Am 19. März ist der Tag des Heiligen Joseph. Als Ehemann der Mutter Jesu und Nährvater ist er Patron der Eheleute, Keuschheit und Jungfräulichkeit. Als Zimmermann ist er auch Patron der Arbeiter und Handwerker aber auch der Ingenieure und gilt mancherorts als Landespatron. In Österreich für die Bundesländer Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg.
Der Josephitag ist seit dem 10. Jahrhundert als Gedenktag verzeichnet, wohl als Ersatz für die römische Göttin der Handwerker Minerva, und ist seit 1621 im römischen Kalender fix verankert.
Der 19. März ist darüber hinaus ein wichtiger Lostag für das Wetter. Schönes Wetter bringt ein gutes Jahr, Wind bedeutet jedoch Wind das ganze Jahr über. Ist es am Josephitag klar - folgt ein fruchtbares Jahr.
In den bäuerlichen Gegenden und weit verstreuten Gehöften ist es üblich zum Josephitag in größeren Dörfern und Städten einen Markt abzuhalten. So konnte die abgelegene Bevölkerung erstmals nach den Wintermonaten ins Dorf wandern und ihren Vorrat an Bekleidung, Hausrat und Nahrungsbedarf beschaffen. Dieses gesellschaftliche Ereignis hat sich bis heute erhalten, wenn auch nicht mehr der ursprüngliche Sinn bedeutsam ist, so werden vielerorts große oder kleinere Josephimärkte abgehalten. Das Angebot ist im Wesentlichen das Gleiche wie seinerzeit. Neben Alltagsbedarf und Haushaltsgegenständen wird für das leibliche Wohl gesorgt und Unterhaltung durch Vergnügungsparks geboten.










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