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Beiträge der Kategorie 'Körper/Geist'

Gelb

gelb
gelb - Makro

Gelb ist eine Signalfarbe und bedeutet im Allgemeinen “Achtung”. Diese Farbe ist für giftige Tiere typisch, z.B. die Wespe (nicht für den Menschen lebensbedrohlich (außer Allergiker), doch aber für einige Wesen aus der Tierwelt. Gelb in Kombination mit Schwarz wird als Warntafel für Radioaktivität eingesetzt oder sie steht im Straßenverkehr für bestimmte Zeichen.
Gelb ist aber auch eine Symbolfarbe und kennzeichnet z.B. die Post, die “gelbe” Tonne, das Gelbkreuz etc., es symbolisiert auch die Ewigkeit.
In der Farbharmonie steht Gelb für Kreativität, Intelligenz, Farbe des Verstandes, Gelassenheit, Lebensfreude.

Toleranz

Verschiedenartigkeit ist eigentlich eine gute Sache. Abwechslung sowieso das Salz in jeder Suppe. Einheitsbrei demotiviert, bremst die Inspiration und die Kreativität.
Doch gerade diese Vielfalt bringt auch Probleme mit sich - schon allein wenn es sich um die verschiedenen Charaktere, Kulturen und Mentalitäten der Mitmenschen handelt. Da sind unweigerlich Formen dabei, mit denen man nicht umgehen kann. Es fällt schwer, Toleranz zu zeigen - noch schwerer ehrliche Toleranz zu empfinden.

Nimm die anderen so, wie sie sind, du kannst sie nicht ändern. Zum Sonnenaufgang sagst du schließlich auch nicht: mehr orange, und weiter nach links bitte.
Verfasser unbekannt, www.aphorismen.de

Ich persönlich habe es mir angewöhnt, Menschen, die mit mir nicht können, nicht zu fordern - sofern ich die Möglichkeit dazu habe. Umgekehrt versuche ich Menschen, mit denen ich nicht kann, weitgehend zu tolerieren und akzeptieren - sofern sie mir die Möglichkeit dazu geben. Manchmal hat man aber keine Wahl - auch Toleranz muss Grenzen haben dürfen.

Physiotherapie

… wenn medizinische Verordnungen bei mancherlei Beschwerden und Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen - Medikamente, operative Eingriffe - keinen Erfolg mehr bringen, greift man am besten auf aktive Eigenverantwortung zurück. Das heißt, man sucht einen Therapeuten auf, der das Bewusstsein um den Körper und die physiologischen Zusammenhänge schärft. Im Grunde ist es dann schon überfällig - eigentlich müssten diese Therapeuten im Vorfeld prophylaktisch einwirken - nur wer geht denn schon hin, wenn nichts schmerzt?

Die Physiotherapie geht bereits auf frühgeschichtliche Erkenntnisse zurück. Vor 4000 Jahren gab es beispielsweise in China verschiedene Formen von Massagen und Thermaltherapien. Hippokrates, 400 v.Chr., war ein Vorreiter, seine Heilmethoden finden heutzutage noch Beachtung. Er achtete auf das Prinzip der “Ganzheit” im harmonischen Wechsel. Krankheit ist ein Ungleichgewicht verschiedener körperlicher und seelischer Faktoren und kann durch Lebensumstellung bzw. Bewusstsein um Vorgänge im Körper bekämpft oder zumindest gelindert werden. Außerdem leitet sich vom Charakter eines Menschen ein nachvollziehbares Krankheitsbild ab - was ja wiederum die ganzheitliche Erscheinungsform der Symthome unterstreicht.
In der Neuzeit und unseren Breiten ist Kneipp (1827 - 1891) mit seiner Wasserkur ein verbreiteter Begriff .. und natürlich noch andere mehr.
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ausgewogene Ernährung

Sich ausgewogen zu ernähren wird im Laufe der Zeit immer schwieriger, obwohl das Nahrungsmittelangebot so groß wie noch nie ist.
Es gibt zwar viele verschiedene Produkte, aber immer weniger Vielfalt bei den Zutaten und Nahrungsmittelquellen.

Es stehen zum Beispiel unzählige verschiedene Nudelsorten im Angebot, jedoch sind sie alle so ziemlich gleich in ihrerer Zusammensetzung, im Gegenzug gibt es viele Gemüsesorten, die gar nicht mehr für den breiten Handel angebaut werden. Oder Kekse: schaut man sich auf der Verpackung die Zutaten an, so lässt sich leicht erkennen, dass im meterlangen Supermarktregal kaum wirkliche Vielfalt erreicht werden kann. In diesen Märkten fällt das Obst- und Gemüseregal oft kleiner aus. Zu finden sind dort wenige gängige Sorten - und die locken nicht wirklich apetittlich.
In vielen Fertigprodukten steckt wesentlich mehr Chemie als ursprüngliche Lebensmittelessenzen. Es soll Kinder geben, die natürliche Lebensmittel am Geschmack gar nicht mehr erkennen, viele wissen auch nicht wie Stangensellerie oder eine Schwarzwurzel aussieht.

