singlehaushalte noch weniger. Einerseits kommt das davon, dass das Kochen schnell gehen muss und andererseits, dass der Familie nichts anderes schmeckt als sie eben kennt. Würde man nur einmal im Monat eine neues Gericht mit unbekannteren Zutaten zubereiten, wäre das schon ein großer Erfolg - für die Qualität der Ernährung, für den Genuss des Neuen und vor allem für die Gesundheit.

Eine Ernährungumstellung kann nicht von heute auf morgen erfolgen, aber jeder Schritt dorthin ist ein Erfolg.

Schlemmereien

Feiertage, Festtage bedeuten oft genug, dass ich es mir ZU gut gehen lasse und feststellen muss, dass es eigentlich das Gegenteil bewirkt - kein gutes Gefühl am Tag danach.
Solche Tage bedeuten nämlich auch “gut gehen lassen” im Sinne von Schlemmen - vor allem im Kreise unserer Verwandtschaft.
Es wird zum Essen eingeladen, reichlich aufgetischt, Kuchen und Torten konkurrieren aufs Verführerischste miteinander. … ich fände es unhöflich (so bin ich erzogen worden), nein zu sagen, oder ausgerechnet an solchen Tagen, Kalorien zu zählen - ich fände es ebenso unverständlich, wenn ich stundenlang in der Küche Köstlichkeiten zubereite aber ein Gast es vorzieht, an Salatblättern zu knabbern. Treffen wir uns in einem Restaurant, so werden natürlich auch gerne Schmankerln gewählt, nicht die Fastenspeisen.
Nachdem wir gerne lange Zeit miteinander verbringen, kommt es vor, dass so ein Festtag - absichtlich weniger elegant ausgedrückt - zu einem echten “Fresstag” verkommt.

Um das Gewissen zu beruhigen gibt es vielleicht - vielleicht - ein “Spaziergangerl”. Die Uromas können ja nicht mehr so gut .. wie praktisch für alle.

Hinterher kommt vor allem innerhalb der weiblichen Verwandtschaft das große Jammern. Die Röcke zwicken, die Blusen spannen - immerhin hatten wir drei Festtage hintereinander zu begehen!
Ich frage mich immer wieder - und heute besonders, wie man so unkontrolliert sein kann und sich nicht gegenseitig etwas wirklich Gutes tut, indem man sich weniger in der Küche bemüht.

Abgesehen davon waren die heurigen Pfingstfeiertage und der Muttertag wunderschön.

Online zur Bikinifigur

Oh doch ich weiß, was “gesunde Ernährung” bedeutet. Die Theorie kenne ich aus unzähligen Sachbüchern und Ernährungsberatungen. Ich möchte meine Familie und mich gesund ernähren, aber irgendwie klappt das nur beschränkt. Eine Zeitlang achte ich beim Einkauf und beim Kochen darauf, dann schleicht sich wieder der hausgebackene Schlendrian ein. Im Alltag ist es auch nicht immer leicht, sich ausgewogen zu ernähren. Mir fehlt vor allem zu Mittag die Zeit zum ausgewogenen, abwechslungsreichen Kochen und wenn, dann schaffe ich es bis 20.00 Uhr, mich an gewisse Vorgaben zu halten und danach wird anständig daneben geschlagen. Das Abendessen fällt demnach auch für die Familie aus oder es fällt zu üppig und zu spät aus.
Mit dem Freizeitsport ist es ähnlich, mal über Monate konsequent und mit Freude, mal überhaupt nicht. Das hat gesundheitliche Gründe oder das ist pure Bequemlichkeit.

Naja so kommt es, dass mein Gewicht ständig schwankt. 5 kg auf oder ab (macht in Summe auch mal 10 kg) ist für mich normal. Das will ich so aber nicht.
Außerdem neigt mein jüngerer Sohn, sich meinem Problem anzuschließen.

Wie geschrieben, ich habe sehr viele Sachbücher und auch Kochbücher zum Thema sowie Anleitungen von Ernährungsexperten. Ohne ständige Motivation geht hier anscheinend gar nichts.

