Blättern: zurück - 1 2 3 4 5 6 ... 8 9 10 - weiter

Beiträge der Kategorie 'Volksglaube'

Sommer

Was für ein Sommeranfang. Am frühen Abend hatte es noch an die 30 Grad. Herrlich!

Die Nächte werden nun leider wieder länger. Schade, ich verbringe die Abende gerne auf der Terrasse - wenn es länger hell und warm ist, ist es auch viel gemütlicher ;-)

Das Wort “Sommer” gehört zu Sanskrit (sama), was soviel wie Jahreshälfte bedeutet - der erwünschte Sieg des Sommers über den Winter.
Früher gab es ja lediglich eine Zweiteilung des Jahres - Frühling und Herbst sind spätmittelalterliche bzw. neuzeitliche Erscheinungen.

In vielen Frühlingsbräuchen findet sich jedoch bereits eine immer wieder anzutreffende Personifizierung des Sommers. Mit einigen abergläubischen Überlieferungen steht der Sommer doch auch für sich alleine eindeutig in Verbindung:

Sonnenwende
Die Feiern zur Sonnenwende fallen mit dem Sommeranfang zusammen. Dazu gehört das Abbrennen von Holzstößen und das Überbringen des Feuers. Es sind somit hauptsächlich Reinigungs- und Fruchtbarkeitsriten, die sich im Volksglauben an die Zukunft richten. Die Feste werden zwar mit dem christlichen Glauben verbunden, jedoch kann ein gewisser “Sonnenkult” aus früheren Zeiten nicht geleugnet werden.

13 Regentage … Liebesorakel

… haben heute ihr Ende gefunden. Kaum ist die EM in Klagenfurt vorbei lacht wieder die Sonne. Das spricht für sich ;-))

Margerite
Leucanthemum vulgare - Wiesen-Margerite

Margeriten sind in ganz Europa verbreitet und auf Wiesen relativ häufig anzutreffen.
Früher galten sie als Liebesorakel - oder auch heute noch? Ich kenne es als Kinderspiel oder aus Goethes Faust in der Gartenszene, wo sich Gretchen die Liebesfrage durch eine Margerite beantworten lässt.
“Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich von Herzen, mit Schmerzen, ganz viel, ein bißchen, gar nicht” wird durch Abzupfen den Blütenblätter eruiert. Natürlich kann man dem Orakel auch andere Fragen stellen.

meteorologische Singularität

… das bedeutet, dass bestimmte Witterungen zu bestimmten Zeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten. Dazu zählen der Märzwinter mit niedrigen Temperaturen sowie die Eisheiligen im Mai und die Schafskälte im Juni. Mit hohen Temperaturen ist gewöhnlich im August an den Hundstagen, Ende September im Altweibersommer und zu Weihnachten mit dem Weihnachtstauwetter zu rechnen.

Die Schafskälte macht sich diesmal wieder alle Ehre. Gerade noch 5 Grad C hatte es die letzte Nacht, zudem war der gestrige Tag verregnet. Heute stiegen die Temeraturen auch nicht besonders hoch an.
In Gegenden, wo Schafzucht betrieben wird, wurden sie bereits das erste Mal im Jahr geschoren. Auch den Schafen dürfte es nun zu kalt sein - so kam diese Wetterperiode zu ihrem Namen.

Schlechter Start für die Bäder, schlechtes Wetter für die Fußball-EM in Klagenfurt … gutes Wetter zum Fensterputzen oder für PC-Arbeiten. ;-)

Fanzonen-Programm

Die zwei Fanzonen zur Euro 2008 in Klagenfurt (Messehalle 2 und Neuer Platz) bieten einiges an Programm abseits des Fußballgeschehens. An 15 Tagen werden Konzerte ausgetragen, wobei durchaus namhafte Bands und Musiker darunter zu finden sind. Z.B. die Sportfreunde Stiller, Christl Stürmer, Liquido oder aus Finnland Sunrise Avenue.

Und das beste daran ist: alle Konzerte sind gratis zu genießen - also völlig kostenlos, das gibt es selten genug ;-)!

Programm zum Download

Elfen - Elben

Wir können uns nur schwer vorstellen, welche Rolle der Glaube an Elfen bzw. Elben in ländlichen Gemeinden vor Beginn der Industrialisierung, eines modernen Erziehungswesen und einer modernen medizinischen Versorgung spielte. Die romantische Betrachtungsweise oder die Verniedlichung in Kinderbüchern haben Elfen, Feen, Heinzelmännchen, Kobolde und Zwerge zu dümmlichen Klischees verkümmern zu lassen.

