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Beiträge der Kategorie 'Alltägliches'

Regentag

… schon ist er da - der Regentag.

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Ich habe trotzdem keine besondere Lust auf Maus und Bildschirm. ;-)

Pflegeleicht

Heute habe ich eine Schulfreundin getroffen, die ich schon viele Jahre nicht mehr gesehen habe. Sie schob einen Kinderwagen mit Zwillingsmädchen, an der Hand hatte sie ein älteres Mädchen mit Zöpfchen und herzigem Sommerkleidchen.

“Ach, du hast zwei Buben - wie pfelgeleicht - beneidenswert” - war ihr Kommentar zu meiner Familiensituation.

Drei Kinder sind sicher nicht einfach zu “pflegen” (welch unpassendes Wort im Zusammenhang mit Familienleben und Kindererziehung), aber Buben sind nicht einfacher im alltäglichen Umgang als Mädchen. Kinder sind Kinder. Ich weiß nicht welche geschlechtsspezifischen Macken Mädchen haben, aber ich weiß, dass ich einen rebellischen 11-jährigen und einen sturköpfigen 9-jährigen ins Leben führen soll.

Pflegeleicht sind einige meiner Wäschestücke, die suche ich beim Kauf auf diese Eigenschaft hin aus - aber pflegeleicht sind Kinder wohl nie. Wäre doch zu bequem und absolut keine Herausforderung an eine Elternschaft.

Hundstage

… ja, das sind sie - 32 Grad - im Schatten! Wer nicht das Privileg hat, sich nach der Arbeit in einem kühlen See Erfrischung zu gönnen, der hat es diese Tage nicht leicht.
Ich schon - das Strandbad am Wörthersee ist nicht weit ;-)) .. und hier verbringe ich dann natürlich meine Nachmittage. Heute war es allerdings um 20.00 Uhr der Temperatur nach schönster Nachmittag.

Wer nicht in der Hitze arbeiten will, muß in der Kälte Hunger leiden.
(deutsches Sprichwort)

Diese Worte zum Trost für alle, die es nicht so einfach haben, der Hitze zu entkommen. Aber den Sternen nach, kommt es demnächst noch heißer!

Im Sternbild des Hundes erleuchtet ein Stern von bedeutender Größe und dieser ist der hellste Stern der Sphäre. In unseren Breiten liegt der Aufgang des Hundssternes in der heißesten Jahreszeit, deshalb werden die heißen Sommertage auch Hundstage genannt. Diese Tage galten als Unglückstage. Schädliche Auswirkung hatte im besonderen Maße die Mittagssonne, sodass man sie zu meiden hatte. Das Trinken von kaltem Wasser an Hundstagen wurde für eine Reihe von Erkrankungen verantwortlich gemacht und war somit sehr bedenklich. So galt auch die Ansicht, dass man an Hundstagen nicht baden darf, da das Wasser vergiftet sei. In machen Gegenden wurden auch Gottesdienste eingestellt, das Aderlassen unterblieb, denn man fürchtete das Blut nicht stillen zu können. Viele weitere Sorgen galten diesen Tagen: so wurde nicht geheiratet, weil man eine unglückliche Ehe fürchtete oder kein Holz geschnitten, weil dieses nicht gut brennen würde.
Im alten Rom galten Menschen, die an diesen Tagen geboren wurden, als besondere Unglücksraben. Allerdings waren sie vor dem Ertrinkungstod weitgehend geschützt.
Viele weitere Wetterorakel und andere im Volksglauben entstandene Weisheiten spinnen sich um die Hundstage, die heute kaum noch wahrgenommen oder besser gesagt für wahr genommen werden.

Kräutergarten

Ich habe ein kränkeldens Kind zu versorgen! Nicht, dass ich DAS nicht will, aber nicht bei so einem Wetter! Ich will raus!
Ich hoffe, morgen geht es ihm wieder besser. Ein Magen- Darmvirus hat unsere Familie schon eine Weile fest im Griff. Es trifft jeden von uns … außer mich, weil ich ohnehin schon seit Wochen meinen Magen mit Medikamenten füttere. ;-)

Aus der Natur gibt es ebenfalls Hilfe für solche Beschwerden: Kamille zum Beispiel, aber auch Basilikum, Oregano, Rosmarin, Eibisch und bestimmt noch viele mehr. Wie gut, dass ich mich aus dem Kräutergarten bedienen kann.

