Familie: Schulstart

Wie schnell doch der Sommer vergeht. Die Tage sind schon deutlich kürzer, die Nächte kühler … an manchen Tagen herbstelt es gewaltig. Das ist die Zeit, in der sich die Sommerferien der Kinder dem Ende zuneigen bzw. die Kleinen ihren ersten Schultag antreten. Spannend wird es dann für viele Mütter und Väter.

Ich habe vor einigen Jahren eine Homepage rund um die Familie, Baby- und Kleinkinderziehung und auch die frühen Schuljahre geführt. Die Inhalte dazu habe ich im Frühjahr 2006 gestaltet. Ich fand heute auf meiner Festplatte die Dateien zu dieser Homepage - rein zufällig ;-)

Einen Auszug zum Schulstart eines Kindes möchte ich hier wieder geben. Das Thema ist ja immer aktuell, wenn auch jetzt so knapp vor dem Start der letzte Abdrücker für so manche Überlegung!

*****Im Idealfall hat Ihr Tafelklasser zumindest ein Jahr einen Kindergarten besucht. Das halte ich für sehr wichtig. Auch wenn Sie nicht berufstätig sind, wäre es gut, wenn Kinder schon mal routinemäßig über Stunden von Ihnen getrennt war, das Gruppenleben unter Gleichaltrigen kennt und auch schon Erfahrungen mit einer Erzieherin als Autoritätsperson anerkannt hat. Zudem steht es auf dem Kindergartenplan, Schulanfänger das Jahr zuvor mit einfachen Übungen - meist Übungsblätter zum Malen, Erkennen und Zuordnen für die intensive Entwicklung der geistigen Koordination - und mit bestimmten pädagogisch sinnvollen Spielen auf die Schulzeit vorzubereiten. Geschulte Kindergartenerzieherinnen erkennen auch leichter Schwächen, die Ihnen bestimmt mitgeteilt werden und so können Sie frühzeitig reagieren und Schritte dagegen unternehmen. Offene Beratungsstellen und Kinderärzte geben Auskunft.
Selbstverständlich können Sie einiges zu Hause auch tun. Doch ich bin überzeugt davon, dass es in der Gruppe sinnvoller ist und auch professioneller als die beste Mutter es machen könnte.

Verläuft alles nach Plan, kann man sein Kind zusätzlich auch darauf einstimmen. Kaufen Sie zusammen die Schultasche. Lassen Sie Ihr Kind auswählen oder lassen Sie die Schultaschen vom Osterhasen bringen. Das ist zwar ein halbes Jahr früher, doch die Kinder freuen sich sehr darüber. Wunschbleistifte und Farbstifte gehören genauso dazu. So hat Ihr Kind auch was vertrautes und selbst ausgesuchtes mit.

Viele Schulen bieten Schnuppertage an. Besuchen Sie diese auf jeden Fall mit Ihrem Kind. Es kann meist eine Stunde in einer Schulklasse verbringen und wird dann noch zu einer Jause oder zum Basteln eingeladen. Die meisten Grundschulen gestalten so einen Vormittag sehr liebevoll und einfühlsam.

Ach ja. Welche Schule denn überhaupt? Sollten Sie in Ihrer Wohngegend wählen können, beginnen Sie frühzeitig damit. Umschreiben können Sie Ihr Kind natürlich noch immer lassen. Doch ein Hin und Her wird Ihrem Kind gleich zu Anfang auch nicht gefallen. Es gibt Schwerpunktschulen. Musikvolksschulen oder musisch-kreative Schulen zum Beispiel, die der Neigung Ihres Kindes vielleicht entgegenkommen. Möglicherweise ist Ihr Kind zweisprachig oder im weiterem Sinne mit einer Fremdsprache verbunden - auch hier gibt es Auswahl. Alternative Lehrformen wie Montessori, offene Lerngruppen oder Freinet kämen auch in Betracht? Kybernetik, Integrationsklassen, Regelklassen? Die Qual der Wahl. Die letzte Frage ist auch ob Sie es lieber in einer öffentlichen oder in einer privaten Schule unterbringen. Sie sehen also: alles Fragen die einer Klärung bedürfen und die Sie sich nicht früh genug stellen können.

In der Woche vor dem Schulbeginn sollte die Ferienstimmung allmählich wieder abgebaut werden. Das Kind sollte wieder früher zu Bett und morgens nicht so lange schlafen. Es soll sich auf den Schulrhythmus einstimmen… Falls der Schulweg per Fuß zurückgelegt werden muss, üben Sie am besten diesen Weg mehrmals und weisen Sie Ihr Kind auf alle Gefahren hin … immer und immer wieder!****

noch keine Kommentare
RSS-Feed dieser Kommentare
Dein Kommentar dazu:

07
  • Zufallszitat

  • Der Unglaube schützt nicht vor Aberglaube. Man hat Freigeister gesehen, die von einer Menge abergläubischer Vorstellungen wie mit Fesseln gebunden waren. Die Seele des Menschen kann die Leere der Negativität nicht lange ertragen, und füllt der Mensch diese Leere nicht mit positiven Wahrheiten aus, so muß er es mit Irrtümern tun. Die Vernunft verlangt zu wissen oder zu glauben.
    Ludwig F. Ancillon
    » alle Zitate «
  • A dabei

  • TopBlogs.de
  • bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis
  • Austria Blog Verzeichnis
  • Blog Verzeichnis und Blog Webkatalog
  • Blog Button
  • Bloggernetz - der deutschsprachige Pingdienst
  • Blogverzeichnis
  • Bloggeramt.de
  • blogoscoop
  • BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor
  • Nachlese

  • Weblog FAQ
  • Wordpress Community
  • Wikipedia
  • Empfehlung

  • Webhosting all-inkl.com
  • Anzeigen

  • Besucher

Du kannst derzeit
577 Beiträge und 925 Kommentare in 27 Kategorien finden.
Viel Spaß beim Stöbern!

  • ... und