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Beiträge der Kategorie 'Kärnten'

Wörthersee

Bei Sönke gibt es ein wunderschönes Foto vom Wörthersee und eine wissenswerte Ausführung dazu.

Erinnert mich

  • an das Treffen einiger Fotoholiker Mitte Mai
  • daran, dass ich noch nicht mal alle Fotos archiv- oder webtauglich in Form gebracht habe
  • dass ich noch immer keinen Bericht für das Foho-Forum geschrieben habe
  • aber auch an unsere schöne Landschaft, die ich täglich genießen kann.

Tja, der nächste Regentag kommt bestimmt.

UPC Triathlon Klagenfurt

Wer heute im Strandbad Klagenfurt war, kam nicht drum herum. Dort wurde ab 14.00 Uhr der UPC Triathlon Klagenfurt durchgeführt - sozusagen als Auftakt zum Ironman am 8. Juli 2007.

Kamera hatte ich leider keine dabei - schade. Aber dafür gibt es ja Professionisten. Einige Bilder und einen Bericht zum Wettkampf gibt es zum Beispiel auf der Homepage der Kleinen Zeitung. Spannend war es allemal, den Start der Schwimmer mitzuerleben. Immerhin starteten 800 Teilnehmer in zwei Etappen zwischen den Brücken im Strandbad bei vollem Badebetrieb. Die Radetappe habe ich nicht mitverfolgt, der Lauf führte jedoch direkt vor meinem Liegestuhl vorbei. ;-)

Tolle Leistungen - wie immer bei solchen Wettkämpfen. Ich bin auch immer wieder aufs Neue erstaunt, wieviele “scheinbar” untrainierte und ältere Menschen hier mitmachen. Alle Achtung!

Bowling

Der letzte Kegelabend ist schon eine Weile her, ein wahrer Fan davon war ich allerdings nie. Nun habe ich mich bereits das zweite Mal - oder besser gesagt, die ganze Familie - in Bowling versucht. Entweder liegt es an der relativ neuen Anlage in unserer Bowling-Arena oder an den bunten Bällen *g* - mir macht es Spaß!

Darin werde ich mich wohl öfter versuchen - ich hoffe, mit etwas mehr Geschick als gestern. *grinsel*. Zwar waren einige Würfe nicht schlecht, aber nach drei Spielen lag ich ziemlich weit hinten. Naja…

Das Kegelspiel an sich ist übrigens schon sehr alt. Es war bereits in der Antike oder bei den alten Ägyptern bekannt. An den Bahnen und der Technik wurde lange gefeilt. Schiller und Goethe waren begeisterte Kegler, habe ich gelesen. In der Neuzeit wurde das Kegeln allerdings als Wett- und Glücksspiel sehr strapaziert bis es letztendlich verboten wurde. 1837 - sagt Wikipedia - wurde dann Bowling als List gegen dieses Verbot “erfunden”. Zehn statt neun Kegel, anders aufgestellt und andere Zählweise - das Bowling war geboren.

Fotoholiker - Treffen

… in Klagenfurt.

Am Donnerstag um 15.oo Uhr holte ich die ersten Fotoholiker an einer Autobahnraststätte in Pörtschach am Wörthersee ab. Begleitet wurden Rolf, Erwin und AT von Wind und Regen. Der Begrüßungskaffee schmeckte dennoch wunderbar.
Eine Stunde später ging es Richtung Klagenfurt in die Pension. Rasch hatten die Drei ihr Gebäck in die Zimmer transferiert und es ging los.

Bei der ersten kleinen Runde durch Klagenfurt behinderten Regenschirme unsere Sicht, also entschlossen wir uns, den Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen zu lassen. Die deutschen Gaumen wurden mit kärntner Kulinarik verwöhnt (zumindest hat sich keiner nachteiliges anmerken lassen *gg*).

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Am Freitag pummelten wir bei Sonnenschein durch die Klagenfurter Innenstadt. Ich konnte einige Sagen und Legenden rund um Denkmäler, Gebäude und Personen der Stadt anbringen und führte die fotoholisch veranlagten Gäste zu ebensolchen Motiven. Die 225 Stufen auf unseren Stadtpfarrturm meisterten alle mit Bravour. Die Aussicht ist schön und weitläufig.
Zu Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Villach - Landskron. In einem urigen Lokal traf dann auch Sönke zu uns. Nach der verdienten Stärkung schlenderten wir durch den “Affenberg” von Landskron und schossen viele Fotos (für den Tierwettbewerb bei den Fotoholikern!)

