Das Feuer ist den Menschen seit der Entdeckung heilig. Feuerbräuche gibt es sehr viele. Das Osterfeuer lässt sich von einem heidnischen Brauch ableiten, wonach die Frühlingssonne beim ersten Frühlingsvollmond mit einem Feuer begrüßt wurde. Das Feuer sollte die Sonne zur Erde herabziehen und ihre energetischen Kräfte auffangen bzw. empfangen.
Im christlichen Sinne entstand das Osterfeuer etwa um 700 in Frankreich. Die Symbolik des Feuers wird auf Gott, die Auferstehung und die Erscheinung Christus übertragen. Am Osterfeuer wird auch üblicherweise die Osterkerze angezündet und mit ins Haus genommen.
Vielerorts ist es auch heute noch Brauch, einen großen Reisighaufen anzuzünden. Die Menschen aus dem ganzen Ort treffen sich dort um zu beten, zu gedenken und letztendlich auch einige Rituale, die aus dem Feuer-Sonnenkult zu bewahren. Letzteres wahrscheinlich eher unbewusst. So springen mutige Burschen über das Feuer, tanzen Menschen um das Feuer herum oder lassen Ratschen lärmen.











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