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Beiträge der Kategorie 'Alltägliches'

Weihnachtsspeck

In so vielen Blogs habe ich nun davon gelesen, wie man sich bemüht, die figürlichen Nachwirkungen der Feiertage loszuwerden. Kaum Männer schreiben darüber, aber Frauen entwickeln ihre Strategien. Bei “Gedankensprudler” lese ich dazu die Überschrift: "Warum machen wir Frauen uns so nen Kopp ..."
Einerseits wohl, weil Frauen offenbar generell auf ihre Figur eher achten und andererseits weil viele Frauen gesundheitsbewußter sind, in diesem Sinne vorbeugend denken. Männer reagieren doch erst, wenns es irgendwo schmerzt - pauschalisiere ich mal freiweg.

Kürzlich habe ich im Fernsehen - weiß nimmer wo und wann - einen Bericht über “Dicke-Clubs” gesehen. Ja die nennen sich so, oder ähnlich. Übergewichte, meist schwer übergewichtige Menschen, die sich zusammentun, um gemeinsam Spaß zu haben, gemeinsam zu Essen und gemeinsam zu philosophieren, dass Übergewicht gar nicht uncool ist und dass man sich sauwohl fühlt. Übrigens schien mir der Frauen-Männeranteil hier ausgewogen ;-)

Ja klar! Ich glaube keinem übergewichtigen Menschen, dass er keine Probleme hat - sei es gesundheitliche, seelische oder in Bezug auf alltägliche, körperliche Anforderungen. Ich glaube auch keinem spindeldürren, dass er keine Probleme hat. Essstörungen sind nicht vorgesehen in unserer Entwicklung - aber dagegen soll man jedenfalls etwas unternehmen.

Tja - ich selber - mal mehr mal weniger Speck. Den optimalen Weg habe ich auch nicht gefunden. Mich mögen Kalorien ganz besonders und ich die Dinge, in denen sie enthalten sind.
Ich bin nach den Feiertagen auch nicht unbelastet! ;-) - ein paar Entschlackungstage muss ich schon einlegen. Gestern gabs Reis mit Gemüse als Hauptmahlzeit und sonst Äpfel, wann und wie viel ich wollte. Ich wollte gar nicht viel…

Was für ein Tag

Ich erwähnte es hier schon öfter: Montag ist NICHT mein Tag:

Über den Morgen und den stressigen Vormittag im Büro will ich gar nicht erzählen.
Zu Mittag sollte ich noch einige Zutaten für das Essen kaufen - und zwar im Eilmarsch, weil meine Kinder hungrig zu Hause warten. Die paar Lebensmittel waren schnell im Wagerl, an der Kasse gings auch recht flott - und dann stand ich da - vor meinem Auto ohne Autoschlüssel. Ich habe jede Tasche durchkramt - nix, keine Spur von meinem Schlüssel. Ich sage euch, da steht man ziemlich dumm am Parkplatz mit seinen Tüten! Das Geschäft habe ich nochmals “durchsucht”, alle Angestellten befragt - nix.
Zum Glück war mein Mann in der Nähe. Er brachte mir einen Ersatzschlüssl - und dann fängt es an: das große Grübeln! Wo habe ich den nur verschlampt? Zwischen Obst und Salat oder doch an der Fleischtheke? Oder hat ihn mir jemand geklaut? …
Am Abend rief ich im Geschäft an. Ich dachte nach dem Putzen könnte er vielleicht aufgetaucht sein - nicht die Spur! In diesem Fall bin ich froh, dass ich gerne rede - ich schilderte der Verkäuferin noch einmal ganz genau welche Regale ich aufgesucht habe, welche Waren in gekauft habe. Sie hatte wohl ein Schnurlostelefon und ging mit mir per Telefonanweisung das Geschäft ab - und, jaaaaa zwischen den Salathäuptel war er! Mir fiel ein, dass dort das Handy geklingelt hat, ich es mit einer Hand ohne Hinzusehen aus der Tasche zog, mit der anderen Hand ein Sackerl für den Salat abriss und den Blick auf die Radieschen gerichtet hatte.

Der Tag war dann durch den Zeitverlust völlig aus der Balance - und ich auch. Den Schlüssel hole ich morgen ab und zeige mir bei der netten Verkäufern erkenntlich. Ihr Einsatz ist ja auch nicht selbstverständlich.

