Eine Sekunde
Eine einzige Sekunde kann ein ganzes Leben verändern…. und nichts ist, wie es war.
Winter ist es heuer kein wirklicher, die geplante Buchung für einen Schiurlaub in den Semesterferien ist uns zu riskant. Wahrscheinlich wären wir ohnehin schon viel zu spät dran und -gsd- haben wir nicht schon im Herbst gebucht. Schade trotzdem, denn der letzte Schiurlaub liegt nun schon wieder vier Jahre zurück. Mehr als tageweises Pistenvergnügen gönnten wir uns seit dem nicht mehr. Aber - auch wenn nun die Pisten mit Kunstschnee ausgestattet sind, so ist doch eine grüne Umgebung nicht das Wahre.
Nun sind wir am Überlegen, ob denn eine Woche “Sommerurlaub im Winter” nicht sinnvoller wäre.
Bisher dachte ich ja immer, so eine Auszeit aus dem heimischen Winter ist nur etwas für Weicheier *grinsel*. Für Leute eben, die dem Winter entfliehen wollen, weil sie sich den rauen Gegebenheiten nicht stellen wollen. Schneeschaufeln bei Minusgraden ist nicht jedermanns Sache.
Einige Vorteile hätte so ein Urlaub schon. Wenn ich überlege was ein neues Paar Schi kostet, käme ich dafür all inkl. mindestens nach Thailand. Für eine einzige Liftkarte bekäme ich einen Leihwagen für vier Personen und für den berühmten Kaiserschmarrn in der urigen Hütte könnte ich mich dort wahrscheinlich tagelang bestens verköstigen…. mit warmen Sonnenstrahlen pur!
Mal sehen - Kataloge habe ich genug zum Schmökern… und auch Last-Minute-Angebote. Damit meine ich allerdings Urlaubskataloge, nicht solche für Schiausrüstung - die ist komplett.
40 - was nun? Mit diesem Suchbegriff wurde mein Blog gefunden. Naja - Lösung findet man hier bestimmt keine
In genau 143! Tagen bin ich ebenfalls 40. Vielleicht habe ich dann ein Rezept.
40 - für alle darüber wohl ein Lächeln wert - für jeden Enddreißiger ein kleines Drama….
…oder Rundflug wie es so schön heißt. Heute nur am PC - ich muss meine vielen Bilder sortieren und (endlich) archivieren. So durchlebt man das vergangene Jahr nochmals ;-))

Außerdem bin ich gerade dabei, eine neue Online-Galerie zu fertigen, aber das kann noch dauern. Eine größere Ansicht der Bilder lässt also noch auf sich warten.
Apropos Bilder, wenn du auch gerne fotografierst - und dich gerne mit anderen Hobbyfotografen austauschen möchtest, kann ich die Plattform der Fotoholiker empfehlen.
Es fällt immer eine erste Schneeflocke,
was auch für ein Gewimmel nachher kommen mag.
sagte Jakob Corvinus und Recht hat er - logisch.
Die erste Schneeflocke fiel heute am Nachmittag und dann noch jede Menge, leider gesellt sich ab und an auch Regen dazu.
Könnte sich dennoch für eine weiße Weihnacht ausgehen…
In ein Schlagloch gefallen bin ich (noch *g*) nicht - wie im letzten Kommentar gefragt.
Oder doch? Viel Arbeit - wenig Freizeit, das ist mein hausgebackenes Schlagloch. Um der Sturzgefahr zu entkommen, muss man hin und wieder auf die rechte Balance achten - für sich selber etwas tun.
Zum Beispiel ein Kurzurlaub in den Bergen.
Tagsüber beim Wandern abschalten, die Natur erleben und (auch aufgrund mangelnder Kondition) den Körper spüren. Danach Wellness pur, Ausgleich durch Schwimmen, Saunieren und Massagen. Am Abend darfs dann wieder ein wenig deftiger werden - Südtirol ist ja bekannt für seine musikalischen Auswüchse. Walzer und Polker haben wir - mein Mann und ich - jetzt wieder perfekt drauf ![]()
Im Herbst ist in Südtirol allerorts Törggelen angesagt, also kulinarische Köstlichkeiten und neuer Wein in geselliger Runde.
