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Beiträge der Kategorie 'Körper/Geist'

Raue Hände

Sie baden gerade Ihre Hände darin” - an diesen Werbespruch aus alten Zeiten habe ich heute gedacht, als ich meine Hände darin badete :-) - nicht in Geschirrspülmittel selbstverständlich, sondern in Olivenöl.

Gerade die kalte Winterzeit verlangt viel von unserer Haut, besonders an den Händen. Die Haut fühlt sich leicht rauh und spröde an - das muss nicht sein.

Ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel:
Eine flache Schale mit lauwarmen Olivenöl füllen, die Hände 10 - 15 Minuten darin baden. Danach gut abwaschen … und das geschmeidige Gefühl genießen ;-)

Schwitzstuben

Entspannendes saunieren würde meiner Halswirbelsäule gut tun. Der Wechsel zwischen Kalt und Warm mobilisiert antientzündliche und schmerzlindernde Stoffe.
Soweit so gut - in einer schön gepflegten Thermenlandschaft mache ich das auch recht gerne, ab und an verlasse ich die Sauna aber auch, weil mir die Mitschwitzer nicht passen. Das ist nicht deren Problem, sondern meins - schon klar.
Ich fühle mich zwischen schwitzenden Menschen, die sich nicht an gewisse Saunaregeln halten ziemlich unwohl. Fühle ich mich nicht wohl, kann ich mich nicht entspannen, die Wirkung genießen und somit bringt die ganze Prozedur nur halb soviel bis gar nichts.

Ich verlange nicht viel: nur dass die Saunagänger vor dem Gang duschen, sich danach abtrocknen, ihr Handtuch so groß ist, dass kein Schweiß auf das Holz tropft, Männlein und Weiblein eine bequeme aber keine ungenierte Haltung einnehmen, die Tratschereien sich leise gestalten, dass Aufgüsse erträglich bleiben, dass auch vor dem Gang ins Kaltbecken kurz geduscht wird … und natürlich dass der Ruheraum nicht zweckentfremdet wird.
Vorweg klarerweise, dass die Räumlichkeiten sauber sind und ein bisserl einen Wohlfühltouch repräsentieren.
Das alles ist leider nicht selbstverständlich!

Nun heißt es, vor Ort eine geeignete Sauna zu finden oder selber eine einzurichten, wobei zweiteres eine Platzfrage ist ;-).
Ich suche mir am besten Testpersonen, die ich losschicke und erwarte mir detaillierte Berichte.

Nordic Walking

Meine Arthrose der Halswirbelsäule verursacht Beschwerden, die bei manchen Beschäftigung ziemlich übel sind. Alltägliche Bewegungen verursachen Schmerzen, die ich mir nicht gefallen lassen will - manche Bewegungen muss ich machen und manche will ich machen.
Der Arzt hat es mir ja ohnehin schon vor einigen Wochen erklärt. Sportarten, die die HWS belasten sollte ich vermeiden - aber der richtige Sport ist grundsätzlich gut, dann klappts auch im Alltag besser.
Blöderweise sind es MEINE Sportarten - Joggen, Radfahren, Skaten und dergleichen oder Schifahren. Ganz darauf verzichten werde ich nicht, sondern mit anderen Bewegungen meine HWS stärken oder zumindest die Muskulatur in diesem Bereich. Sonst kann ich mich in Zukunft gar nicht mehr bewegen, befürchte ich. Keine Schmerzen habe ich, wenn im Bett bleibe und mich nicht bewege, aber das will ich nicht. Laut Arzt stehen Kraftübungen im Fitnesscenter ganz vorne. Ich will aber raus, Sport in Räumen voller verschwitzter Menschen mag ich nicht.

Einen Weihnachtsgutschein habe ich in Nodic-Walking-Stöcke umgewandelt. Bisher dachte ich, dass dieser Sport - sofern Gehen mit Stöcken als Sport bezeichnet werden kann ;-) - nur etwas für stark Übergewichtige oder ältere Menschen ist. Außerdem sieht es komisch aus…
Von einem Trainer habe ich mir Grundsätzliches zu den Bewegungsabläufen erklären lassen und dann ging es heute am Nachmittag los. Eineinhalb Stunden im flotten Schritt, die Stöcke im Einsatz! Ich muss schon zugeben, dass mir das Spaß machte. Und … es ist schon ein bisserl anders als spazieren!

Nordic-Walking bei Wikipedia.

HWS

Die Halswirbelsäule werde ich mir dringend zum Thema machen müssen. Der Rötgenbefund zeigt deutliche Abnützungserscheinungen zwischen C4 und C7 - und das in meinem Alter! Ich muss etwas dagegen tun. Die Arbeit am Bildschirm hilft mir nicht dabei - soviel ist klar… nur - es ist mein Beruf, mein Alltag - mehr Freizeit und mehr Ausgleich müsste ich mir schaffen können oder besser noch: wollen.*seufz*

Schokolade

Ich mag sie einfach - in vielen Variationen. Neuerdings besonders die Sorten, die einen hohen Kakaobohnenanteil haben.

Schokolade enthält Theobromin. Dies stimuliert das zentrale Nervensystem und wirkt stimmungsaufhellend.
Ein wenig Koffein wirkt anregend und Antioxidantien schützen den Körper vor negativen Zellveränderungen.
Ist ja soweit nichts Neues. Hochwertige Schokolade in Maßen ist gesund und tut gut!