Vor zweihundert Jahren allerdings glaubten die Bauern noch nahezu ausnahmslos an eine Gattung körperlicher Wesen, bei denen es sich um keine Menschen oder Tiere handelte. Sie waren sichtbar oder unsichtbar, wie es ihnen beliebte, konnten fliegen, ihre Gestalt verändern, Zauberformeln sprechen. Sie wurden steinalt, waren vielleicht sogar unsterblich. Sie lebten unter der Erde, im Wasser, in Wäldern. Zuweilen waren sie dem Menschen wohlgesinnt, verhalfen ihm zu Wohlstand und lehrten ihn gar bestimmte Fertigkeiten. Es konnte aber auch geschehen, dass sie dem Menschen Schaden zufügten.
…den ganzen Beitrag lesen »

Kurzurlaub Wien

… die nächsten Tage bin ich hier.

Wien
Gloriette - Schönbrunn

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

An die Mütter dieser Zeit …

Muttertag - von den einen fast gehasst und von den meisten geliebt.
Ich als Mutter und Tochter bin in der glücken Lage, diesen Tag zu lieben. Meine Familie gibt mir dieses Gefühl und dafür muss ich dankbar genug sein. Doch jede Familie funktioniert anders, jede Struktur wird im kleinen Rahmen aufgebaut und setzt sich somit selbst ihre Grenzen.

Der Fall “Horrorhaus Amstetten” beschäftigt mich gerade in diesen Gedanken. Wie kann eine Mutter so wenig von ihrer eigenen Familie wissen? Wie kann es möglich sein, dass man als Hausfrau das eigene Terrain nicht kennt? Wie kann eine Ehefrau so wenig von ihrem Ehemann wissen? Wie ist es heutzutage möglich, dass ein Familienmitglied so totalitär, so regimmäßig agieren darf und kann?

Das generelle Obrigkeitsdenken hat in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Dinge des Alltagslebens, der gesellschaftlichen Struktur haben sich zur Gleichberechtigung aller hin geändert - mag man meinen. Und dennoch - betrachtet man nur den Verbund “Familie”, so hinken doch viele ihrer Zeit hinterher. Vor allem Hausfrauen und Mütter, also Frauen, die in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Ehemännern stehen, betrachten ihre Einkommensbeschaffer als Oberhäupter, die das Geschehen bestimmen dürfen oder gar müssen. Hier wird vieles akzeptiert, toleriert und als gegeben hingenommen. Ein Hinterfragen würde möglicherweise Unannehmlichkeiten bringen.

ABER: liebe Mütter und Frauen, diese möglichen Unannehmlichkeiten stellen sich am Ende doch als der bessere Weg heraus. Nur Mut und Konsequenz! Schlimmer kann es kaum werden … niemand ist in seinem Schicksal gefangen, es liegt immer in der eigenen Hand.

Jedes Familienmitglied - aus Ehen, Partnerschaften … und Kinder - ist gleichberechtigt und muss am Familiengeschehen teilnehmen (dürfen). Jede Meinung führt zu einem gemeinsamen, harmonischen Alltag. Jedes Mitglied der Familie muss seinen Freiraum haben, aber dieser darf nicht hinter Stahltüren verschlossen sein … das wäre eine untolerierbare, mehr als hinterfragungswürdige Ausgrenzung.

Wenn alles in diesem Rahmen abläuft - dann ist es ein gelungener, ehrlicher Muttertag. Nicht ein Tag, an dem die Mutter einmal, weil es denn sein muss, beachtet und geehrt wird, sondern ein Tag, an dem der Mutter eine besondere Freude bereitet wird - eben nur ein klitzekleines Bisschen mehr als sonst.

Die Mutter und Frau in ihrer verantwortungsvollen Rolle als gleichberechtigtes Familienmitglied muss an sich selbst glauben - gerade an einem Tag wie heute!

Blättern: zurück - 1 2 3 4 5 6 ... 8 9 10 - weiter

10
  • Fotoholiker.net
  • Zufallszitat

  • Dringt durch des Aberglaubens Nacht,
    Die euch zu finstern Köpfen macht.
    Christian F. Gellert
    » alle Zitate «
  • A dabei

  • TopBlogs.de
  • bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis
  • Austria Blog Verzeichnis
  • Blog Verzeichnis und Blog Webkatalog
  • Blog Button
  • Bloggernetz - der deutschsprachige Pingdienst
  • Blogverzeichnis
  • Bloggeramt.de
  • blogoscoop
  • BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor
  • Nachlese

  • Weblog FAQ
  • Wordpress Community
  • Wikipedia
  • Empfehlung

  • Webhosting all-inkl.com
  • Webdesign und Grafik
  • Anzeigen

  • Besucher

Du kannst derzeit
553 Beiträge und 870 Kommentare in 27 Kategorien finden.
Viel Spaß beim Stöbern!

  • ... und