Pommes fites

Ich habe mir heute - wieder einmal - Gedanken um eine gesunde Ernährung gemacht. Vor allem um frittierte Lebensmittel, die ja das Gegenteil davon sind - nur zwei Stichworte: Transfette und Acrylamid. Über dieses Thema will ich mich an dieser Stelle aber gar nicht weiter auslassen.

Ich hätte jede Wette verloren, woher Pommes frites stammen!

„Die Einwohner von Namur, Huy und Dinant haben die Gewohnheit, in der Maas zu fischen, diesen Fang dann zu frittieren, um ihren Speisezettel zu erweitern (vor allem arme Leute). Wenn die Gewässer zugefroren sind und das Angeln nur schwer möglich ist, schneiden die Einwohner Kartoffeln in Fischform und frittieren diese dann. Diese Vorgehensweise ist mehr als hundert Jahre alt.“
1781, Joseph Gérard, Quelle: Wikipedia

Aus Belgien nämlich. .. und dass Briten sie zu Spaghetti und Lasagne essen oder mit Ernussbutter oder Essig ist mir auch ziemlich neu.

  1. schreibt am 19.August 2008 um 21:35

    Vlaamse Fritten - hin und wieder eine Versuchung wert. Aber bitte nur original aus’m Stanitzel, sonst schmecken’s nur halb so gut.

    Und French Fries mit Malt Vinegar - als ehemaliges Aupair-Mädchen ess ich diesen sauren Gatsch auch, wenn ich wieder mal in GB bin. Genauso wie Marmite-Toast, was ich für die britische Ausgabe unserer Maggi-Semmel halte. ;-)

    Alles sehr eigenwillig und net wirklich g’sund! (aber mitunter lecker)

    lG,
    Karin

  2. schreibt am 19.August 2008 um 22:06

    ….ich esse so gerne “Chips”………..schlehtes Gewissen hab…….
    Aber sie sind doch so lecker…..
    Liebe Grüße
    Grye Owl

  3. schreibt am 19.August 2008 um 22:48

    Als langjähriger Asterix-Leser wußte ich das schon als Kind (jedenfalls, das die Belgier es waren, warum, blieb unklar)

    Guten Appetit!

  4. schreibt am 20.August 2008 um 09:43

    Liebe isa, pommes frites finde ich sehr lecker und die Aufregung um Acrylamid hat sich auch gelegt, nachdem man festgestellt hat, dass der Stoff genau dort gebunden bleibt, in dem er auch ist, in der verkohlten Substanz.
    Die Lebensmittelforscher blicken jedenfalls nicht immer komplett durch, ist ja auch ein weites Feld… LG Rainer

  5. orange
    schreibt am 20.August 2008 um 16:53

    .. klar, wenn schon die Forscher nicht durchblicken, wie dann erst der Konsument?! Ganz unbeschadet ist heutzutage ohnehin kaum ein Nahrungsmittel. Dennoch lese ich gerne über neue Erkenntnisse in diesem Bereich.

    Chips! jaaa!
    Mit Asterix habe ich mich nie näher beschäftigt - eine Bildungslücke wie man sieht ;-)

    Ich esse auch gerne Frittiertes und lass es mir nicht ganz verderben. Ich denke in Maßen genossen schadet kein Lebensmittel - und hin und wieder MUSS man sich etwas gönnen. Das ist gut und gesund für die Seele.

    LG Isabella.

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