Blättern: zurück - 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 10 11 12 - weiter

Beiträge der Kategorie 'Alltägliches'

Autsch

Na super … die Woche fängt ja besonders gut an. Heute am Morgen konnte ich mich kaum bewegen. Das lag und liegt an einer Gelenksentzündung. Ich habe ein Sortiment an einschl. Medikamenten verschrieben bekommen und soll mich so wenig wie möglich belasten.

Also Schreibblockade an dieser Stelle - kleine Pause, in ein paar Tagen wird das wieder.

WordPress 2.5

Na endlich hat die Warterei und Diskutiererei ein Ende oder einen neuen Anfang - Erfahrungsaustausch eben ;-)

WP 2.5 ist nun in der finalen Version online samt Sprachdatei. Probiere ich morgen online aus, lokal funktioniert alles prima.

kurze Arbeitswoche - Mittwoch

Ein Lichtblick ist es ja schon, wenn die Arbeitswoche am Mittwoch beginnt. Nur noch drei Tage und ab ins Wochenende.

Gott hat den Mittwoch geschaffen, um uns daran zu erinnern, dass wir Dienstag in Verwirrung waren.
Eduard Douwes Dekker, 1820 - 1887
niederländischer Kolonialbeamter und Schriftsteller

In Verwirrung war ich gestern keineswegs! Im Gegenteil, der Urlaubstag nach den Osterfeiertagen war notwendig und wurde dementsprechend genutzt.

Im 10. Jhdt. ist in deutschen Gebieten der Begriff mittewoche entstanden. Im heidnischen Volksglauben ist der Mittwoch ein Glückstag. Allerdings wurde er vom christlichen Gedankengut her zu einem Unglückstag. Judas hat Christus bekanntlich an einem Mittwoch verraten. Der allgemeine Volksglaube hielt daran fest und so entstanden einige Unanehmlichenkeiten zu diesem Tag: Angeblich bekomme man Kopfschmerzen, wenn man sich an diesem Tag den Kopf wäscht … geborene Kinder haben wenig Glück im Leben und sterben bald … Kinder soll man nicht das erste Mal in die Schule schicken, weil sie in weiterer Folge nichts lernen … keine Taufen oder Hochzeiten an diesem Wochentag, weil … !

Ich halte mich in diesem Fall eindeutig an das Heidentum! ;-)

Der Alltag

… hat mich wieder. Die Feiertage sind vorbei, vom Osterschnee ist nichts mehr zu sehen. Es waren drei Tage, die vollgepackt mit Besuchen und Osterbräuchen waren. Schön und stressig zugleich …

Der Alltag macht’s Jahr.
… aus Bayern

Ja, DAS wird mir spätestens nach mehrtägigen Festen klar!

Die Suchbegriffe lt. Blogstatistik zeigen mir, dass doch viele Menschen am Hintergrund von Brauchtum und religiösen Fragen rund um das Osterfest interessiert sind. “Wann ist Ostern” “Osterhase und Osterfeuer” “Speisenweihe” sind die drei Topbegriffe der letzten Tage, auch regionales Kärntner Brauchtum ist offenbar ein Thema. Dann wurde hier zumindest nicht umsonst gebloggt! ;-)

kinderfrei

Unsere Kinder sind in den Osterferien bei meiner Mutter. Das heißt uns trennen rund 800 km. Samstag ist Reisetag (wir treffen uns dazu in der Mitte), Sonntag ist der erste kinderfreie Tag. Ich fühle mich unrund … und unterfordert … und es ist so still in der Wohnung … und überhaupt.

Lesezwang

Wir alle leiden unter einem Lesezwang. Naja - leiden ist nicht das richtige Wort, denn nicht alle Zwänge beschädigen Körper und Geist oder verursachen gar schlimmes Leid. Doch wenn man lesen kann, dann muss man lesen. Und zwar überall. Sieht man im Vorbeigehen ein Plakat o.ä. so liest man - zumindest ein paar Wörter davon. Liegt eine Zeitung auf dem Tisch, so kommt man nicht umhin, die Schlagzeile aufzunehmen. Egal was das Auge an Geschriebenen erfasst, es wird gelesen. So gesehen sind wir alle echte Lesegenies, weil es kein bisschen Anstrengung kostet und wirklich nebenbei geschieht, diese Buchstaben zu einem sinnvollen Wort zu formen.

Zu welch erstaunlicher Leistung unser Hirn fähig ist, beweist ja ein Text, der auch in einigen anderen Varianten im Internet seit Jahren die Runde zieht:

Gemäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie dei Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige, was wcthiig ist, ist dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion sehten...

Irgendwann habe ich einen Bericht über Analphabeten gelesen. Sie müssen einzelne Buchstaben sorgfältig unter großer Konzentration aneinander reihen, um ein Wort zu erarbeiten.
Kinder müssen soweit sein, dass ihre visuellen, räumlichen, akustischen und motorischen Sinne gut ausgebildet sind, um Lesen und Schreiben zu lernen. Fehlt nur ein Fähigkeit davon oder ist schwach entwickelt, kommt es zu einer fatalen Kettenreaktion. Das Lernen und Speichern - die Ablage im Gehirn - funktioniert nicht auf Anhieb, sonern muss gezielt gefördert werden.

Hat man aber rechtzeitig lesen gelernt, also im Leseprägungsalter, so erfassen wir Wörter ohne Schwierigkeit als Ganzes. Und zwar ganz zwanghaft - ob wir wollen oder nicht, wenn man kann dann muss man…

Warum ich dies nun erzähle, weiß ich auch nicht. Ein spontaner Gedanke(nfussel) - ohne Anfang und ohne Ende - so ähnlich wie der Lesezwang.

Kindersitz

Am frühen Nachmittag auf der Autobahn - mäßiger Verkehr, zügiges Tempo. Vor mir ein PKW, aus dem mir zwei kleine Kinder zuwinken und wild rumhopsten. Na bravo, fällt mir da nur ein.

Welche Erklärung haben Erwachsene dafür, dass sie Kinder ungesichert in ihren Autos befördern? Gäbe es eine plausible dafür? Nicht wirklich… ist es dann bloß Verantwortungslosigkeit, Leichtfertigkeit, Sorglosigkeit, Dummheit?

Es kann doch nicht so schwer sein, einen geeigneten Kindersitz zu organisieren und die Kleinen anzugurten! Liebe Eltern, die sich vielleicht hier wieder erkennen - die Verletzungsgefahr ist auch schon bei kleineren “Bremsern” groß genug, was meint ihr was passiert, wenn es so richtig kracht? “Jaja, wird schon nix passieren, wir fahren ja nicht so weit und sowieso immer vorsichtig, die Kinder mögen nicht still sitzen” kann ich es förmlich hören. Einfache Antwort, aber völlig daneben!

Dazu fällt mir ein Kindergedicht ein:

Im Personenauto

Niemals auf dem Vordersitz
sitzt im Auto Hase Fritz.
Jedem ist das sonnenklar:
Fritze ist erst sieben Jahr.

Darum auf dem Hintersitz
sitzt im Auto Hase Fritz.
Zu jedem ruft er, dass es hallt:
"Vor der Fahrt wird angeschnallt!"

Da möge man auf Kinder hoffen, die daraus einen Schluss ziehen. Auf Kinder, die sich weigern ungesichert mitzufahren - manchmal hat es ohnehin den Anschein, dass Kinder gescheiter sind, als so manche Erwachsene!

Blättern: zurück - 1 2 3 4 5 6 7 8 ... 10 11 12 - weiter

14