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Die Burg auf der Anhöhe bietet viele Plätzchen, um einerseits die Landschaft zu genießen und andererseits gemütlich zu plaudern und fachkundige Fototipps auszutauschen. Die Greifvogelwarte hatte leider schon geschlossen - schade drum, aber das kann ja irgendwann nachgeholt werden!

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Am Abend wurde Sönke noch im Schnelldurchgang durch Klagenfurt gelotst, um dann bei einem gepflegten Bierchen (oder einem Glas Wein) in einem Brauhaus den Tag ausklingen zu lassen. Für Nachtaufnahmen reichte es nicht mehr! *s*

Der Samstag führte uns zum Wörthersee. Vom Schiff aus wurden die schönsten Motive ins Visier genommen, das Ziel war Maria Wörth. Mehr als die Winter- und Sommerkirche und einen guten Kaffee gönnten wir uns nicht. Die Zeit für die Rückfahrt drängte. Sie wiederum war äußerst entspannend.

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Wir ließen uns an Deck des Schiffes auf Liegenstühlend dösend die Sonne ins Gesicht scheinen - was übrigens den ein oder anderen Sonnenbrand nach sich zog!

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Nach einem Einkaufsstopp ging es Richtung Keutschach zum Pyramidenkogel. Gigantische Aussicht vom hohen Turm über das Vierseental auf der einen Seite und dem Wörthersee bis weit ins Hinterland auf der anderen Seite. Die Kameras kamen kaum zum Stillstand.

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Das nächste Ziel - Minimundus, die kleine Stadt am Wörthersee - mussten wir auslassen. Die Zeit ist und bleibt ein Feind. Stattdessen spazierten wir noch gemütlich durch Velden am Wörthersee.
Wieder in Klagenfurt angekommen knurrten die Mägen. Ein typisch kärtnerisches Essen schaffte Abhilfe - diese Notwendigkeit stahl uns allerdings das Fotografieren des Alpenglühens und den Sonnenuntergang. Naja - dafür einigten wir uns auf ein entspanntes Abschiedspläuschchen am Ufer des Sees. Als weitere Entschädigung gönnten wir uns bis fast Mitternacht Nachtaufnahmen in der Stadt.

Nun hieß es aber endgültig Abschied nehmen - immerhin hatten meine Gäste aus Deutschland heute eine lange Autofahrt vor sich.

Die Stimmung in diesen Tagen war harmonisch, freundschaftlich und nicht nur fotografisch angehaucht. Wir hatten jede Menge Spaß miteinander und lernten uns wieder (nach dem Treffen in Tübingen letztes Jahr) ein Stückchen mehr kennen. Für mich war es noch besser als erwartet - schreit nach Wiederholung! So gesehen danke ich Sönke, Rolf, Erwin und AT, dass sie die weite Fahrt auf sich genommen haben und ich ihnen die Landschaft meiner Heimat vor die Fotolinse servieren konnte!

Wörthersee Mandl

Wenn man spätabends mit dem Boot den Wörthersee an der “Schwarzen Wand” durchstreift, hört man - so man will - leise Glocken läuten. Eine Sage gibt eine Erklärung dafür:

053.jpgSie erzählt, dass vor vielen Hunderten von Jahren eben an dieser Stelle prunkvolle Häuser standen. Die Bewohner waren reich, aber Reichtum erzeugt auch Übermut und Leichtsinn. Die strengen Sitten wurden missachtet, das Leben bestand allein aus Gelagen und Völlerei.
So geschah es, dass am Vorabend des Ostersonntags die ermahnenden Glocken nicht beachtet wurden. Die Menschen feierten ausgelassen weiter bis sich die Tür öffnete und ein kleines, ergrautes Männchen im Tanzsaal erschien: “Oh, ihr Schwelger, wisst ihr nicht, welche Feier wir morgen begehen? Kehret heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!”
Die Gesellschaft lachte ihn aus und füllte die Weinbecher erneut, sie tanzten ausgelassen durch den Saal.
Kurz vor Mitternacht erschien der Alte ein weiteres Mal. Unter seinem Arm hielt er ein kleines Fässchen. Seine Mahnung brachte im wieder nur Gelächter.
Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erlöschten, die Mauern erzitterten, Regen stürzte hernieder und ein furchtbares Gewitter brach los. Aus dem Fässchen des Alten entströmten endlose Wassermassen. Sie überfluteten die Räume, die ganze Stadt, die ganze Gegend und ertränkten deren Bewohner.
So entstand der Wörthersee.
In seinen Tiefen hausen von nun an furchterregende Wasserschlagen und große Fische in Palästen und Kirchen, deren Glocken nicht verstummen wollen.

