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Beiträge der Kategorie 'Alltägliches'

Soziale Kompetenz

Vor kurzem habe ich ein Buch gelesen, das sich damit beschäftigt, wie sich Unsicherheit, soziale Inkompetenz (unter anderem) auswirken kann.

- Menschen, die ihre Meinung mit aller Kraft und Lautstärke vertreten wollen sich geradezu selbst davon überzeugen;

- Menschen, die mehr oder weniger ungefragt ständig erzählen, wie toll ihr Leben ist versetzen sich damit selbst in ein Wunschdenken, das sie anderen aufzwängen wollen. Wird es nicht bestätigt, so setzen sie gerne noch eines drauf;

- Menschen, die ihre Mitmenschen und ihre Handlungsweisen ständig in Frage stellen, versetzen sich in den Wunsch etwas Besseres, etwas Annerkannteres zu sein;

- Menschen, die keine Kritik vertragen haben ein Anerkennungsproblem;

- Menschen, die ihr sanftes Wesen über Gebühr betonen, hätten es zwar gerne, doch es bleibt bei diesem Wunsch….

- Menschen, die oft darüber sprechen, wie nächstenliebend und hilfegebend sie sind, wollen dafür mit Anerkennung belohnt werden und sind für andere kaum offen - auch wenn sie es gerne wären;

- Menschen, die sich selbst nicht akzeptieren, werden selten ein sicheres Auftreten glaubhaft vermitteln können;

- Menschen, die sich zu sehr auf sich selbst konzentrieren, verlieren die Realität zum “Normalzustand”;

- usw.

Heute war eine Bekannte, die ich schon sehr, sehr lange nicht mehr gesehen habe (eh nur kurz!) zu Besuch. Ich bin kein schweigsamer Typ, doch ich habe keine 10 Sätze gesprochen - mir war es zu mühsam, zu Wort zu kommen. Dafür hatte ich jedoch Zeit, das Gehabe meiner Freundin auf dieses Buch umzulegen.
Mir ist sehr klar, dass Theorie niemals 100 %ig umlegbar ist und viele Faktoren eine Rolle auf die Zuordnung von Eigenschaften und Verhaltensweisen spielen. Doch - gerade weil ich sowieso in die Rolle des bedingungslosen Zuhörers gedrängt wurde - hatte ich sehr, sehr viel Zeit zum Nachdenken.
…. Soziale Kompetenz ist erlernbar.

Keine Häschen ins Nest

keine lebenden Tiere ins Osternest
zur Aktion klicken

Bei Wu-Lan-Tong bin ich auf diese Aktion gestoßen, die ich ebenfalls unterstützen kann. Tiere verschenken ist nicht nur zu Ostern eine heikle Sache, aber gerade an diesen Feiertagen werden vor allem Kleintiere (”Osterhasen”) ins Osternest gelegt.

Tiere soll man generell nur dann verschenken, wenn man sich sicher ist, dass der Beschenkte damit umgehen kann und will. Immerhin muss dieser ein Tierleben lang die Verantwortung übernehmen. Das ist oft genug gar nicht so einfach.

Bei Kindern ist es sowieso problematisch. Die anfängliche Freude wandelt sich schnell in Interessenslosigkeit. Ich merke das bei unseren zwei Rennmäusen. Nach einiger Zeit waren es ausschließlich meine Mäuse. Die Kinder schauen zwar ab und zu in den Käfig, aber das war es dann auch. .. und wie sie sich diese Rennmäuse gewünscht haben. Wochenlang lagen sie mir in den Ohren, bis sie mich weichgeklopft hatten.

Blogroll Studie 2008

Ich bin kürzlich darauf aufmerksam gemacht worden und möchte ebenfalls darauf hinweisen ;-)

Eine Teilnahme an dieser Umfrage ist bis 29.02.2008 möglich und dauert nur wenige Minuten.

Faschingsmuffel

Der Fasching hat nur noch zwei Tage, dann wird er mit Wehklagen zu Grabe getragen.
Für den einen zum Leid, für den anderen fast als Erlösung. In vielen Blogs und Foren habe ich Beiträge von “Faschingsmuffeln” gelesen. Spaß auf Kommando ist nicht jedem gegeben.

Ist auch kaum verwundlich in der heutigen Spaßgesellschaft. Das ganze Jahr wird gespaßelt, geclubbelt und gefeiert. Verkleidung braucht es dazu auch gar nicht oder wird themenmäßig doch angenommen. Ich denke zum Beispiel an eine “Fete blanche”, die im Sommer bei uns am See stattfindet. Wie viele sich da in weiße Schale werfen, um dabei zu sein. Reserviert man nicht rechtzeitig Karten, ist man völlig “out”. Ob im Sommerurlaub oder beim Hüttenzauber im Schnee, diese Events finden das ganze Jahr statt, warum also zu Fasching den Clown raushängen lassen? Urlustig sein per Datumsanzeige ist nicht mehr.
Leid tun mir Angestellte von Geschäften, die sich verkleiden und ihr breites Faschingslächeln zur Schau stellen müssen. Und dass, obwohl die Kunden sie eher belächeln als Freude an der Maskerade zu haben. Ob das den Umsatz steigert? Wohl kaum! Ist doch megapeinlich, wenn man mit Muffellaune beim Bäcker seine Brötchen von einem “Kätzchen” über die Theke gereicht bekommt. Da ist man doch gezwungen zu lächeln, um dieses arme Spaßkätzchen nicht in eine Endfaschingdepression zu stürzen. Auch ein Gläschen Sekt? Muss man jetzt einen Witz auf Lager haben?

