Heute - genauer um 10.09 Uhr, also jetzt - ist Vollmond, las ich gestern bei Grye Owl Calluna, die über das Leben mit dem Mond gut Bescheid weiß.
Goethe fand schöne Worte an den Mond:
An den Mond
Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz.
Breitest über mein Gefild
Lindernd deinen Blick,
Wie des Freundes Auge mild
Über mein Geschick.
Jeden Nachklang fühlt mein Herz
Froh- und trüber Zeit,
Wandle zwischen Freud’ und Schmerz
In der Einsamkeit.
Fliesse, fliesse, lieber Fluss!
Nimmer werd’ ich froh,
So verrauschte Scherz und Kuss,
Und die Treue so.
Ich besass es doch einmal,
Was so köstlich ist!
Dass man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergisst!
Rausche, Fluss, das Tal entlang,
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flüstre meinem Sang
Melodien zu,
Wenn du in der Winternacht
Wütend ueberschwillst,
Oder um die Frühlingspracht
Junger Knospen quillst.
Selig, wer sich vor der Welt
Ohne Hass verschliesst,
Einen Freund am Busen hält
Und mit dem geniesst.
Was, von Menschen nicht gewusst
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.
Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832








Hallo Isabella!
Hast Du auch den Mond bewundert, letzte Nacht……….
Haaa….., wie wundervoll,….und die Kraft, die er aussendet……..
Ich habe mir das Mondlicht durch ein Prisma angesehen. Es wr lila und gelbgrün,…..die Träume auch…..
Liebe Grüße
Grye Owl
Ein schöne Gedicht.
Ich hoffe Du neigst nicht zur Mondsucht, dann solltest Du heute alle Türen und Fenster dicht verrammeln. ;-)))