Kärntner Osterjause

Osterjause

Es ist natürlich erst morgen nach der Osterweihe soweit, aber Vorbereitungen müssen schon heute getroffen werden. Kochen und Backen stimmt eben auch auf das Osterfest ein.

Zu einer Osterjause gehören ein saftiger Beinschinken, Rinds- und Schweinszunge und geselchte Würstel. Dazu gibt es Kärntner Reindling, Osterpinze, Nuss- und Mohnstrudel und (bei uns) mein Osterbrot nach einem Geheimrezept ;-) - außerdem frischer Kren, Eierkren und Apfelkren sowie jedem sein Osterei.

Nach einer Fastenwoche also genau das Rechte! *grinsel* In wie weit ich heuer mitgenießen kann, wird sich wohl am Tisch entscheiden. (mein Magen - ein ungutes Leiden).

Kärntner Reindlingman nehme:
für den Teig:
500 g glattes Mehl, 30 g Germ (frische Hefe), 1/4 l Milch, 3 Eidotter, 80 g Feinkristallzucker, eine Prise Salz, geriebene Zitronenschale, 1 Päckchen Vanillezucker, 60 g Butter
für die Fülle: 70 g Butter, 70 g gehackte Walnüsse, 80 g Rosinen, 50 g Feinkristallzucker, reichlich Zimt

man mache damit folgendes:
Germ und ein Drittel der lauwarmen Milch verrühren. Dann ein wenig Mehl einmengen, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht = Dampfl. Das Dampfl mit Mehl bestauben und zugedeckt ca. 15 Minuten rasten lassen. Restliche Teigzutaten mit zerlassener Butter vermischen, unter das Dampfl mengen, gut verkneten und zugedeckt bis zur Hälfte aufgehen lassen (an einem warmen, zugfreien Ort). Danach den Teig ausrollen und mit flüssiger Butter bestreichen. Walnüsse und Rosinen gleichmäßig auf den Teig verteilen, mit Zucker und Zimt bestreuen, zu einer Rolle formen und in eine ausgebutterte Gugelhupfform legen. Teig nochmals bis zur Hälfte aufgehen lassen und im vorgeheizten Backrohr auf mittlerer Schiene bei 160 °C etwas mehr als eine halbe Stunde backen. Augekühlt mit Streuzucker bestreuen.

Den Namen hat der Reindling (auch Reinling) deshalb, weil er ursprünglich nicht in einer Gugelhupfform, sondern in einem feuerfesten Topf (= kärntnerisch Reindl, Reinl) gebacken wurde.

Frohe Ostern!

Starmania on Tour

Kinderwunsch erfüllt.

Die 12 Finalisten aus der 3. Staffel von Starmania touren durch Österreich. Gestern heizten sie in der Villacher Stadthalle rund 3500 Fans - im Durchschnittsalter von 15 Jahren - ein. Das Durchschnittsalter ergibt sich wohl deshalb, weil auf 6 - 12jährige mindestens ein Elternteil kommt ;-) - und wir Vier mittendrin.

Unser Kleinster war im “Kindergraben” gut aufgehoben. So hatte er beste Sicht vor den ersten “Hysteriereihen”. Dort musste sich allerdings unserer Größerer ins Gedränge wühlen. Zwischen laut kreischenden Mäderls. Wir “Alten” hatten auch von weiter hinten eine gute Sicht auf die Bühne und konnten das Konzert und das Geschehen entspannt genießen. Die Kamera ist uns allerdings am Eingang abgenommen worden. Meine Händibilder sind nicht sooo berauschend.

Die 12 Starmaniacs gaben ihr Bestes. Kann sein, dass ich die beiden letzten Staffeln und deren Teilnehmer verdrängt habe. Aber DIE sind wirklich gut - frisch, spritzig, witzig, gewinnend. Einige stellen bereits ihre eigenen Songs vor, vier Burschen formieren sich zu einer Band, ein Kandidat wird uns beim Eurovisionssongcontest vertreten… rundum alle Achtung!

Naja - ohne Kinder wäre mein Mann und ich wohl gestern nicht in der Villacher Stadthalle gelandet - aber es war ein spaßiger Abend!

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  • Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es.
    Wilhelm Busch
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