Der ursprüngliche Sinn, die letzte Möglichkeit vor der langen, ernsten, in sich gekehrten und kargen Fastenzeit zu völlern und sein Unwesen zu treiben, ging wohl schon lange verloren. Wer nimmt denn heute die Fastenzeit noch ernst? Ja, vielleicht ein paar “Kasteiungen” - kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Fleisch - aber satt ist man dennoch täglich und die Lokale sind auch in dieser Zeit für Spaßrunden geöffnet. Der Lebensstil ist locker, niemand wird mehr an den Pranger gestellt, weil er “aus der Rolle fällt”…. wie schön wir es doch haben!

Also klatschen wir das Ende der Faschingszeit ein, reißen wir uns noch zwei Tage zusammen und sind noch ein paar Stunden urlustig - so wie es sich gehört - mit lautem LeiLei, Helau oder Blabla!

Handy - Tarife

167 verschiedene Tarifmodelle für das Telefonieren mit dem Handy gibt bzw. gab es die letzten drei Jahre bei österreichischen Anbietern, lese ich heute in meiner Tageszeitung, wobei jeder genau durchzurechnen wäre, wenn man sich für den passenden entscheiden möchte. Auf die Taktung kommt es an oder auch die Preise bei der Anmeldung usw usf. Das überfordert und führt leicht zu einer falschen Entscheidung.
Insgesamt sei das Telefonieren billiger geworden, falls man nicht in die ein oder andere Tariffalle tappt.

Die Arbeiterkammer bietet einen Tarifrechner an. Das ist eine sehr nützliche und hilfreiche Sache.
Allerdings kostet auch ein Tarifwechsel etwas und eine vorzeitige Vertragsauflösung noch mehr.

Sturm bei Sonnenschein

Was für ein Jännerwetter!?
15 Grad plus sind bei dieser Jahreszeit gefühlte 20. Normalerweise sollten Werte im Januar weit unter Null liegen. Das habe ich im Winter auch wesentlich lieber, immerhin ist man eher auf Kälte eingestellt.

Die Sturmwarnungen sind - seit gestern - auch heute noch aktuell. In weiten Teilen Kärntens weht es gewaltig. Wenn die Luft mit über 100 km/h hinwegfegt, bleibt man ab besten in der Wohnung. Die Sturmspitzen sollen erst heute Nachmittag erreicht werden… zum Orf-Bericht.

Eigentlich war für heute ein Schitag geplant - der Sturm macht uns einen Strich durch die Rechnung. Die meisten Schigebieten haben ihren Betrieb eingestellt.

Die richtigen Stöcke

… für Nordic-Walking sind sehr wichtig, damit dieses Training optimal ausgeführt werden kann. Ich war heute wieder auf einer langen Tour und sah unterwegs einige Leute mit Wanderstöcken. Auch eine gute Unterstützung beim Spazieren, aber mit Nordic-Walking hat das nicht zu tun, weil sich die besondere Technik nicht umsetzen lässt.

Der Stock ist leichter als ein herkömmlicher Wanderstock. Das Material Carbonglasfaser ist sehr widerstandsfähig und fast unverwüstlich. Ein durchgehender Stock ist noch stabiler als ein Teleskopstock. Die Länge richtet sich in etwa nach der Formel Körpergröße x 0,7.
Die Stöcke sind im Gegensatz zu Wanderstöcken mit Schlaufen versehen, die den Einsatz erleichtern und überhaupt erst ermöglichen. Diese Schlaufen lassen sich per Klettverschluss an die Hand anpassen. Schon der kleinste Druck wird über die Schlaufe auf den Stock übertragen.
Der Stockspitz ist aus Hartmetall, womit man im “Gelände” gut zurecht kommt. Für das Training auf Asphalt oder anderen harten, glatten Oberflächen empfiehlt sich das Anstecken eines Pads. Dieses Pad ist aus profiliertem Gummi, dem menschlichen Fuss nachempfunden und erreicht daher einen optimalen Halt.

Als Anfänger lässt man die Stöcke beim Gehen einfach eine Weile mitschwingen. Ist sicher gestellt, dass die Koordination “linker Fuss - rechte Hand” und umgekehrt funktioniert (im Gegensatz zum sog. Kamelschritt), dann wird der Stock bewusst eingesetzt - also man stößt sich leicht ab und lässt den Stock im Bewegungsfluss nach hinten aus. Der Stockeinsatz und die Gehgeschwindigkeit stellen sich somit von alleine ein. Je stärker der Stockeinsatz, desto größer die Schrittlänge und desto schneller ist man unterwegs.
Der Blick ist gerade nach vorne oder eher leicht nach oben gerichtet, die Schulter ist nicht hochgezogen, damit man Nackenverspannungen lindert und nicht hervorruft. Das freut wiederum die Halswirbelsäule.

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