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Beiträge der Kategorie 'Körper/Geist'

Zwei Vögelchen

… verabreden sich an einem Sommernachmittag zu einem Plausch. Das eine Vögelchen erscheint pünklich am Treffpunkt, das andere Vögelchen lässt auf sich warten.

“Wo kann es denn nur sein? - “Sonst ist es immer pünklich!” “Ich mache mir Sorgen!” - “Wo bleibt es denn nur??” geht es dem einen Vöglechen durch den Kopf, ungeduldig von einem Fuß auf den anderen hüpfend.

Endlich - nach einer guten Stunde - kommt das zweite Vögelchen zum Treffpunkt.

“Wo warst du denn so lange, ich habe mir Sorgen gemacht!” wird es gleich vom wartenden Vögelchen begrüßt.

“Ach weißt du, heute ist so schönes Wetter. Da habe ich mir gedacht: ich geh´ zu Fuß!”

Klee

Es soll einige Hundert Arten von dieser - eigentlich unscheinbaren - Pflanze geben - in unseren Breiten ist vor allem der Wiesenklee bzw. Rotklee bekannt. Genutzt wird Klee hauptsächlich als Futterpflanze. Obwohl sich hier der Klee vor arge Hungermäuler schützt. Er produziert nämlich Phyto-Östrogene, die bei Säugetieren verhütend wirken. Auch Pflanzen müssen sich schließlich verteitigen.

Interessant wird es, wenn man sich auf die Suche nach dem “Glücksklee” begibt. Vierblättrige Kleeblätter zu finden ist nicht all zu einfach, aber passiert bestimmt jedem mal, wenn er aufmerksam eine Wiese durchstreift.

074.jpg

Vom Himmel kam geflogen eine Taube,
Sie brachte ein Kleeblatt mit dreifachem Laube.
Sie ließ es fallen; glücklich wer es findet.
Drei Blättchen sind es:
Hoffnung - Liebe - Glaube!

Friedrich Rückert

Das Kraut des Klees enthält Isoflavone, Proteine, Gerbstoffe und einige andere günstige Wirkstoffe. Es hilft in der Heilkunde vor allem bei Wechselbeschwerden, Verstopfung, Leberschwäche und wirkt blutreinigend.

Komm niemals zu spät!

Ein Pfarrer wurde zum 25. Jahrestag seines Dienstantritts in der Gemeinde
mit einem Bankett geehrt. Fast alle geladenen Gäste waren gekommen.
So beschloss der Pfarrer, zur Begrüßung ein paar Worte zu
sagen:

“Ihr versteht doch”, begann er, “das Siegel des Beichtgeheimnisses kann
niemals gebrochen werden. Ich erzähle euch aber von meinem ersten
Eindruck von der Pfarre, den ich durch die erste Beichte, die ich hier
abnahm, bekam. Ich kann euch nur so ganz allgemein darüber erzählen. Als
ich hier ankam, dachte ich, dass mir ein ganz schrecklicher Ort zugeteilt worden sei.
Die allererste Person, die meinen Beichtstuhl betrat erzählte mir, wie
er einen Fernseher gestohlen hatte und wie er, als ihn die Polizei
stoppte,fast den Polizisten ermordet habe. Außerdem erzählte er mir, er habe von seinen Eltern Geld gestohlen, am Arbeitsplatz Geld unterschlagen, eine Affäre mit der Frau seines Chefs und seine Schwester mit einer
Geschlechtskrankheit angesteckt.

Ich war entsetzt. Aber die Tage vergingen und ich erkannte, dass nicht alle meine Schäfchen so waren und dass ich doch in eine ausgezeichnete Pfarre voll von verständnisvollen und liebevollen Menschen gekommen
war.”

Gerade als der Pfarrer mit seinen Ausführungen zu Ende gekommen war,
traf der Bürgermeister ein, mit wortreichen Entschuldigungen für sein zu
spät kommen. Sofort begann er mit seiner Rede:

“Ich werde niemals den Tag vergessen, an dem unser hochwürdiger Herr
Pfarrer in der Pfarre eintraf”, sagte der Politiker, “ja, ich hatte sogar die Ehre, der Erste zu sein, der bei ihm die Beichte ablegte.”

Und die Moral von der Geschichte: Komm niemals zu spät!

Gesundheit

… ist eigentlich alles was wir haben. Alles was bleibt, alles was man sich erhalten muss.