Eigentlich ist diese Geschichte ja mehr als peinlich ;-). Ich erzähle sie aber trotzdem, weil es bedenklich ist, wie automatisiert, gedankenlos und undbewusst man Alltagsdinge erledigt. Ich musste nämlich wirklich eine Weile grübeln, wo ich den Schlüssel hintat - nämlich immer in die Tasche, oder diesmal doch nicht? - ich musste im Kopferl gründlich recherchieren, welchen Weg ich im Geschäft genommen habe. Das ist gar nicht einfach.

Ich werde mich bemühen, auch Alltagsangeleigenheiten bewusster anzugehen. Abgesehen, dass solche Geschichten kaum ein zweites Mal passieren, kann es nicht schaden - vorbeugend sozusagen.

Jahreswechsel

Einen persönlichen Rückblick auf 2007 hat es an dieser Stelle nicht gegeben. Ich blicke diesmal lieber in die Zukunft. Nur soviel: 2007 war ein Jahr der kleinen Hochs und der weniger kleinen Tiefs. Alles überstanden? Als ob ein Jahreswechsel ein Lebenswechsel ist. Dennoch - es geht mir überaus gut, ich will mich nicht groß beklagen. Manche Probleme erlegt man sich selber auf, manche gilt es einfach zu bewältigen. Also schau ich optimistisch in die Zukunft. Auf ein gutes Neues! Strikte Vorsätze wären nur dazu da, um gebrochen zu werden. Einschränkungen oder ein Umdenken nehme ich mir vor, aber Verbote - nein, warum auch!?

Ich bedanke mich für all die lieben Mails, SMS und Kommentare im Blog zum Jahreswechsel. Für all eure Wünsche und netten Worte - so kann ja nichts mehr schiefgehen. Ich nehme euch beim Wort!
Selber war ich weniger fleißig beim Schreiben oder zeitgerechtem Bedanken - aber ich freue mich ganz bestimmt und denke auch an viele, die es gar nicht vermuten würden ;-)

Ein bisserl mehr als 22 Stunden sind wir nun im Jahr 2008. Wie schnell die Zeit vergeht *grins*.
Der Jahreswechsel ist gelungen und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Dass dann der Neujahrstag eher an mir vorbeihuscht, ist nicht verwunderlich. Einen ausgedehnten “Spaziergang” mit den Stöcken habe ich mir gegönnt und sonst den Tag eher vom Sofa aus betrachtet…

Schwarz/Weiß

Drei Kerzen sind nun im Headerbild angezündet. ;-)

Vom vorweihnachtlichen Stress könnte ich jetzt wieder einiges berichten, mag ich aber nicht *gg*. Für andere Worte fehlt mir an Schreiblust, obwohl sie im Kopferl wären. Ich bin müde und ausgelaugt.

Eines möchte ich vielleicht noch los werden: Gestern habe ich die ersten Weihnachtsgeschenke gekauft. Einerseits mit Freude, weil sie bestimmt Freude manchen werden und andererseits mit Wehmut. Was ist nur aus dem Weihnachtsgedanken geworden?
Das Angebot an Waren - nicht an solchen, die man verschenkt, sondern solche die man für das Fest scheinbar unbedingt braucht meine ich - ist so groß wie noch nie. Jedes Jahr ein neuer Trend, jedes Jahr fühlen sich viele gedrängt oder gar genötigt, ihre Wohnung, ihren Christbaum oder ihre Weihnachtstafel supermodern zu schmücken.
Schwarz/Silber liegt heuer ganz vorne. Also reißt man sich um schwarze Stoffservietten, die das Silberbesteck erstrahlen lassen. Glitzernde Serviettenringe tun ihr übriges. Geschirr und Tischdecken in selbiger Farbkombination muss man selbstverständlich unbedingt haben, um Gäste überhaupt einladen zu können. Die übrige Weihnachtsdekoration im Trend ist schon ziemlich vergriffen, was für ein Drama für manche (Haus)Frauen. Na ich hoffe, sie können das Fest der Stille und der Liebe doch noch genießen.