In einer Zeitschrift habe ich neulich gelesen, dass ein Familienhaushalt nicht mehr als zehn Gerichte auf den Tisch bringt, Singlehaushalte noch weniger. Einerseits kommt das davon, dass das Kochen schnell gehen muss und andererseits, dass der Familie nichts anderes schmeckt als sie eben kennt. Würde man nur einmal im Monat eine neues Gericht mit unbekannteren Zutaten zubereiten, wäre das schon ein großer Erfolg - für die Qualität der Ernährung, für den Genuss des Neuen und vor allem für die Gesundheit.

Eine Ernährungumstellung kann nicht von heute auf morgen erfolgen, aber jeder Schritt dorthin ist ein Erfolg.

Lambadaschnitten

… haben nichts mit tanzenden Mädels zu tun - sie schmecken aber köstlich!

Biskuitmasse: 5 Eier trennen. Dotter mit 120 g Staubzucker und einem Packerl Vanillinzucker sehr gut aufschlagen. Abwechselnd den festen Eischnee und 150 g Mehl (vermischt mit 1 TL Backpulver) vorsichtig mit einem Scheebesen unterheben. Masse auf ein Blech streichen und bei 180 Grad goldbraun backen. Auskühlen lassen.

3 Blatt Gelantine einige Minuten im Wasser einweichen. 1 Packerl Vanillepuddig mit einem halben Liter Orangensaft (Fertigprodukt aus Flasche oder Packerl - statt Milch!) laut Anleitung zubereiten und die Gelantine schnell einrühren. Masse etwas abkühlen lassen und auf das Biskuit streichen.

Nochmals 3 Blatt Gelantine einweichen, 3 - 4 Esslöffel Rum erhitzen und die Gelantine darin auflösen. Einen halben Liter Sahne steif schlagen, ein Naturjoghurt und die Rum-Gelantine unterrühren. Dieses Sahnehäubchen auf die Cappy-Masse aufstreichen, mit Biskotten (Löffelbiskuit) dicht belegen und mit einem Löffel Schokoglasur drüberträufeln (oder Streifen ziehen oder sonst ein nettes Muster).

Das ganze Blech einige Stunden kaltstellen - und danach Schnitten schneiden.

Nach dem Genuss dieser Mehlspeise kann es schon sein, dass man Lust auf ein Lambadatänzchen hat - oder auch nicht ;-)))

Zitronengelee

Bald kommt sie wieder - die Gelee- und Marmeladenzeit. Bis es heimische frische Früchte gibt, greife ich auf mehr oder weniger exotische, ganzjährige zurück.

zitronengelee
Zitronengelee mit Weißwein

Zum Beispiel Zitrusfrüchte - in diesem Fall Zitronen - davon habe ich heute einige Gläser eingekocht. Schmeckt lecker zum Frühstück aufs Butterbrot.

So gelingt es:

Einen halben Liter frisch gepressten Zitronensaft, ein viertel Liter Weißwein und ein Kilo Gelierzucker zum Kochen bringen und etwa 10 Minuten einkochen lassen. Gelierprobe nicht vergessen… fertig!

Bärlauch - Allium Ursinum

Um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben sind Bewegung und Vitamine vonnöten. Mit der Bewegung sieht es heute nicht gut aus, es regnet in Strömen.
Für einen Vitaminvorrat habe ich gestern gesorgt. Frisch gepflückter Bärlauch wurde heute zu einer Sauce verarbeitet, aus dem Rest wurde ein Pesto und ein Topfenaufstrich.

Der Bärlauch hat seinen Namen, weil er eines der ersten Nahrungsmittel für Bären nach dem Winterschlaf ist (sagt man). Verwandt ist diese Pflanze mit dem Schnittlauch und dem Knoblauch - der Geschmack sammelt sich etwa in der Mitte an. Bärlauch sieht dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich, deren Blätter allerdings hochgiftig sind!

“Waldknoblauch” - wie man ihn volkskundlich nennt, ist eine alte Heilpflanze, die bis in die Jungsteinzeit bekannt ist. Germanen, Kelten oder Römer kannten bereits seine Wirkung und setzten ihn bei Magen-Darmproblemen oder um den Blutdruck auszugleichen ein.

Gnocchi mit Bärlauch

Wenn es schnell gehen soll - wie bei mir heute - dann kauft man am besten fertige Gnocchi. Natürlich kann man sie aus Kartoffeln, Mehl und Grieß auch selbst zubereiten ;-)

Für die Sauce dünstet man eine Zwiebel in Rapsöl (z.B.), nimmt den Topf von der Herdplatte und verrührt zwei EL Mehl mit dem Zwiebel. Mit einem halben Liter Milch und etwas Gemüsebrühe mit Salz wird nun aufgegossen und auf mittlerer Flamme unter mehrmaligen Rühren eingedickt. Verfeinert wird diese Sauce mit Sahne oder Creme fresh. Zum Schluss gibt man kleingeschnittenen Bärlauch dazu. Der Bärlauch selbst sollte nicht mehr erhitzt werden.

Sauce über die Gnocchi verteilen. Gut passt ein grüner Salat dazu.

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