Ich kann nur jedem, der diese Zeilen liest raten, auf sie zu achten. Wenn der Körper Signale übermittelt, dann muss man sie ernst nehmen. Probleme und Problemchen zu verdrängen und auf die lange Bank zu schieben löschen sie nicht aus - im Gegenteil sie potenzieren sich.
Es nützt auch nix, seine Beschwerden durch Besuche bei einem Arzt, der die Materie nur oberflächlich behandeln kann = Allgemeinmediziner, zu transferieren und sich dadurch zu beruhigen. Er rät zumeist ja ohnehin, einen Facharzt aufzusuchen und verschreibt zwischenzeitige Medikamente, die die Signale, den Schmerz, aber nicht die Ursache beheben.
Ich weiß, dass es auch nix nützt, diesen Rat zu verdrängen und auf die gleiche lange Bank zu schieben.

Irgendwann tut man es dann - nämlich doch - und das Ergebnis ist, dass man sich nicht erklären kann, ES nicht früher getan zu haben. So werden aus Problemen und Problemchen ernsthafte Erkrankungen …

Einfach nur drüber nachdenken, mehr braucht es nicht.

Kochen - Gimme 5

Was würdest du kochen… (Anm. besser doch: was kochst du …?)

1. zu deiner Geburtstagsparty?
Fällt schon in die warme Jahreszeit - es wird draußen gegrillt!

2. zum Valentinstag?
Nix besonderes, der wird bei uns nicht “gefeiert”

3. zu Weihnachten?
Traditioneller Weise gibt es Geflügelsuppe mit Eierstich; Truthahn, Kartoffel, Erbsenpüree und Kastanien - eventuell auch Rotkraut; Nachspeise nach Lust und Laune (am liebsten Mousse au Chocolat mit Erdbeermus … am ersten und zweiten Feiertag sind wir eingeladen ;-)

4. zu deinem 10. Hochzeitstag?
Na - ich hoffe doch stark, dass ich von meinem Mann in ein gutes Restaurant ausgeführt werde und nicht selber kochen muss!

5. zu einem Kindergeburtstag?
Meist einen Riesentopf Spaghetti oder Käsnudel - das mögen alle Kinder.

Schoko - Nusskuchen

Eigentlich wollte ich das folgende Rezept mit einem Foto präsentieren. Aber der Kuchen war so schnell weg … echt lecker und noch dazu völlig unkompliziert zu backen:

200 g Zucker
250 g weiche Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz (eine kleine Prise)

schaumig mixen

5 Eidotter

nacheinander zugeben, weiter zu einer Schaummasse mixen.

100 g geriebene Haselnüsse
150 g im Wasserbad (oder Mikrowelle) geschmolzene Schokolade

unterrühren.

250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 ml Rotwein

vermengen, sieben - unterrühren, den Rotwein (kann auch Milch sein) löffelweise beimengen.

Von den 5 Eiweiß festen Schnee schlagen, mit einem Holzlöffel vorsichtig unterrühren.

Die Masse in eine gebutterte Kastenform füllen und etwa eine Stunde bei 180 Grad backen. Überkühlen lassen und mit Schokoladenglasur überziehen, mit geriebenen Haselnüssen bestreuen.

Sonderurlaub

Weil ich ja gerade schrieb, dass nun die Alltagsarbeit wieder los geht - nach den Feiertagen.

….und so kommt man zu Sonderurlaub:

Ein Mann überlegt, wie er ein paar Tage Sonderurlaub bekommen kann. Am besten scheint es ihm, verrückt zu spielen, damit sein Chef ihn zur Erholung nach Hause schickt.
Er hängt sich also im Büro an die Zimmerdecke.
Da fragt ihn seine Kollegin, warum er das denn tut, und er erklärt es ihr. Wenige Minuten später kommt der Chef, sieht seinen Angestellten an der Decke hängen.

“Warum hängen Sie an der Decke?”

“Ich bin eine Glühbirne!”

“Sie müssen verrückt sein, gehen Sie mal für den Rest der Woche nach Hause und ruhen sich aus. Montag sehen wir dann mal weiter.”

Der Mann geht, die Kollegin aber auch. Auf des Chefs Frage, warum sie denn auch gehe, sagt sie:

“Im Dunkeln kann ich nicht arbeiten.”

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