Das alles haben wir hier genossen: Bergschlössl in Lüsen
Und nun bin ich wieder fit für neue Aufgaben und auch für neue Einträge in dieses Blog ![]()
Gestern habe ich geschrieben, dass Ehemänner mitunter recht nützlich sein können. Nach über neuen Jahren Ehe kann ich das ehrlich bestätigen.
Von Kind an hatte ich vor, keinesfalls zu heiraten. Bis Mitte 20 war an diesem Entschluss nicht zu rütteln - und dann begann die Zeit als ich lauter glückliche Familiengründungen im Freundeskreis beobachten konnte. Da muss also doch etwas dran sein! Einige Jahre schwankte ich und überlegte, ob ein Ehemann denn wirklich zweckmäßig ist. Nach langem Für und Wider und reiflichster Überlegung kam ich zum Entschluss: ER IST! Wenn nicht zweckmäßig, dann doch zeitweilig praktisch und angenehm - und nützlich wie sich später heraussellt *g*.
Mittlerweile stand die 30 schon sehr nahe, die innere Uhr tickt.
Ein Ehemann - aber woher nehmen? Die besten Exemplare stehen schon lange unter Exklusivvertrag und stehlen kommt nicht in Frage. Die Wahl des “idealen Mannes” gestaltete sich nicht einfach.
Am offenen Markt befanden sich lediglich ausrangierte Ritter, trendige Machos, beziehungsarme Neurotiker, dressierte Grizzlybären, müde Wölfe, einsame Jäger und charmante Langweiler im Angebot.
Der ideale Mann aber ist völlig normal!
Äußerlichkeiten sind mir dabei gar nicht wichtig, völlig egal. Die inneren Werte zählen.. obwohl würde ich zwei mit den gleichen inneren Werten finden, hätte der von Schönheit benachteiligte wohl keine Chance. Man will ja schließlich seinen Freundinnen nicht die zweite Wahl präsentieren.
Was täte ich mit einem intoleranten Mann? Das ewige Gemotze wäre unterträglich!
Ein militanter Nichtraucher dürfte es nicht sein. Ich genieße gerne hin und wieder eine Zigarette - und wenn ich schon Genuss erwähne: Genuss erkennt man auch daran, wie jemand seine Speisen zu sich nimmt. Der eine isst, der andere genießt - wenn jemand gutes Essen nicht genießen kann, ist er auch sonst zu nichts zu gebrauchen.
Ein Antialkoholiker kommt auch nicht in Frage! Einen Säufer will ich natürlich auch nicht. Es gibt diese herrlich begnadeten Genusstrinker, die sowohl den kostbaren Tropfen als auch den kostbaren Moment schätzen.
Er soll ein guter Zuhörer sein, der das Niveau der klischeehaften Sprache der Männer überschritten hat. Soll heißen, ab und zu ein Zuspruch in ganzen Sätzen tut schon sehr gut!
Er muss kritikfähig sein und im Gegenzug darf er seine Kritik auch in geeigneten Momenten aussprechen. Aber nur dann! Die falschen Worte im falschen Moment zerstören nicht nur einen gemütlichen Abend.
Sensibilität in Sachen Durchsetzungsvermögen sind nicht von großem Nachteil und werden durchaus positiv belohnt.
Der ideale Mann sollte mir ruhig ein bis zweimal fremd gehen, damit er weiß, was er nicht versäumt hat. Dass ich zwischendurch auch an dem interessiert bin, was ich versäumen könnte, ist doch nur im Sinne der Gleichberechtigung.
Das wären die wichtigsten Ansatzpunkte. Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und geistige Präsenz in allen Lebenslagen brauche ich ja nicht extra erwähnen. Völlig normal - sagte ich doch schon! Verlange ich zuviel?
Übrigens: Sterne braucht er mir nicht vom Himmel holen - sie sind so unhandlich. Kleine Mitbringsel wie Glitzersteinchen oder hübsch geformtes Edelmetall tun es auch.
Ich habe ihn gefunden – MEINEN idealen Mann! Nicht zuletzt weil er keiner war, der den Fehler hatte, nach der idealen Frau zu suchen….

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