F.X. Mayr - 1 von 42
Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution heißt meine Devise für die heurige Fastenzeit - nach F.X Mayr.
Diese heilkundliche Kur - ich nenne sie lieber Therapie - entgiftet den Körper, vor allem den Darm und setzt die Selbstheilung in Gang. Ich hoffe in Richtung meiner Migräne, meinen Magenschmerzen und Verspannungen - die durchaus aus einer Übersäuerung des Körpers entstehen könnten…. unter anderem.
Am Freitag war ich das erste Mal bei “meiner Mayr-Ärztin”. In einem ausführlichen Gespräch und einer gründlichen Untersuchung wurde die Sinnhaftigkeit dieser Therapie für mich abgeklärt.
Ich bin 1. fit genug, um sie “durchzustehen”, 2. stehen die Chancen gut, grundsätzlich einiges an meiner Ernährung zu ändern und 3. könnten meine Beschwerden gelindert werden.
Mein “Kurplan” sieht so aus, dass in den ersten 7 Tage die sgn. Vorkur durchgeführt wird, die nächsten 14 Tage die Hauptkur und die restlichen 21 Tage die Ausleitung bzw. der Aufbau stattfindet. Klingt doch spannend :-).
In den nächsten 7 Tagen verzichte ich allmählich auf schwerverdauliche Lebensmittel - Fett, Fleisch, Wurst, Käse, Zucker, Vollgetreide, Rohkost, Salat, Obst usw. bis hin zum Kaffee!!!! Alkohol ist natürlich auch untersagt. Morgen darf ich noch eine Ausnahme machen, ist ja schließlich Fasching ![]()
Ob ich auf meine Genusszigarettchen auch verzichte, mag ich nicht beschwören. Sollte ich eigentlich, zumindest während der Hauptkur. Meine Ärztin sagt: “Die beste Gelegenheit, sich das Rauchen abzugewöhnen. Elender als elend kann es Ihnen ja nicht gehen!”. Klingt nicht sooo verlockend - oder doch?
Morgens wird 1/4 Liter warmes Wasser mit Bittersalz getrunken, eine Basenpulverkapsel hinuntergespült, Viscum album- und Goldrutetropfen eingenommen (gut für Niere und Leber). Eine halbe Stunde später soll ich frühstücken, was mir nicht leicht fällt. Das bin ich nicht gewöhnt und ich fühle mich auch nicht wirklich wohl dabei. Das sollte ich “lernen”.
Mittags nochmal die Pflanzentropfen und Basenpulver - auf den Leberwickel, den ich VOR dem Mittagessen machen soll, habe ich doch glatt vergessen - und abends gibts Kräutertee, Mariendisteltropfen und nochmals einen Leberwickel vor dem Schlafengehen. Essen soll ich abends wenig bis nix.
Tag 1 verläuft sehr gut - ist ja nicht weiter tragisch… der Abend kommt ja erst. Keine Chips zum Fernsehen und keine Erdnüsse vor dem Bildschirm und auch keine Popcorn.. und auch keine Schokolade und …