Aber dass 50 g Schokolade soviel Antioxidantien enthalten wie 15 Gläser Orangensaft oder sechs Äpfel wusste ich nicht - das las ich heute übrigens in einem Werbeprospekt eines bekannten Supermarktes. So macht man Werbung und Lust auf Einkäufe!

Schokolade wird aus den Bohnen des Kakaostrauches gewonnen. Bohnen sind Gemüse. Zucker wird aus Zuckerrüben gewonnen. Rüben sind Gemüse. Also ist Schokolade ein Gemüse!!
unbekannt - Quelle: aphorismen.de

So sehe ich das auch! ;-)

Gans, Rotkraut, Semmelknödel

In weiten Teilen Österreich schneit es heftig. Hier im Süden zeigte sich der Sonntag noch von seiner sonnigen Seite. Ein herrlicher Herbsttag. Jetzt - am Abend - fängt es an zu regnen, möglicherweise schneit es auch in der Nacht. Wird sich ja spätestens morgen zeigen. ;-)

Der 11.11. ist mit viel Brauchtum bestückt. Martiniumzüge zu Ehren des Heiligen Martin, Ganslessen in ebendiesem Gedanken und Faschingsbeginn. Letzterem wird vor allem in der “Faschingsmetropole” des Bundeslandes in Villach Beachtung geschenkt. Die närrische Zeit soll schon standesgemäß eingeläutet werden. Das Prinzenpaar sieht wieder schmuck aus, dem närrischen Treiben steht nichts mehr im Wege. “Lei Lei”

Ich stand den größten Teil des Sonntags in der Küche. So eine Gans brät sich nicht von alleine. Gschmackig war sie, samt Rotkraut mit Maroni und Bratäpfel und Semmelknödel. Ein echter Sonntagsschmaus, den man sich allerdings nur an diesem Hlg. Martin - Tag gönnt. Wir zumindest. Falls jemand auch außerhalb des traditionellen Ganslschmauses ein Rezpet benötigt - ist eigentlich ganz unaufwändig.

1 bratfertige Gans - frisch und vom Bauern des Vertrauens!
Salz, Pfeffer, Majoran, 2 bis 3 Äpfel, Thymianzweige

Die Gans gut waschen, trocknen und mit Salz, Pfeffer und Majoran gut einreiben. Eine Viertelstunde ziehen lassen. Eine Pfanne einige cm mit Wasser füllen, Thymianzweige dazugeben die Gans einsetzen und langsam braten bzw. anfänglich eher das Wasser verdunsten lassen - falls das zu schnell geht, nachgießen. Wichtig: öfters mit dem Eigensaft übergießen, eventuell Fett abschöpfen. Falls sie zu schnell Farbe annimmt, mit Alufolie abdecken. Je Kilo eine Stunde, dann müsste sie gar und zart sein. Für die letzten 10 Minuten die Gans mit Salzwasser übergießen und den Herd heißer drehen - so wird die Haut superknusprig.

Für das Rotkraut - diesmal Tiefkühlware - hatte ich noch Bratäpfel von gestern klein geschnitten, einige gekochte Maroni beigefügt und mit Zimt abgeschmeckt. Diese Kombination gibt es übrigens auch fertig im Handel - von der bekannten TK-Firma - deshalb kam ich auch auf diese Idee. Rotkraut kenne ich sonst eher nur mit frischen Äpfeln.

500 g Semmelwürfel, 3 Eier, 3 Achtel Liter Milch, 100 g Mehl, etwa 50 g Butter, 1 Zwiebel, ein Bund klein gehackte Petersilie, Salz benötigt man für die Knödel.

Zwiebelwürfel in wenig Butter bräunen, restliche Butter zerlassen, Eier mit der Milch verquirlen und mit den anderen Gewürzen mit den Semmelwürfeln vermischen - rasten lassen - noch einmal gut durchkneten. Wasser aufkochen, Knödel formen - am besten mit feuchten Händen - ins Wasser einlegen und 20 Minuten leicht köcheln….

Vor- und Nachspeise gab es diesmal bei uns keine. Wir hatten keine Gäste zu verwöhnen und für uns Vier ist eine Gans genug. Da bleibt wenig Platz in den Bäuchen. ;-)

Fango

Tut mir etwas weh, was nicht wirklich nach Krankheit aussieht, dann schiebe ich den Arztbesuch lange vor mir her. Die Halswirbeln und die Nackenmuskulatur sind´s. Eh klar - einseitige Haltung vor dem Bildschirm, Telefonhörer “klemmen”, schweres Handtäschchen ;-) - das alles rächt sich irgendwann. Da hilft auch mehr oder weniger regelmäßiges Joggen wenig.

Nun bekomme ich einige Therapiebehandlungen. Elektro- und Magnetfeld, Streckbank und andere physiotherapeutische Übungen stehen am Programm. Für zu Hause habe ich eine Salbe und - das gefällt mir am besten - eine Fangoanwendung verschrieben bekommen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas in dieser praktischen Anwendungsform gibt. Nicht dass ich mir (ekeligen) Schlamm auflegen muss - nein, der heilende Stoff wirkt aus einer Wärmepackung. Im Backofen wird der “Fangopolster” erhitzt und dann auf die entsprechenden Körperstellen aufgelegt - sauber, entspannend und wohltuend.

Sollte man sich öfter gönnen, nicht nur wenn es schmerzt.

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