Tempo 30 auf der Piste
Schiunfälle sind ja leider keine Seltenheit. Menschen mit unterschiedlichem Können bewegen sich auf relativ engem Raum und haben das gleiche Ziel: nämlich unten heil anzukommen. Gerade in den letzten Jahren wurde das Material - also die Schier - immer funktioneller. Einerseits sind sie drehungsfreundlicher und leichter zu beherrschen, andererseits werden sie auch immer “schneller”. “Anwendungsfehler” mit diesem Sportgerät enden oft genug im Krankenhaus.
In der Schweiz startet nun der Modellversuch, Tempobegrenzungen auf Pisten einzuführen. Spezielle Messgeräte geben Auskunft über die eigenen Fahrt. Strafen gibt es keine, aber Belehrungen (gut so!).
Nachlese: orf.at
Wenn ich solche Nachrichtenmeldungen lese wird mir richtig warm ums Freizeitschifahrerherzerl. Ich sehe immer wieder Schifahrer auf den Pisten, von denen ich überzeugt bin, dass sie sich nicht wirklich im Griff haben. Das ist auch für geübte Schifahrer gefährlich, weil man ja nicht die ganze Piste im Auge behalten kann. Auch wenn es ein Leichtes ist, seinen eigene Fahrt unter Kontrolle zu halten, so ist man nicht vor Rasern gefeit, die Akutsituationen weder abschätzen können noch wollen.
Ich hoffe, solche Methoden und familienfreundliche Pisten setzen sich durch. Für uns ist es zwar schon ein bisserl zu spät. Auch meine Kinder sind pistensicher und wir Eltern sowieso langjährige Schifahrer. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern als die Kinder jünger waren. Sie fuhren natürlich den Hang brav aus - Bogerl um Bogerl die Bange, dass niemand kommt, der aufgrund seiner Geschwindigkeit und Ungeübtheit, die “Kurve nicht mehr kratzt”.







