Zwei Wochen lebe ich nun schon ohne Kaffe, das ist das schwierigste am Heilfasten. Vor allem wenn mein Mann die Taste am Kaffeeautomaten drückt, die diesen herrlich verführerisch duftenden Kaffee in die Tasse befördert. Was für eine “Crema”! … und die genießt er dann schamlos neben mir.
Ansonsten klappt alles nach Plan. Die drei Tage mit ein wenig Essbarem habe ich hinter mir. Es ist wesentlich leichter nichts zu essen, als ein bisschen. Aber es wird einem wieder so richtig bewusst wie gut zum Beispiel ein weich gekochtes Ei schmeckt. Leider darf es dann aber nur eines sein, obwohl der Gusto, nicht der Hunger, nach mehr da ist. Trotzdem ein Genuss.
Heute gab es zu Mittag schon eine gute Portion Risotto mit Staudensellerie. Das Kauverhalten muss nun streng beibehalten werden, damit die Verdauungsorgane nicht ins Schleudern kommen. Ich bin generell keine schnelle Esserin, aber einen Happen kleiner Reiskörner, noch dazu in sämiger Risottoform so lange zu kauen, ist mehr als anstrengend!. Ich habe aber noch zwei Tage zum Üben, weil die Eintönigkeit in der nächsten Woche ernährungstechnisch eben wichtig ist - also Risotto auch morgen und übermorgen. Ohne Salat :-(.
Danach darf es wieder ein anderes Gericht sein. Einen Ernährungsplan für den Aufbau nach dem strengen Fasten gibt es nicht. Das Essen muss nur sehr einfach mit wenigigen Zutaten gehalten und basisch sein… und da ist die Auswahl ja riesig.










Liebe Isa,
es ist sehr gesund was du machst, auch wenn das Kauen anstrengend ist. Wer kaut schon heute bewusst gründlich. In der Ernährungslehre habe ich mal gelernt, eine Stück Brot so lange zu kauen, bis es süßlich schmeckt, dann ist es leichter verdaulich, wie auch andere Speisen. Kann mir vorstellen, dass es bei einem sämigen Risotte schwierig wird lange darauf zu kauen.
Dass du nun auf Kaffee verzichten sollst, auch daran gewöhnt man sich. Vielleicht steigst du mal ganz um auf Tee.
Wünsche dir weiterhin viel Erfolg beim Fasten.
Liebe Grüße, Anke