Also habe ich beschlossen, mir diese Motivation online zu besorgen. Seit ein paar Tagen bin ich bei einem “schlanker-leben-Portal” angemeldet. Dieses enthält für mich einen eigenen Bereich, eine Art Tagebuch mit Entwicklungs- und Gewichtskurven, Ernährungsplänen und dem sg. “Kost-Manager”. Das ist das Herzstück dieser Plattform. Dort können Rezepte oder Lebensmittel und Getränke eingetragen werden, die man im Laufe des Tages isst und auch die Aktivitäten. Aufgrund der persönlichen Daten wird so der Kaloriebedarf ermittelt sowie auch andere Werte wie Kohlenhydrate, Proteine, Fettanteile usw. Alleine diese Werte vor sich zu sehen, hat schon etwas für sich. Außerdem gibt es eine Rezpetdatenbank mit über 500 Speisen. Das ganze System ist in 3 Schritten aufgebaut; Abnehmen - Ernährungsschulung - Gewicht halten.
Weitere Angeboten sind verschiedene Diskussionsforen mit Experten oder anderen Mitgliedern, Neuigkeiten zum Thema und jahreszeitlich abgestimmte Artikel zu bestimmten Lebensmitteln.

Klingt jedenfalls gut! Ich bin schon gespannt, ob ich die 3 im Voraus bezahlten Monate durchhalte bzw ob ich es so schaffe, eine Ernährungsumstellung mit der ganzen Familie durchzuziehen. ;-)

Weihnachtsspeck

In so vielen Blogs habe ich nun davon gelesen, wie man sich bemüht, die figürlichen Nachwirkungen der Feiertage loszuwerden. Kaum Männer schreiben darüber, aber Frauen entwickeln ihre Strategien. Bei “Gedankensprudler” lese ich dazu die Überschrift: "Warum machen wir Frauen uns so nen Kopp ..."
Einerseits wohl, weil Frauen offenbar generell auf ihre Figur eher achten und andererseits weil viele Frauen gesundheitsbewußter sind, in diesem Sinne vorbeugend denken. Männer reagieren doch erst, wenns es irgendwo schmerzt - pauschalisiere ich mal freiweg.

Kürzlich habe ich im Fernsehen - weiß nimmer wo und wann - einen Bericht über “Dicke-Clubs” gesehen. Ja die nennen sich so, oder ähnlich. Übergewichte, meist schwer übergewichtige Menschen, die sich zusammentun, um gemeinsam Spaß zu haben, gemeinsam zu Essen und gemeinsam zu philosophieren, dass Übergewicht gar nicht uncool ist und dass man sich sauwohl fühlt. Übrigens schien mir der Frauen-Männeranteil hier ausgewogen ;-)

Ja klar! Ich glaube keinem übergewichtigen Menschen, dass er keine Probleme hat - sei es gesundheitliche, seelische oder in Bezug auf alltägliche, körperliche Anforderungen. Ich glaube auch keinem spindeldürren, dass er keine Probleme hat. Essstörungen sind nicht vorgesehen in unserer Entwicklung - aber dagegen soll man jedenfalls etwas unternehmen.

Tja - ich selber - mal mehr mal weniger Speck. Den optimalen Weg habe ich auch nicht gefunden. Mich mögen Kalorien ganz besonders und ich die Dinge, in denen sie enthalten sind.
Ich bin nach den Feiertagen auch nicht unbelastet! ;-) - ein paar Entschlackungstage muss ich schon einlegen. Gestern gabs Reis mit Gemüse als Hauptmahlzeit und sonst Äpfel, wann und wie viel ich wollte. Ich wollte gar nicht viel…

Schokolade

Ich mag sie einfach - in vielen Variationen. Neuerdings besonders die Sorten, die einen hohen Kakaobohnenanteil haben.

Schokolade enthält Theobromin. Dies stimuliert das zentrale Nervensystem und wirkt stimmungsaufhellend.
Ein wenig Koffein wirkt anregend und Antioxidantien schützen den Körper vor negativen Zellveränderungen.
Ist ja soweit nichts Neues. Hochwertige Schokolade in Maßen ist gesund und tut gut!

Aber dass 50 g Schokolade soviel Antioxidantien enthalten wie 15 Gläser Orangensaft oder sechs Äpfel wusste ich nicht - das las ich heute übrigens in einem Werbeprospekt eines bekannten Supermarktes. So macht man Werbung und Lust auf Einkäufe!

Schokolade wird aus den Bohnen des Kakaostrauches gewonnen. Bohnen sind Gemüse. Zucker wird aus Zuckerrüben gewonnen. Rüben sind Gemüse. Also ist Schokolade ein Gemüse!!
unbekannt - Quelle: aphorismen.de

So sehe ich das auch! ;-)

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