071Die Kunde über die Heilkraft der Kräuter lässt sich bis in Urzeiten der Menschheit zurückführen. Jede Hausfrau, die Kräuter über Salate streut, mit Gewürzen und Kräutern exquisiten Speisen erst ihr unnachahmliches Credo verleiht, handelt demnach im Sinne jahrtausende alter Traditionen. Denn diese edlen Zutaten, die uns die Natur kostenlos zur Verfügung stellt, beinhalten weitaus mehr als Geschmacksverfeinerungen. Alle Kräuter sind gleichzeitig auch Heilkräuter. Archäologen fanden auf Pfahlbauten aus der Jungsteinzeit Reste von Mohn und Kümmel.
Mit sicherem Instinkt nutzten Naturvölker die Heilkräfte der Pflanzen. Dass sich um manche Pflanzen so Sagen und Geschichten ranken, verwundert wenig. Knoblauch soll etwa böse Geister abwehren oder die unzähligen Geschichten über Liebeszauber und das Erhalten ewiger Jungend sind nur zwei Beispiele dafür. Heute kann man wissenschaftlich erklären, dass manche Pflanzen eben aufgrund eines Schwefelgehaltes antibakteriell wirken oder gewisse Düfte bestimmte Gemütsstimmungen hervorrufen.

Die ältesten Heilkräuterkundler waren in China beheimatet. Um 3700 v.Chr. beschrieb der chinesische Kaiser Shin-Nong im ersten bekannten Heilpflanzenbuch mehr als 200 Kräuter. *Die Kraft deines Körpers liegt in den Säften der Kräuter* schloss er daraus. Die Assyrer, Chaldäer und Ägypter beschäftigten sich ebenfalls in hohem Maße mit Kräutern. Die große Zeit der Kräuterkundigen brach dann aber in der griechischen und römischen Antike an. Dieses Wissen war nahezu 2000 Jahre lang die Basis der abendländischen Medizin. Der berühmte Arzt Hippokrates (460 - 337 v.Chr. setzte nachweislich gezielt Pflanzen zur Unterstützung seiner Therapien ein. Der *Vater der Botanik* Theophrastus (372 - 287 v.Chr.) verfasste ebenso wie Aristoteles eine umfangreiche Heilpflanzenlehre. Die gesamte europäische Heilpflanzenkunde hat sich aus dieser Literatur entwickelt. Ein bedeutender Kräuterforscher des Altertums war auch der im kleinasiatischen Pergamon geborene Arzt und Philosoph Claudius Galenus, der durch seine Selbsterprobungen Aufsehen erregte. Es würde hier den Rahmen sprengen weitere historische Persönlichkeiten aufzuzählen.
Schließlich wurde vor allem durch Klostergärtner dieses Wissen über die Alpen in unseren Raum getragen.

Nicht nur die Medizin beschäftigte sich mit Kräutern. Von der griechischen Dichterin des klassischen Griechenland ist bekannt, dass sie ihr Haar mit Majoran salbte und die Kniekehlen mit Minze einrieb. Kleopatra soll den Duft von Nelken und Zimt bevorzugt haben. Wellness und Kosmetik standen auch damals schon hoch im Kurs.

Heute besteht die Möglichkeit, Kräuter in Labors chemisch zu analysieren und die Wirkstoffe zu extrahieren. So werden die wirkungsvollen Inhaltsstoffe bestätigt. Ätherische Öle, Bitterstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und viele andere Substanzen verbergen sich in nur einer Pflanze.

Bikinifigur

Sonnenschein und dementsprechende Temperaturen bedeuten vielerlei - unter anderem auch Badefreuden. Ich liebe es, den See, die Strandbäder zu genießen. Ein Aufenthalt ist recht kurzweilig und es ist für den Körper sehr wichtig, wenn er von den Sonnenstrahlen gestreichelt wird. Das hebt die Laune ungemein!

Gestern hat mich eine Freundin angerufen, ob ich am Nachmittag einen Kaffee mit ihr trinke. In ihrem ostseitig gelegenen Wohnzimmer hätten wir es auch nicht so heiß und sehr gemütlich. Ich will raus bei diesem Wetter! Den Vorschlag, dass wir uns im Strandbad treffen, dort ausgiebig tratschen und einen Kaffee schlürfen, hat sie abgelehnt: “Du, ich hab es heuer noch nicht geschafft, meine Figur…. Ich mag nicht ins Bad - vielleicht nächste Woche!”

*häh* frage ich mich da! Was soll den nächste Woche anders sein? Die ein, zwei Kilo - und schon hebt sich das Selbstbewusstsein???

