… in Klagenfurt.
Am Donnerstag um 15.oo Uhr holte ich die ersten Fotoholiker an einer Autobahnraststätte in Pörtschach am Wörthersee ab. Begleitet wurden Rolf, Erwin und AT von Wind und Regen. Der Begrüßungskaffee schmeckte dennoch wunderbar.
Eine Stunde später ging es Richtung Klagenfurt in die Pension. Rasch hatten die Drei ihr Gebäck in die Zimmer transferiert und es ging los.
Bei der ersten kleinen Runde durch Klagenfurt behinderten Regenschirme unsere Sicht, also entschlossen wir uns, den Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen zu lassen. Die deutschen Gaumen wurden mit kärntner Kulinarik verwöhnt (zumindest hat sich keiner nachteiliges anmerken lassen *gg*).

Am Freitag pummelten wir bei Sonnenschein durch die Klagenfurter Innenstadt. Ich konnte einige Sagen und Legenden rund um Denkmäler, Gebäude und Personen der Stadt anbringen und führte die fotoholisch veranlagten Gäste zu ebensolchen Motiven. Die 225 Stufen auf unseren Stadtpfarrturm meisterten alle mit Bravour. Die Aussicht ist schön und weitläufig.
Zu Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Villach - Landskron. In einem urigen Lokal traf dann auch Sönke zu uns. Nach der verdienten Stärkung schlenderten wir durch den “Affenberg” von Landskron und schossen viele Fotos (für den Tierwettbewerb bei den Fotoholikern!)

Die Burg auf der Anhöhe bietet viele Plätzchen, um einerseits die Landschaft zu genießen und andererseits gemütlich zu plaudern und fachkundige Fototipps auszutauschen. Die Greifvogelwarte hatte leider schon geschlossen - schade drum, aber das kann ja irgendwann nachgeholt werden!

Am Abend wurde Sönke noch im Schnelldurchgang durch Klagenfurt gelotst, um dann bei einem gepflegten Bierchen (oder einem Glas Wein) in einem Brauhaus den Tag ausklingen zu lassen. Für Nachtaufnahmen reichte es nicht mehr! *s*
Der Samstag führte uns zum Wörthersee. Vom Schiff aus wurden die schönsten Motive ins Visier genommen, das Ziel war Maria Wörth. Mehr als die Winter- und Sommerkirche und einen guten Kaffee gönnten wir uns nicht. Die Zeit für die Rückfahrt drängte. Sie wiederum war äußerst entspannend.

Wir ließen uns an Deck des Schiffes auf Liegenstühlend dösend die Sonne ins Gesicht scheinen - was übrigens den ein oder anderen Sonnenbrand nach sich zog!

Nach einem Einkaufsstopp ging es Richtung Keutschach zum Pyramidenkogel. Gigantische Aussicht vom hohen Turm über das Vierseental auf der einen Seite und dem Wörthersee bis weit ins Hinterland auf der anderen Seite. Die Kameras kamen kaum zum Stillstand.

Das nächste Ziel - Minimundus, die kleine Stadt am Wörthersee - mussten wir auslassen. Die Zeit ist und bleibt ein Feind. Stattdessen spazierten wir noch gemütlich durch Velden am Wörthersee.
Wieder in Klagenfurt angekommen knurrten die Mägen. Ein typisch kärtnerisches Essen schaffte Abhilfe - diese Notwendigkeit stahl uns allerdings das Fotografieren des Alpenglühens und den Sonnenuntergang. Naja - dafür einigten wir uns auf ein entspanntes Abschiedspläuschchen am Ufer des Sees. Als weitere Entschädigung gönnten wir uns bis fast Mitternacht Nachtaufnahmen in der Stadt.
Nun hieß es aber endgültig Abschied nehmen - immerhin hatten meine Gäste aus Deutschland heute eine lange Autofahrt vor sich.
Die Stimmung in diesen Tagen war harmonisch, freundschaftlich und nicht nur fotografisch angehaucht. Wir hatten jede Menge Spaß miteinander und lernten uns wieder (nach dem Treffen in Tübingen letztes Jahr) ein Stückchen mehr kennen. Für mich war es noch besser als erwartet - schreit nach Wiederholung! So gesehen danke ich Sönke, Rolf, Erwin und AT, dass sie die weite Fahrt auf sich genommen haben und ich ihnen die Landschaft meiner Heimat vor die Fotolinse servieren konnte!