Er - der Osterhase - wird erstmals 1789 in einem Schweizer Kinderlied erwähnt, es gibt auch aus dem Jahre 1682 Hinweise durch den deutschen Protestanten Georg Franck von Franckenau aus Heidelberg auf ihn.
Es ist Brauch, dass der Osterhase den Kindern die bunt bemalten Eier bringt. Der Hase an sich ist (u.a. lt. mythologischen Aspekten) ein Symbol für die Fruchtbarkeit und Lebensfreude. Ein möglicher Zusammenhang besteht auch darin, dass der Hase ein “Mondtier” ist und das Osterfest am ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes gefeiert wird. In der mittelalterlichen Zeit wurden Schulden auch oftmals durch Hasen und/oder Eier abgeglichen, was vielleicht auch eine Verbindung, zumindest zwischen Hase und Eier herstellt.
Berühmtheit und festen Bestand erhielt der Osterhase aber ganz bestimmt durch die Schokoladenindustrie, hier wäre er und seine Häsinnen wohl kaum wegzudenken.
Eines ist jedenfalls sicher, gesehen hat ihn noch niemand.










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