Und mal ehrlich, wer schaut denn schon ständig “hin”? Ich habe es am Samstag getan - absichtlich… da gab es die Schlanken, die trotzdem an Cellulite leiden, die Langbeinigen, denen es entschieden an Oberweite fehlt oder umgekehrt, die Molligen mit ihren Speckröllchen, die völlig Unproportionalen.. die einigermaßen “Normalen” - doch die wirklich perfekte Figur habe ich nicht gesehen. Wundert mich auch nicht: es ist immerhin kein Treff der Models und ständig an der Figur arbeitenden Promis, die aus ihrem Körper Kapital schlagen müssen - nein es ist ein Platz, an dem sich die Durchschnittsleiber treffen. So, wie es sein soll. Beobachtet habe ich allerdings, dass ein gut ausgeprägtes Selbstbewusstsein und vorallem eine gesunde Hautfarbe die Figur ungemein strafft ;-) - so gesehen hat meine Freundin wohl auch Chancen, ihren Körper von den Sommerannehmlichkeiten verwöhnen zu lassen.
Ungezwungen und frei von Komplexen.

Zudem befindet sie sich in guter Gesellschaft - in meiner, DIE Bikinifigur strebe ich schon gar nimmer an, wobei das nicht heißen soll, dass .. man sich gehen lässt. Der Blickwinkel und die Erwartung müssen nur ein bisserl korrigiert und den Gegebenheiten angepasst werden. Dann klappt das recht gut.

War dann aber alles kein Thema mehr - gegen Mittag, also Dienstschluss, nahmen die Wolken überhand. Also Kaffee im ostseitigen Zimmer.

Hautsache

Die Haut ist ein wichtiges Organ, es muss also mit Sorgfalt gepflegt werden, um gesund zu bleiben. Soviel ist klar. Also tut man was dafür und informiert sich. Die Umwelteinflüsse heutzutage machen es nur zu notwendig.

Deshalb besuche ich von Zeit zu Zeit eine Kosmetikfachberaterin, die meine Haut auf verschiedene Faktoren prüft und mir Pflegeprodukte empfielt, die etwaige Disbalancen ausgleichen sollen. Soweit so gut - nur - überpflegen ist auch ein Fehler! Deshalb vertraue ich ihr auch nur bedingt ;-)

Heute versuchte sie mir weis zu machen, dass eine spezielle Ampullenpflege unausweichlich ist. Naja - ihre Argumente waren einschlägig, kamen nur bei mir nicht wirklich an. Außerdem war der Preis meiner Ansicht nach ein bisserl überhoben für dieses Produkt. Sie pflegt in diesem Falle, den Preis auf das Jahr aufzurechnen - kostet also quasi nicht mal einen Euro am Tag. Das muss mir meine Haut doch wert sein! Hallo?
Einen Vergleich unterbreitet sie mir: “Wie oft kauft man (leichtfertig und spontan) einen Pullover, der 150 oder gar 200 Euro kostet. Diesen pflegt man mit dem feinsten Waschmittel per Hand, trocknet ihn schonend und behandelt ihn auch sonst “liebevoll”. Wenn er unansehnlich ist, dann schmeißt man ihn weg…. nur unsere Haut kann man nicht wegschmeißen!”

Nett gemeint, aber ich habe mir noch nie einen 200-Euro-Pullover gekauft und habe es auch nicht vor - schon gar nicht leichtfertig und spontan! Wenn dieses Argument die Kunden meiner Kosmetikfachberaterin dahin führt, ihre Cremen und Wässerchen in Massen zu kaufen - wovon ihr Geldbeutel natürlich profitiert, wundert mich allerdings nicht, dass SIE sich bestimmt viele Pullover dieser Preisklasse leisten kann.

Da stimmt die Chemie nicht …

Das kennt doch jeder: Man trifft auf einen Menschen und noch bevor er ein Wort sagt, wirkt er unsympathisch - oder sympathisch. Bei einer spontanen Sympathie denkt man nicht weiter nach. Man lässt die neue Bekanntschaft auf sich zukommen und sie entwickelt sich je nach Engagement.
Ist jemand auf Anhieb unsympathisch, sucht man schon nach dem Grund. Der stellt sich dann auch früher oder später ein. Dann ist alles klar. Aber die Intuition in den ersten Minuten ist trotzdem erstaunlich.
Liegt also doch an der besonderen Chemie. Man kann sich nicht riechen, sagt man auch gerne. Das wird wohl einen Zusammenhang haben.

Trotzdem ist es ab und zu erforderlich, auch mit unsympathischen Menschen Kontakte zu pflegen - und darum bemühe ich mich die nächste Zeit! Vielleicht gibt es doch eine zweite Chance für den ersten Eindruck…

Nein - DU bist es nicht *grinsel*
Schönes Wochenende allerseits.

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