Dem Zwang schließe ich mich - Gott sei Dank - nicht an. Weihnachten hat schließlich Tradition und somit bleibe ich auch bei Altbewährtem. Solche Feste fordern leider in der heutigen Zeit alle (Haus)frauen und auch die (Haus)männer, die bodenständigen haben es wohl zumindest in diesem Sinne ein bisserl leichter.

Ganz stimmt es nicht: ich habe mit den Kindern Papiersterne gebastelt: ja - mit schwarzem Tonpapier und Alufolie. Aber nur, weil ich kein anderes Material zu Hause hatte! *ehrlich nicht*

Wann ist Ostern?

Schon eigenartig, dass sich diese Frage in den letzten Tagen recht häufig im Suchwortverzeichnis von diversen Suchmaschinen finden lässt.

Wer denkt denn jetzt - wenige Tage vor dem Weihnachtsfest - an Ostern? Haben die Leute für dieses Fest schon alles erledigt oder wollen sie es einfach überspringen?

Wen es jetzt brennend interessiert, zu welchen Beitrag in diesem Blog die Suchenden geleitet werden: Wann ist Ostern?
Oder auf die Schnelle für das nächste Jahr: Karfreitag: 21. März 2008. Jaaaa - wirklich schon so bald!

Vorweihnachtsstress

Ich stecke mittendrin! Jedes Jahr dasselbe, jedes Jahr nehme ich mir vor, ES im nächsten Jahr besser zu machen! Daraus wird nichts.

Ich habe noch keine Weihnachtskekse gebacken. Da hänge ich heuer besonders hinterher. Ich habe so viele sehr gute und bewährte Rezepte, die ich noch nicht mal hervorgekramt habe.

Ich habe noch keine Geschenkeliste erstellt, demnach auch noch keines gekauft… und und und … .

Die Kinder schreiben vor den Weihnachtsferien viele Schularbeiten, für die es heißt zu lernen. Mütter müssen mitlernen… überprüfen, was die Kinder können (sollen).

Ich finde in diesem Dilemma auch keine Zeit, meinen Blogroll anzuklicken, obwohl ich die Beiträge meiner Lieblinks vermisse… das nur so nebenbei ;-)

Wäre Weihnachten mit meinen Kindern nicht doch unterm Strich schön, würde ich das Drumherum dieses Festes wohl streichen. Der Alltag ist auch in dieser Zeit da: also viel Arbeit, besonders viel Arbeit zum Jahresabschluss im Büro, meine Firma schreit auch nach ein wenig Buchhaltung und einige Aufträge möchte ich unbedingt noch in diesem Jahr abhandeln - schon alleine wegen der Buchhaltung und der Konsequenzen, wenn ich was verabsäume.

Man kann sich gar nicht für eine ruhige Vorweihnachtszeit entscheiden, die Anforderungen des Alltags entscheiden das von ganz alleine.

Unglücksraben

Ja - es gibt sie - Menschen, die immer das Unglück anziehen. Oder besser gesagt, die niemals Zufriedenheit und Glück finden. Meine Freundin ist so ein Mensch - egal, ob sie eine neue Wohnung bezieht, eine neue Partnerschaft eingeht oder einen neuen Job annimmt. Nach kurzer Zeit findet sich ein Haken, ein Problem, das Energie raubt. Nämlich die Energie, die man (auch) für das Glücklichsein braucht.

Mir scheint es klar, dass negativ eingestellte Menschen, auch immer auf Negatives stoßen. Man muss doch nur den Fokus darauf richten und alles Gute übersehen. Positive Einstellung - woher nimmt man die wenn alles so eingefahren ist - in der Mitte des Lebens, nach all den Erfahrungen, die man sammeln durfte?

Ich habe keinen Rat für sie, obwohl es mir wesentlich besser geht und obwohl ich ihr gerne helfen möchte. Immer schon - die letzten 20 Jahre lang.

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  • Habe den Mut, der Vierzehnte zu sein. Wo dreizehn am Tische des Gastgebers sitzen sollten, lädt er den »Vierzehnten« ein, den Mann, dessen Beruf es ist, nichts als der Vierzehnte zu sein: Er ist Luft für die anderen, aber doch Luft, die sie fröhlich atmen läßt. Habe den Mut, der Vierzehnte zu sein!
    Hermann Oeser
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